Lohnt sich eine Wärmepumpe? Wann sie sich rechnet und wann nicht

EcoFlow

Der Gaskessel ist 25 Jahre alt, das Angebot für die Wärmepumpe liegt auf dem Tisch. Jetzt geht es darum, ob sich eine Wärmepumpe finanziell wirklich lohnt und ab wann. Eine Pauschalregel gibt es dafür nicht. Den Ausschlag geben die Vorlauftemperatur des Hauses, die Jahresarbeitszahl und das Verhältnis von Strom- zu Gaspreis. Dazu kommen Eignung und Altbau, der Kostenvergleich mit Gas und Öl, die Verbrauchsschwelle, Förderung und Amortisation sowie die Kombination mit Photovoltaik.

Auch der Strombezug lässt sich beeinflussen, denn ein Balkonkraftwerk mit Speicher kann einen Teil davon aus eigener Erzeugung decken.

Solarmodule und Batteriespeicher an einem Balkon

Lohnt sich eine Wärmepumpe 2026? Die Kurzantwort

Ja, wenn das Haus mit niedrigen Vorlauftemperaturen auskommt und die Jahresarbeitszahl bei etwa 3 oder darüber liegt. Sonst entscheidet vor allem der Stromtarif, ob eine Wärmepumpe sich lohnt. Als Faustregel gilt laut Verbraucherzentrale ein Haus als geeignet, wenn die Vorlauftemperatur ganzjährig unter 55 Grad liegt, und ab einer Jahresarbeitszahl von 3 gilt eine Wärmepumpe als effizient.

Wann sich die Wärmepumpe eher lohnt und wann eher nicht

Kriterium

Spricht dafür

Spricht dagegen

Vorlauftemperatur

ganzjährig unter 55 °C

dauerhaft deutlich höher nötig

Jahresarbeitszahl

ab 3 gilt als effizient

deutlich unter 3

Stromtarif

Wärmepumpentarif verfügbar

nur Haushaltsstrom

Gebäude

geringe Wärmeverluste, passende Heizflächen

hoher Wärmebedarf, ungedämmte Hülle

Alte Heizung

Austausch steht ohnehin an

Anlage läuft noch zuverlässig

Automatisch rechnet sich eine Wärmepumpe nicht. Im Gasbeispiel eines Altbaus wird sie mit Haushaltsstrom bei einer Jahresarbeitszahl von 2,6 sogar teurer als die Gasheizung.

Für wen lohnt sich eine Wärmepumpe?

Die Eignung eines Hauses lässt sich nicht am Baujahr ablesen. An Heizflächen, Wärmebedarf und Stromtarif zeigt sich, ob sich eine Wärmepumpe lohnt.

Technische Voraussetzungen im Haus

Am besten funktionieren Fußboden- oder Wandflächenheizungen. Auch ausreichend große Heizkörper kommen mit niedrigen Vorlauftemperaturen aus, zu kleine erzwingen dagegen hohe Temperaturen und senken die Effizienz. Die Anlage selbst muss zur Heizlast des Hauses passen, außerdem gehören Aufstellort, Schallschutz zum Nachbarn und die Anmeldung beim Netzbetreiber zur Planung. Beim Strom wirkt der Wärmepumpentarif mit steuerbarer Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG als Stellschraube. Er senkt die Netzentgelte, dafür darf der Netzbetreiber den Bezug bei Engpässen zeitweise begrenzen.

Welche Haushalte besonders profitieren

Die absolute Ersparnis wächst mit dem Wärmebedarf, deshalb profitieren Haushalte mit hohem Verbrauch am stärksten. Ersetzt ein Haushalt eine Öl-, Gas- oder Nachtspeicherheizung ohnehin, fällt die Mehrinvestition kleiner aus. Haushalte mit niedrigem Einkommen erhalten über den Einkommensbonus mehr Zuschuss, und wer eine Photovoltaikanlage besitzt, nutzt günstigeren Eigenstrom.

Wann lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau?

Ob sich eine Wärmepumpe im Altbau lohnt, zeigt der Einzelfall. Oft lautet die Antwort ja, auch ohne Komplettsanierung, sofern die Heizung mit niedrigen Vorlauftemperaturen auskommt. Das Fraunhofer ISE hat in einem Projekt 77 Wärmepumpen in Ein- bis Dreifamilienhäusern vier Jahre lang gemessen, bei Baujahren von 1826 bis 2001. Einen Zusammenhang zwischen Baujahr und Effizienz fand es nicht.

