Klimaanlage mit Heizung: Prinzipien, Vorteile, Nachteile und Energiespartechniken

EcoFlow

Im Winter ist die Installation einer Klimaanlage mit Heizung für viele Haushalte zur idealen Wahl geworden. Sie sorgt im Sommer für angenehme Kühle und bietet im Winter wohltuende Wärme, wodurch ein komfortables Wohnklima entsteht. Beim Einsatz der Klimaanlage zum Heizen treten jedoch häufig Probleme wie hoher Stromverbrauch und schwankende Heizleistung auf. Dieser Artikel erklärt auf Basis des Funktionsprinzips der Heizfunktion die Vor- und Nachteile, gibt praxisnahe Energiespartipps und empfiehlt passende Photovoltaik-Systeme, sodass Sie und Ihre Familie den Winter bei angenehmen Temperaturen genießen und gleichzeitig Heizkosten sparen – umweltfreundlich und wirtschaftlich.

Funktionsprinzip von „Heizen mit Klimaanlage“

Beim Heizen entzieht die Klimaanlage mit Heizung der Außenluft Wärme und gibt diese an den Innenraum ab. Der Prozess lässt sich in vier Schritte unterteilen:

1. Kompressionsphase

Der Kompressor der Klimaanlage startet und verdichtet das niedrigtemperaturige, niedrigdruckige Kältemittel zu hochtemperaturigem, hochdruckigem Gas. Dieser Schritt verbraucht Strom und lässt die Temperatur des Kältemittels stark ansteigen.

2. Wärmeabgabephase

Das heiße, hochdruckige Gas strömt in den Kondensator der Inneneinheit. Ein Ventilator verteilt die Wärme im Raum und sorgt so für die Beheizung.

3. Drosselphase

Das flüssige Kältemittel durchläuft das Expansionsventil, wodurch Druck und Temperatur rapide sinken. Es entsteht ein kaltes, niedrigdruckiges Gas-Flüssig-Gemisch.

4. Wärmeaufnahmephase

Das Gas-Flüssig-Gemisch gelangt in den Verdampfer der Außeneinheit und nimmt Wärme aus der Außenluft auf, wobei es vollständig verdampft und wieder zu niedrigtemperaturigem, niedrigdruckigem Gas wird. Anschließend beginnt der Zyklus erneut im Kompressor.

Vor- und Nachteile von Heizen mit Klimaanlage

1. Vorteile

  • Hohe Energieeffizienz: Wärmepumpenbasierte Klimaanlagen transportieren beim Heizen 2–4 kWh Wärme pro 1 kWh Strom, deutlich effizienter als Elektroheizungen.

  • All-in-One-Gerät: Eine Klimaanlage kann kühlen und heizen, bietet Sommer- und Winterkomfort und spart die Anschaffung mehrerer Geräte sowie Platz.

  • Präzise Temperaturregelung: Die Raumtemperatur lässt sich genau einstellen; einige Modelle unterstützen sogar zonenweise Steuerung.

  • Flexible Installation: Split-Geräte und mobile Klimaanlage lassen sich einfach installieren, ohne größere Umbauten im Haus.

2. Nachteile

  • Effizienz bei niedrigen Temperaturen: Bei Außentemperaturen unter –5 °C sinkt die Heizleistung von Wärmepumpen deutlich. Einige Geräte aktivieren dann automatisch die elektrische Zusatzheizung, wodurch der Stromverbrauch stark ansteigt und dem einer Elektroheizung nahekommt.

  • Trockene Raumluft: Beim Heizen sinkt die Luftfeuchtigkeit, was die Haut trocken wirken lassen kann.

  • Ungleichmäßige Wärmeverteilung: Da warme Luft nach oben steigt, kann es bei Klimaanlagen mit Heizung zu dem Phänomen „Kopf heiß – Füße kalt“ kommen, was weniger komfortabel ist als bei einer Zentralheizung.

  • Geräuschentwicklung: Außengerät und Gebläse der Inneneinheit erzeugen Betriebsgeräusche.

Klimaanlage für zuhause

Tipps zum Stromsparen beim Heizen mit Klimaanlage

1. Wärmeverluste minimieren

Türen und Fenster gut abdichten, Dichtungsbänder oder Zugluftstopper verwenden. Tagsüber Vorhänge nach Süden öffnen, um Sonnenwärme aufzunehmen, nachts dicke Vorhänge schließen, um Wärmeverluste zu reduzieren.

2. Temperatur sinnvoll einstellen

Zuhause sollte die Temperatur auf 18–20 °C eingestellt werden, bei Abwesenheit empfiehlt sich eine Einstellung von 12–15 °C.

3. Effiziente Split-Klimaanlagen wählen:

Heizen mit Split-Klimaanlagen ist zwar oft teurer in der Anschaffung, aber durch hohe Effizienz und niedrige Betriebskosten langfristig wirtschaftlich.

