Elektrische Zusatzheizung: Welche Lösung passt zu welchem Raum?

EcoFlow

Im Wohnzimmer läuft die Heizung seit Wochen zuverlässig, aber das Bad hat morgens nur 17 Grad, und der Wintergarten taugt ab November als Abstellraum. Für solche Lücken ist eine Zusatzheizung gedacht. Sie wärmt einzelne Räume für ein paar Stunden und ersetzt keine Heizung fürs ganze Haus, denn Strom als Direktwärme ist dafür zu teuer. Einen Teil des Heizstroms kann ein Balkonkraftwerk mit Speicher decken, zumindest in Herbst und Frühjahr, solange die Sonne noch genug Ertrag liefert.

Solarmodule und Batteriespeicher im Garten

Was ist eine Zusatzheizung und wann ist sie sinnvoll?

Eine Zusatzheizung ergänzt die vorhandene Hauptheizung, ob Gas, Wärmepumpe oder Fernwärme. Sie springt dort ein, wo die Hauptheizung einen Raum nicht erreicht oder wo Wärme nur kurz gebraucht wird. Als Dauerlösung fürs ganze Haus ist sie nicht gedacht. Selbst herkömmliche Heizlüfter sollte man laut Verbraucherzentrale nur räumlich und zeitlich begrenzt einsetzen. Im Dauerbetrieb treiben sie den Stromverbrauch schnell nach oben. Fällt die Hauptheizung aus, überbrückt ein Zusatzgerät außerdem die Zeit bis zur Reparatur.

Typische Einsatzfälle für eine Zusatzheizung

Am häufigsten kommt eine Zusatzheizung im Bad zum Einsatz, wo zehn Minuten Aufheizen vor dem Duschen reichen. Ähnlich liegt der Fall bei Anbauten und Wintergärten ohne Heizkörper, im ausgebauten Dachgeschoss, im Homeoffice oder im Gästezimmer, das nur am Wochenende genutzt wird. In der Übergangszeit lohnt es sich zudem selten, die gesamte Heizungsanlage hochzufahren, nur für einen einzelnen kühlen Raum. Dann ist ein einzelnes Gerät die bessere Wahl.

Grenzen: Wann eine Zusatzheizung nicht reicht

Läuft ein Heizlüfter täglich mehrere Stunden in einer ganzen Wohnung, wird der Strom schnell zum größten Kostenfaktor des Haushalts. Im schlecht gedämmten Altbau verpufft die Wärme außerdem über Wände und Fenster. Dort bringen eine Dämmung, größere Heizkörper oder eine Wärmepumpe als Hauptheizung mehr als jedes Zusatzgerät.

Elektrische Zusatzheizung: Arten im direkten Vergleich

Jede elektrische Zusatzheizung, die mit einem Heizwiderstand arbeitet, wandelt Strom nahezu vollständig in Wärme um. Aus einer Kilowattstunde Strom wird also etwa eine Kilowattstunde Wärme, egal ob das Gerät Heizlüfter, Konvektor oder Paneel heißt. Die Unterschiede liegen darin, wie die Wärme in den Raum gelangt, wie schnell sie da ist und wie laut das Gerät dabei wird. Eine Ausnahme bildet das Klimagerät mit Heizfunktion, das Wärme aus der Außenluft nutzt. Handelsübliche Geräte reichen von wenigen hundert Watt bis etwa 2.000 Watt, im Einzelfall weichen die Herstellerangaben ab.