Vorlauftemperatur und Heizkörper prüfen

Normale Heizkörper sind laut Verbraucherzentrale kein Hindernis. Den Ausschlag gibt die Vorlauftemperatur, die an den kältesten Tagen nötig ist. Mit einem hydraulischen Abgleich und dem Tausch einzelner zu kleiner Heizkörper in den kältesten Räumen lässt sie sich oft deutlich senken.

Heizlast berechnen und Sanierung einordnen

Die richtige Größe liefert eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 und kein Faustwert. Eine Sanierung ist oft sinnvoll, aber nicht zwingend, die Verbraucherzentrale empfiehlt sie vor dem Heizungstausch, schreibt sie aber nicht vor. Erst nachbessern sollte man bei sehr hohem Wärmebedarf pro Quadratmeter oder dauerhaft hoher Vorlauftemperatur, eine unabhängige Energieberatung hilft bei der Einordnung.

Lohnt sich eine Wärmepumpe gegenüber Gas und Öl?

Ob sich die Wärmepumpe gegenüber Gas lohnt, ergibt sich aus zwei Rechnungen. Die Betriebskosten der Wärmepumpe sind die Nutzwärme geteilt durch die Jahresarbeitszahl, mal dem Strompreis. Die Betriebskosten der Gasheizung sind der Gasverbrauch mal dem Gaspreis.

Rechenbeispiel Altbau mit Gasheizung

Angenommen wird ein Einfamilienhaus im Altbau mit 20.000 Kilowattstunden Gas pro Jahr. Bei einem Kessel-Nutzungsgrad von 90 Prozent sind das 18.000 Kilowattstunden Nutzwärme. Als Preise dienen die Durchschnittswerte des Statistischen Bundesamts für das erste Halbjahr 2026 mit 37,97 Cent je Kilowattstunde Strom und 11,58 Cent Gas, für den Wärmepumpentarif gelten 27 Cent als Annahme. Die Jahresarbeitszahl von 3,4 entspricht dem Mittelwert der Luft-Wasser-Geräte im Fraunhofer-Projekt, 2,6 war dort der niedrigste gemessene Wert und 4,0 steht für einen guten Fall.

Jährliche Betriebskosten im Beispiel

Variante

Strombedarf

Haushaltsstrom

Wärmepumpentarif

Gasheizung (Referenz)

20.000 kWh Gas

2.316 €

2.316 €

Wärmepumpe JAZ 2,6

6.923 kWh

2.629 €

1.869 €

Wärmepumpe JAZ 3,4

5.294 kWh

2.010 €

1.429 €

Wärmepumpe JAZ 4,0

4.500 kWh

1.709 €

1.215 €

Mit Haushaltsstrom liegt der Break-even bei einer Jahresarbeitszahl von 2,95, denn 37,97 geteilt durch (11,58 geteilt durch 0,9) ergibt 2,95. Mit Wärmepumpentarif genügen 2,10. Bei 2,6 ist die Wärmepumpe mit Haushaltsstrom damit teurer als Gas. Die Rechnung umfasst nur Energiekosten, Grundpreise und der Zweitzähler fehlen ebenso wie die Wartung, die laut Verbraucherzentrale bei der Wärmepumpe 150 bis 300 Euro im Jahr kostet, wobei der Schornsteinfeger entfällt. Strom- und Gaspreise ändern sich, aktuelle Werte stehen beim Versorger.

Vergleich mit der Ölheizung

Beim Öl multipliziert man die Liter mit zehn und erhält den Verbrauch in Kilowattstunden, danach läuft die Rechnung wie beim Gas. Leichtes Heizöl kostete im September 2026 laut Statistischem Bundesamt 74,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, einen Literpreis weist die Meldung nicht aus, ihn liefert die letzte Heizölrechnung. Für den CO2-Preis gilt im nationalen Emissionshandel 2026 ein Korridor von 55 bis 65 Euro je Tonne, und der Bundestag hat am 15. Oktober 2026 beschlossen, ihn auch für 2027 beizubehalten. Der Strompreis kann ebenfalls steigen, deshalb sollten Tarif und Eigenstrom mitgedacht werden.