Typ

Funktionsprinzip

Vorteile

Nachteile

Einsatz

Leistung

Heizlüfter

Warmluft per Gebläse

Schnell warm, mobil

Laut, nur für kurze Nutzung geeignet

Bad, kurzzeitig

ca. 1.000-2.000 W

Konvektor

Luftumwälzung über Heizelement

Leise, mit Thermostat, wandmontierbar

Aufheizen dauert, Luftbewegung

Wohnzimmer, Büro

ca. 1.000-2.000 W

Ölradiator

Gibt Wärme gleichmäßig und träge ab

Leise, hält Wärme nach dem Ausschalten

Langsames Aufheizen, schwer

Schlafzimmer

ca. 800-2.000 W

Infrarotheizung

Strahlungswärme erwärmt Flächen und Personen

Leise, kein Luftzug, platzsparend

Wärme nur in Strahlrichtung

Homeoffice, Arbeitsplatz

ca. 300-1.000 W

Klimagerät mit Heizfunktion

Luft-Luft-Wärmepumpe, Wärme aus Außenluft

Braucht für dieselbe Wärme deutlich weniger Strom

Höhere Anschaffung, Montage nötig

Dauernutzung, größere Räume

Stromaufnahme ca. 0,6-1,2 kW

Elektrischer Zusatzheizer: Heizlüfter, Konvektor, Ölradiator

Ein elektrischer Zusatzheizer wie der Heizlüfter bläst Luft über ein Heizelement und ist nach wenigen Sekunden warm. Dafür rauscht er, und die bewegte Luft wirbelt Staub auf. Der Konvektor arbeitet leiser. Er erwärmt die Luft am Heizelement, die dann nach oben steigt und den Raum nach und nach füllt. Der Ölradiator speichert die Wärme in seiner Ölfüllung und gibt sie auch nach dem Ausschalten noch eine Weile ab, braucht dafür aber lange zum Aufheizen.

Achten Sie bei allen drei Gerätetypen auf einen Kippschutz und einen Überhitzungsschutz. Welche Schutzfunktionen vorhanden sind, hängt vom jeweiligen Modell ab. Vorhänge und Möbel sollten mindestens den Abstand haben, den die Anleitung vorgibt, und Geräte mit hoher Leistung gehören direkt in die Wandsteckdose statt an eine Mehrfachsteckdose.

Infrarotheizung und Klimagerät mit Heizfunktion

Eine Infrarotheizung strahlt Wärme direkt auf Personen und Flächen ab, statt die Raumluft zu erwärmen. Im Strahlungsfeld spürt man sie sofort, außerhalb davon bleibt es kühl. Deshalb eignet sich ein Paneel für den Schreibtisch oder die Sitzecke, aber weniger für einen ganzen Raum.

Eine Klimaanlage mit Heizung arbeitet dagegen als Wärmepumpe. Sie holt Wärme aus der Außenluft und gibt sie im Raum ab, sodass pro Kilowattstunde Strom mehrere Kilowattstunden Wärme ankommen. Bei Frost sinkt die Leistung, und für die Montage braucht es eine Verbindung nach draußen. Bei täglich mehreren Stunden Heizbetrieb im selben Raum rechnet sich das Klimagerät trotzdem, bei gelegentlicher Nutzung eher nicht.

Zusatzheizung elektrisch: Die passende Lösung für jeden Raum

Raumgröße, Dämmstandard und tägliche Nutzungsdauer entscheiden, welches Gerät passt. Eine Zusatzheizung elektrisch zu betreiben bedeutet im sieben Quadratmeter großen Bad etwas anderes als im Wintergarten mit großer Glasfläche. Die Leistungsangaben dienen als Orientierung und ersetzen keine Heizlastberechnung.

Raum

Geeignete Heizungsart

Orientierung Leistung

Hinweis

Bad (ca. 6-8 m²)

Heizlüfter mit Thermostat, elektrischer Badheizkörper

ca. 1.000-1.500 W

Kurze Aufheizzeit, Schutzart und Herstellerhinweise für Feuchträume beachten

Schlafzimmer

Ölradiator, Infrarot-Paneel

ca. 500-1.000 W

Leise Geräte wählen, niedrigere Raumtemperatur genügt

Homeoffice

Infrarot-Paneel im Fußbereich, kleiner Konvektor

ca. 300-800 W

Punktwärme am Arbeitsplatz statt ganzen Raum heizen

Wohnzimmer

Konvektor, Klimagerät mit Heizfunktion

ca. 1.500-2.000 W

Nur für Bedarfsspitzen, bei Dauerbetrieb Klimagerät prüfen

Wintergarten oder Anbau

Klimagerät mit Heizfunktion, Konvektor

ca. 2.000-3.000 W

Hohe Wärmeverluste über Glas, die Zusatzheizung läuft lange

Keller oder Hobbyraum

Infrarotstrahler, Konvektor

ca. 1.000-2.000 W

Nur bei Nutzung heizen, Feuchtigkeit beachten

Wichtiger als hohe Leistung ist ein Thermostat. Es schaltet das Gerät ab, sobald die Wunschtemperatur erreicht ist, und verhindert, dass ein 2.000-Watt-Heizlüfter weiter heizt, obwohl der Raum längst warm ist.