Ab welchem Verbrauch lohnt sich eine Wärmepumpe?

Eine feste Schwelle dafür, ab wann sich eine Wärmepumpe lohnt, gibt es nicht. Die Ersparnis wächst mit dem Verbrauch, Jahresarbeitszahl und Stromtarif bleiben die Stellgrößen. Bei einer Jahresarbeitszahl von 3,4 fällt sie je nach Gasverbrauch so aus.

Jährliche Ersparnis nach Gasverbrauch (JAZ 3,4)

Gasverbrauch

Gaskosten

Ersparnis mit Haushaltsstrom

Ersparnis mit Wärmepumpentarif

10.000 kWh

1.158 €

153 €

443 €

15.000 kWh

1.737 €

229 €

665 €

20.000 kWh

2.316 €

306 €

887 €

30.000 kWh

3.474 €

459 €

1.330 €

Bei niedrigem Verbrauch bleibt die Ersparnis klein, eine hohe Mehrinvestition amortisiert sich dann kaum. Den eigenen Verbrauch ermittelt man aus der letzten Gas- oder Ölabrechnung, den Wert teilt man durch die erwartete Jahresarbeitszahl.

Wann lohnt sich eine Wärmepumpe finanziell? Amortisation

Ob sich eine Wärmepumpe finanziell lohnt, zeigt sich erst, wenn man die Investition gegen die jährliche Ersparnis rechnet. Die Förderung senkt die Investition spürbar, der Stromtarif bestimmt die Ersparnis.

Förderung senkt die Investition

Seit der BEG-Reform vom 21. Juli 2026 beantragt man den Zuschuss bei der KfW im Programm 458. Die Grundförderung beträgt 30 Prozent, der Klimageschwindigkeitsbonus 16 Prozent und sinkt ab dem 1. Februar 2027 halbjährlich um 4 Prozentpunkte, bis er am 1. August 2028 entfällt. Dazu kommt ein Einkommensbonus von bis zu 40 Prozent, gedeckelt bei 70 Prozent und bei niedrigem Einkommen bei 80 Prozent. Förderfähig sind für die erste Wohneinheit 28.000 Euro.

Bei Gesamtkosten von 40.000 Euro, einem Einkommen über 50.000 Euro und einer funktionstüchtigen Gasheizung ergeben 46 Prozent auf 28.000 Euro einen Zuschuss von 12.880 Euro und einen Eigenanteil von 27.120 Euro. Das Antragsdatum zählt, den Antrag stellt man vor dem Vertragsabschluss, sonst braucht der Vertrag eine aufschiebende Förderbedingung. Nach der Zusage bleiben 36 Monate Umsetzungsfrist. Förderbedingungen können sich ändern, maßgeblich sind die Angaben von KfW und BAFA.

Amortisation im Rechenbeispiel

Die Amortisationszeit ist die Mehrinvestition nach Förderung geteilt durch die jährliche Ersparnis. Die Mehrinvestition ergibt sich aus dem Angebot für die Wärmepumpe minus dem Angebot für die Vergleichsheizung. Mit den Ersparnissen von 887 Euro beim Wärmepumpentarif und 306 Euro bei Haushaltsstrom ergeben sich diese Zeiträume.

Amortisation in Jahren bei unterschiedlicher Mehrinvestition

Mehrinvestition

Ersparnis 887 € (Wärmepumpentarif)

Ersparnis 306 € (Haushaltsstrom)

5.000 €

5,6 Jahre

16,3 Jahre

10.000 €

11,3 Jahre

32,7 Jahre

15.000 €

16,9 Jahre

49,0 Jahre

20.000 €

22,5 Jahre

65,4 Jahre

Die Beträge der Mehrinvestition sind Rasterwerte und keine Preisangaben. Der Stromtarif ist der größte Hebel, mit Haushaltsstrom werden die Zeiträume sehr lang, eine Amortisationszeit lässt sich deshalb nicht versprechen. Fällt die alte Heizung ohnehin aus, sinkt die Mehrinvestition, nur setzt der Klimageschwindigkeitsbonus eine noch funktionstüchtige alte Heizung voraus.

Wärmepumpe und Photovoltaik: Lohnt sich die Kombination?