Elektrische Zusatzheizungen: Stromkosten richtig berechnen

Die Stromkosten ergeben sich aus der Leistung in Kilowatt, den Betriebsstunden und dem Strompreis. Da das Thermostat das Gerät immer wieder abschaltet, zählen nicht alle Stunden im Raum, sondern nur die Vollaststunden, in denen das Gerät tatsächlich mit voller Leistung heizt. Gerechnet wird hier mit 38 Cent je Kilowattstunde. Das ist der gerundete Durchschnitt, den das Statistische Bundesamt für Haushalte im ersten Halbjahr 2026 mit 37,97 Cent ausweist. Als Heizzeitraum sind 120 Tage angesetzt.

Rechenbeispiel: Das kostet der Betrieb pro Heizperiode

Ein Heizlüfter im Bad läuft selten länger als eine Vollaststunde pro Tag, ein Konvektor im Wohnzimmer deutlich länger. Das spiegelt sich in den Kosten wider.

Gerät

Leistung

Vollaststunden pro Tag

Verbrauch pro Heizperiode

Kosten

Heizlüfter im Bad

2.000 W

1 h

240 kWh

91,20 Euro

Ölradiator im Schlafzimmer

1.000 W

2 h

240 kWh

91,20 Euro

Infrarot-Paneel im Homeoffice

600 W

4 h

288 kWh

109,44 Euro

Konvektor im Wohnzimmer

1.500 W

3 h

540 kWh

205,20 Euro

Ein Heizlüfter mit 2.000 Watt verbraucht pro Vollaststunde zwei Kilowattstunden und kostet damit 0,76 Euro. Den tatsächlichen Verbrauch eines Geräts zeigt ein Steckdosen-Messgerät, das zwischen Wand und Stecker sitzt. Strompreise unterscheiden sich je nach Tarif und Region, die Beträge sind grobe Richtwerte ohne Preisgarantie.

Welche elektrische Zusatzheizung verbraucht am wenigsten Strom?

Unter den Direktheizern gibt es kaum Unterschiede, denn aus einer Kilowattstunde Strom wird immer eine Kilowattstunde Wärme. Weniger Strom braucht, wer kürzer heizt, das Gerät passend dimensioniert und nur dort wärmt, wo man sich aufhält. Für den Vergleich dient ein Wintergarten mit 600 kWh Wärmebedarf pro Heizperiode, also 5 kWh an jedem der 120 Heiztage.

Technik

Leistungszahl

Stromverbrauch

Kosten bei 38 ct/kWh

Heizlüfter, Konvektor, Ölradiator

ca. 1,0

600 kWh

228 Euro

Infrarotheizung

ca. 1,0

600 kWh

228 Euro

Klimagerät mit Heizfunktion bei Leistungszahl 3,0

3,0

200 kWh

76 Euro

Klimagerät mit Heizfunktion bei Leistungszahl 2,5 (kältere Außenluft)

2,5

240 kWh

91,20 Euro

Nur das Klimagerät bricht aus diesem Schema aus. Bei einer Leistungszahl von 3 reichen 200 Kilowattstunden Strom für dieselbe Wärme. Sinkt die Leistungszahl bei kalter Außenluft auf 2,5, liegt der Verbrauch mit 240 Kilowattstunden immer noch weit unter dem der Direktheizer. Welche Leistungszahl ein Gerät erreicht, steht im Datenblatt und schwankt mit der Außentemperatur.

Bei Infrarotheizungen sollte man Einsparversprechen einzelner Hersteller nicht ungeprüft übernehmen. Die Strahlung wärmt zwar Personen direkt, sodass die Raumluft etwas kühler bleiben darf, doch pro Kilowattstunde Strom entsteht auch hier nur eine Kilowattstunde Wärme. Noch weniger Strom als jedes Heizgerät braucht eine Heizdecke oder ein Sitzkissen, weil sie nur die Person wärmen und nicht den Raum.

Zusatzheizung effizient nutzen und Stromkosten senken

Eine Zusatzheizung spart nur dann Geld, wenn Leistung, Standort und Steuerung zum Raum passen. Ein Gerät, das nach dem Duschen noch zwei Stunden weiterläuft, kostet im Jahr schnell mehr als das richtige Gerät mit Zeitschaltuhr.

  • Thermostat und Zeitschaltuhr nutzen, damit das Gerät nur läuft, wenn jemand den Raum braucht

  • Nur die Räume heizen, in denen man sich aufhält, und Türen dazwischen schließen

  • Fenster und Türen abdichten, damit die Wärme im Raum bleibt

  • Das Gerät nicht hinter Möbeln oder Vorhängen platzieren, sonst staut sich die Wärme

  • Die Raumtemperatur senken, denn jedes Grad weniger spart etwa 6 Prozent Heizenergie

Bei Infrarotheizungen taucht oft die Frage nach einem günstigen Heizstromtarif auf. Einen allgemeinen Anspruch darauf gibt es nicht. Ob ein separater Heizstromtarif angeboten wird und welche Voraussetzungen dafür gelten, hängt vom örtlichen Netzgebiet und dem jeweiligen Tarif ab. Deshalb sollte man sich vorab beim Netzbetreiber und Stromanbieter erkundigen. Vor der Anschaffung lohnt ein Anruf beim Netzbetreiber, ob und zu welchen Bedingungen das möglich ist.

Zusatzheizung mit Photovoltaik und Speicher kombinieren

Eigener Solarstrom macht eine Zusatzheizung günstiger, stößt aber an eine Grenze. Im Dezember und Januar liefert eine Photovoltaikanlage in Deutschland nur einen Bruchteil ihres Sommerertrags, wie die Monatswerte der Energy-Charts des Fraunhofer ISE zeigen. Mitten im Winter bleibt der Netzbezug die Regel, und ein Speicher überbrückt keine ganze Heizsaison. Spürbar hilft der Solarstrom in Herbst und Frühjahr.

So passt eigener Solarstrom zur Zusatzheizung

Das Grundproblem ist die Uhrzeit. Mittags erzeugt die Anlage Überschuss, doch der Heizbedarf liegt morgens und abends. Ein Speicher nimmt den Mittagsstrom auf und gibt ihn ab, wenn das Bad kalt ist.

Wie lange das reicht, zeigt ein Beispiel mit 5 kWh gespeichertem Strom, gerechnet ohne Verluste. Ein Infrarot-Paneel mit 600 Watt läuft damit rund 8 Stunden, ein Klimagerät mit 900 Watt Stromaufnahme rund 5,5 Stunden und ein Heizlüfter mit 2.000 Watt nur rund 2,5 Stunden. Im Betrieb fällt die Laufzeit durch Speicherverluste etwas kürzer aus. Auch bei der Wärme liegt das Klimagerät vorn, denn aus 5 kWh Strom werden bei einer Leistungszahl von 3 rund 15 kWh Wärme, beim Direktheizer nur 5 kWh.

Damit der Solarstrom tatsächlich in der Heizung landet, hilft eine Zeitschaltuhr oder eine Smart-Steckdose, die das Gerät dann einschaltet, wenn Überschuss vorhanden ist. Speicher für diesen Zweck bietet unter anderem EcoFlow an.

STREAM 5000 und STREAM AC 5000 für die Zusatzheizung

EcoFlow hat für die beiden häufigsten Ausgangslagen je einen Speicher im Programm.

Wer Solaranlage und Speicher erst plant, zum Beispiel für einen Anbau mit Wintergarten, kann beides mit dem STREAM 5000 gleich zusammen aufbauen. Der Speicher fasst 5,024 kWh, was im Rechenbeispiel rund acht Stunden Infrarotwärme am Schreibtisch entspricht, und lässt sich auf bis zu 90 kWh erweitern. Der PV-Eingang nimmt bis zu 5.000 W auf, die Solarmodule werden separat angeschlossen.

STREAM 5000
Speicherkapazität: 5 kWh, erweiterbar bis auf 90 kWh PV-Eingangsleistung 5.000 W AC-Ausgangsleistung netzunabhängig 3.000 W AC-Ausgangsleistung netzgekoppelt 800-3.000 W Unterstützt einen breiten Betriebstemperaturbereich von -20 °C bis 55 °C Bis zu 10.000 Lade- und Entladezyklen Gewicht 45,4 kg

Steht dagegen schon eine Photovoltaikanlage ohne Speicher auf dem Dach, übernimmt der STREAM AC 5000 das Speichern des Mittagsüberschusses. Sein Wechselstrom-Ausgang liefert netzunabhängig 3.000 W und netzgekoppelt 800-3.000 W. Das reicht für einen Heizlüfter mit 2.000 Watt, und der Kühlschrank läuft nebenher weiter. Gesteuert wird per App, sodass sich der Speicher abends gezielt für das Bad oder das Homeoffice nutzen lässt.