Wer Wärmepumpe und eigenen Solarstrom verbindet, senkt den Strombezug zusätzlich. Anbieter wie EcoFlow haben dafür Solarspeicher im Programm, die Ertrag vom Mittag in die Abend- und Nachtstunden verschieben. Gerade bei Haushaltsstrom entscheidet der Eigenstromanteil mit darüber, ob sich die Wärmepumpe lohnt, denn der Vorsprung gegenüber Gas bleibt bei einer Jahresarbeitszahl von 3,4 mit 306 Euro schmal.

Warum Photovoltaik und Speicher zur Wärmepumpe passen

Der Solarertrag fällt mittags an, die Wärmepumpe läuft morgens, abends und nachts. Ein Batteriespeicher mit 5 kWh kann den Mittagsüberschuss aufnehmen und später abgeben. Im Winter liefert die Photovoltaik allerdings wenig, während der Heizbedarf am höchsten ist, eine Wärmepumpe lässt sich daher nicht vollständig mit eigenem Solarstrom versorgen. In der Übergangszeit profitiert sie stärker.

Laut Studie des Joint Research Centre der EU-Kommission kann ein Speicher den Eigenverbrauch von 40 bis 60 auf 70 bis 85 Prozent steigern, bezogen auf ein System, das die Hälfte des Jahresverbrauchs erzeugt. Die Studie stammt von 2014 und gilt nicht speziell für Wärmepumpen. Ersetzen 1.000 Kilowattstunden mehr Eigenverbrauch 1.000 Kilowattstunden Netzbezug, sind das bei 37,97 Cent rund 380 Euro im Jahr. Ein Ertragsversprechen ist das nicht, die Menge hängt von Anlagengröße, Speicher, Verbrauch und Jahreszeit ab. Die Kosten einer PV-Anlage mit Speicher schwanken zudem stark mit der Anlagen- und Speichergröße.

EcoFlow STREAM Systeme für mehr Eigenverbrauch

Mit der STREAM Serie baut EcoFlow Solarspeicher, die Mittagsstrom für die Abend- und Nachtstunden bereithalten und sich per App steuern lassen.

Läuft die Wärmepumpe mit Haushaltsstrom zu 37,97 Cent, zählt jede selbst genutzte Kilowattstunde. Entstehen Dach und Wärmepumpe gleichzeitig, passt der STREAM 5000 dazu. Er speichert 5.024 Wh in Lithium-Eisenphosphat-Zellen mit 10.000 Zyklen, hat Schutzart IP65 und 10 Jahre Garantie. Vier MPPT-Eingänge nehmen bis zu 5.000 W Solarleistung auf (4 x 1.250 W), die netzgekoppelte Ausgangsleistung liegt laut Datenblatt bei bis zu 3.000 W. Mit Erweiterungsbatterien wächst er auf bis zu 15 kWh je Hauptgerät, im Systemverbund auf 90 kWh.

STREAM 5000
Speicherkapazität: 5.024 Wh, erweiterbar bis auf 90 kWh PV-Eingangsleistung 5.000 W AC-Ausgangsleistung netzunabhängig 3.000 W AC-Ausgangsleistung netzgekoppelt 800-3.000 W Unterstützt einen breiten Betriebstemperaturbereich von -20 °C bis 55 °C Bis zu 10.000 Lade- und Entladezyklen Gewicht 45,4 kg

Liegt die Photovoltaikanlage bereits auf dem Dach, ergänzt der STREAM AC 5000 sie um einen Speicher. Das AC-gekoppelte System verfügt über keinen eigenen PV-Eingang und lässt sich mit bestehenden Photovoltaikanlagen sowie Wechselrichtern von Drittanbietern kombinieren. Es bietet eine Speicherkapazität von 5.024 Wh, bis zu 10.000 Ladezyklen, die Schutzart IP65 und eine Garantie von 10 Jahren. Die Speicherkapazität lässt sich auf bis zu 15 kWh je Hauptgerät und auf bis zu 90 kWh im Systemverbund erweitern. Die netzgekoppelte AC-Ausgangsleistung liegt bei 800 bis 3.000 W. So kann überschüssiger Solarstrom gespeichert und später im Haushalt genutzt werden.