STREAM AC 5000
Speicherkapazität: ca. 5kWh, erweiterbar bis auf 90 kWh AC-Ausgangsleistung netzunabhängig 3.000 W AC-Ausgangsleistung netzgekoppelt 800-3.000 W Gewicht 44,6 kg Lässt sich als Erweiterungsspeicher nahtlos in bestehende PV-Systeme integrieren. Ladezyklen: 10.000

Fazit: Welche Zusatzheizung sich für wen lohnt

Ein Heizlüfter im Bad bleibt mit rund 90 Euro pro Heizperiode erträglich, solange er nur etwa eine Stunde täglich auf voller Leistung läuft. Braucht ein Raum täglich mehrere Stunden Wärme, ist ein Infrarot-Paneel am Arbeitsplatz mit rund 110 Euro die ruhigere Lösung, und ein Klimagerät mit Heizfunktion wärmt den ganzen Raum mit etwa einem Drittel des Stroms. Als Ergänzung zur Hauptheizung funktioniert jede dieser Lösungen, als Ersatz keine.

Für die Übergangszeit mit Solarstrom empfiehlt sich das Gerät mit der kleinsten Stromaufnahme. Ein 5-kWh-Speicher trägt ein Klimagerät mit 900 Watt mehr als doppelt so lange wie einen Heizlüfter mit 2.000 Watt.

FAQ

Welche elektrische Zusatzheizung ist die beste?

Das hängt vom Raum ab. Im Bad überzeugt ein Heizlüfter mit Thermostat durch schnelles Aufheizen, am Schreibtisch ein Infrarot-Paneel, und für Räume mit täglichem Heizbedarf ein Klimagerät mit Heizfunktion, denn es braucht für dieselbe Wärme am wenigsten Strom.

Wie viel kostet der Betrieb einer Zusatzheizung pro Stunde?

Bei 38 Cent je Kilowattstunde kostet ein Gerät mit 1.000 Watt 0,38 Euro pro Volllaststunde, eines mit 2.000 Watt 0,76 Euro. Ein Klimagerät mit Heizfunktion zieht bei 900 Watt Stromaufnahme rund 0,34 Euro pro Stunde und liefert dabei mehr Wärme als ein Heizlüfter mit 900 Watt.

Ist eine Infrarotheizung als Zusatzheizung sinnvoll?

Ja, wenn es um einzelne Plätze geht, etwa den Schreibtisch oder die Sitzecke. Für einen ganzen Raum eignet sie sich weniger, und beim Stromverbrauch bietet sie gegenüber anderen Direktheizern keinen Vorteil.

Kann man eine Zusatzheizung mit einem Balkonkraftwerk betreiben?

Ja, der Strom des Balkonkraftwerks fließt ins Hausnetz und versorgt die Zusatzheizung, sobald diese läuft. Ohne Speicher passt der Zeitpunkt aber selten, denn die Sonne scheint mittags und geheizt wird morgens und abends. Ein Speicher wie der STREAM von EcoFlow verschiebt den Solarstrom auf diese Zeiten.

Darf man einen Heizlüfter im Bad verwenden?

Das legt der Hersteller fest. Entscheidend sind die Schutzart und die Angabe in der Anleitung, ob das Gerät für Feuchträume zugelassen ist. Ein Gerät ohne diese Freigabe gehört nicht ins Bad, und auch ein zugelassener Heizlüfter sollte dort nicht unbeaufsichtigt laufen.

Lohnt sich eine Zusatzheizung im Altbau?

Für einzelne kühle Räume ja, für die ganze Wohnung nein. Da die Wärme im ungedämmten Altbau schnell verloren geht, wird der Dauerbetrieb teuer. Braucht es trotzdem ein Zusatzgerät, lässt sich in der Übergangszeit Solarstrom aus einem Speicher von EcoFlow nutzen und der Netzbezug senken.

Batteriespeicher