STREAM AC 5000
Speicherkapazität: ca. 5024 Wh, erweiterbar bis auf 90.000 Wh AC-Ausgangsleistung netzunabhängig 3.000 W AC-Ausgangsleistung netzgekoppelt 800-3.000 W Gewicht 44,42 kg Lässt sich als Erweiterungsspeicher nahtlos in bestehende PV-Systeme integrieren. Unterstützt einen breiten Betriebstemperaturbereich von -20 °C bis 55 °C Ladezyklen: 10.000

Fazit: Wann lohnt sich eine Wärmepumpe wirklich?

Eine Wärmepumpe lohnt sich, wenn Vorlauftemperatur, Jahresarbeitszahl und Stromtarif zusammenpassen. Im Beispiel liegt der Break-even bei einer Jahresarbeitszahl von 2,95 mit Haushaltsstrom und bei 2,10 mit dem angenommenen Wärmepumpentarif. Diese Werte beziehen sich ausschließlich auf die jährlichen Energiekosten unter den genannten Preis- und Effizienzannahmen. Ob sich die Investition insgesamt lohnt, hängt zusätzlich von den Anschaffungskosten, der Förderung, den Wartungskosten und der individuellen Ausgangssituation ab.

Konkret heißt das, Heizlast und Vorlauftemperatur prüfen zu lassen, Angebote und Wärmepumpentarif zu vergleichen und den Förderantrag vor dem Vertragsabschluss zu planen. Denn jedes verstrichene Halbjahr ab dem 1. Februar 2027 senkt Förderhöchstbetrag und Klimageschwindigkeitsbonus.

Rechtlicher Hinweis: Förderbedingungen und Preise können sich ändern. Maßgeblich sind die Angaben von KfW und BAFA, aktuelle Informationen stehen unter kfw.de/458.

FAQ


Wann lohnt sich eine Wärmepumpe nicht?

Die Wärmepumpe lohnt sich nicht, wenn dauerhaft hohe Vorlauftemperaturen nötig sind, die Jahresarbeitszahl mit Haushaltsstrom unter 2,95 liegt und die alte Heizung noch zuverlässig läuft. Auch bei sehr niedrigem Wärmebedarf bleibt die Ersparnis klein.


Lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau ohne Fußbodenheizung?

Oft ja, denn im Altbau lohnt sich eine Wärmepumpe auch ohne Flächenheizung. Ausreichend große Heizkörper kommen mit niedrigen Vorlauftemperaturen aus, vorher sollte man die Heizlast berechnen lassen.


Lohnt sich eine Wärmepumpe ohne Photovoltaik?

Ja, eine Wärmepumpe lohnt sich auch ohne Photovoltaik. Im Beispiel liegt sie bei einer Jahresarbeitszahl von 3,4 mit Haushaltsstrom 306 Euro und mit Wärmepumpentarif 887 Euro im Jahr unter den Gaskosten. Wer später Solarstrom ergänzen möchte, kann einen Speicher von EcoFlow nachrüsten.


Welche Jahresarbeitszahl muss eine Wärmepumpe erreichen?

Ab 3 gilt sie als effizient. Gegenüber Gas liegt der Break-even im Beispiel bei 2,95 mit Haushaltsstrom und bei 2,10 mit Wärmepumpentarif.


Wie lange dauert die Amortisation einer Wärmepumpe?

Bei 5.000 Euro Mehrinvestition sind es im Beispiel 5,6 Jahre mit Wärmepumpentarif und 16,3 Jahre mit Haushaltsstrom. Zusagen für die eigene Anlage sind nicht möglich, weil Angebot, Tarif und Verbrauch abweichen.


Wärmepumpe oder Gasheizung: Was ist günstiger?

Bei einer Jahresarbeitszahl von 3,4 kostet die Wärmepumpe im Beispiel 2.010 Euro mit Haushaltsstrom und 1.429 Euro mit Wärmepumpentarif, die Gasheizung 2.316 Euro. Bei 2,6 und Haushaltsstrom ist sie mit 2.629 Euro teurer.


Brauche ich für die Wärmepumpe einen Stromspeicher?

Nein, für den Betrieb ist er nicht nötig. Ein Solarspeicher wie der EcoFlow STREAM erhöht allerdings den Anteil des selbst genutzten Solarstroms.

Batteriespeicher