4. Heizgeräte gezielt nutzen

Klimaanlage nur in der Übergangszeit oder als Ergänzung zum bestehenden Heizsystem einsetzen. Bei Außentemperaturen unter –5 °C kann ein kleiner Heizlüfter lokal unterstützen, um den Stromverbrauch der Zusatzheizung der Klimaanlage zu reduzieren.

5. Regelmäßige Reinigung

Außenverdampfer kann bei Kälte und Feuchtigkeit vereisen, was den Wärmeaustausch behindert und die Heizleistung mindert. Obwohl die Abtauautomatik Strom verbraucht und der Innenlüfter währenddessen oft stoppt, sollte regelmäßig Außen- und Innenfilter gereinigt werden, um den Luftstrom zu optimieren und Energieverluste zu minimieren.

6. Solarstrom nutzen

Mit eigenem Balkonkraftwerk erzeugter Strom kann die Klimaanlage günstig und umweltfreundlich mit Energie versorgt werden.

balkonkraftwerk

Photovoltaik-Systeme können Stromkosten sparen

Für Haushalte mit Balkonkraftwerk, insbesondere Balkonkraftwerk mit Speicher, kann das Klimagerät mit Heizfunktion tagsüber vorrangig mit Solarstrom betrieben werden. Überschüssige Energie wird in das Speichersystem eingespeist, sodass sie nachts zum Heizen genutzt werden kann. Auf diese Weise lassen sich die Stromkosten aus dem öffentlichen Netz erheblich reduzieren.

In diesem Bereich bietet EcoFlow verschiedene Photovoltaik ohne Meister-Lösungen an. Im Folgenden werden zwei passende Kombinationen empfohlen.

1. Basis-Paket: EcoFlow STREAM Ultra X+4 x 520 W Starres Solarpanel

Dieses Photovoltaik-System bietet hohe Leistung und große Speicherkapazität. Es steigert die Eigenverbrauchsrate, reduziert die täglichen Stromkosten und kann gleichzeitig als Notstromversorgung dienen. Durch die Parallelschaltung von zwei EcoFlow STREAM Ultra X erreicht das System eine Ausgangsleistung von 2 300 W, womit auch leistungsstarke Geräte wie Klimagerät und Heizfunktion, Backofen oder Fernseher vollständig mit Solarenergie betrieben werden können. Die Kapazität der STREAM Ultra X beträgt 3,84 kWh, was eine stabile Stromversorgung über den gesamten Tag sicherstellt. Darüber hinaus nutzt die STREAM-Batterie fortschrittliche Schwachlichttechnologie und ist mit vier MPPT-Ladereglern ausgestattet, die eine Solarleistung von bis zu 2 000 W unterstützen. In Kombination mit den bifazialen 520 W-Solarmodulen mit einem Wirkungsgrad von bis zu 24,8 % wird auch bei bewölktem Wetter eine stabile Stromversorgung gewährleistet.

EcoFlow STREAM Ultra X+4 x 520 W Starres Solarpanel
Ausgangsleistung: bis zu 2 300 W, geeignet für Geräte mit hohem Energieverbrauch Speicherkapazität: 3,84 kWh Erweiterbare Kapazität: bis zu 23 kWh Solar-Eingangsleistung: 2 000 W Effizienz: Schwachlichttechnologie, bifaziale Solarmodule mit bis zu 24,8 % Wirkungsgrad Installation: Plug-and-Play-System, keine Installation durch Elektriker erforderlich

2. Weitere Stromkosteneinsparung: EcoFlow STREAM Ultra+2 x STREAM AC Pro + 4x520 WStarres Solarpanel

Dieses Balkonkraftwerk kombiniert Energiespeicher und integrierten Mikro-Wechselrichter nahtlos. Es wandelt Solarenergie tagsüber in Strom um und speichert überschüssige Energie für bewölkte Tage oder die Nacht.

Das EcoFlow STREAM Ultra verfügt über vier MPPT-Eingänge und unterstützt bis zu 2 000 W Solareingang. In Kombination mit dem Mikro-Wechselrichter kann die Leistung um weitere 800 W erhöht werden, wodurch eine AC-Ausgangsleistung von 2 300 W erreicht wird, die mühelos Hochverbrauchsgeräte im Haushalt versorgt und Sie der Null-Euro-Stromrechnung näherbringt. Der Speicher dieser Kombination beträgt 5,76 kWh, die integrierte Batterie ermöglicht den unabhängigen Betrieb und liefert Strom bei einem Ausfall. Mit den bifacialen Solarmodulen, die eine Umwandlungseffizienz von bis zu 24,8 % erreichen, ist diese Lösung auch für den Winter mit geringer Sonneneinstrahlung bestens gerüstet.

EcoFlow STREAM Ultra+2 x STREAM AC Pro + 4 x 520W Starres Solar panel
Speicherkapazität: 5,76 kWh Erweiterbare Kapazität: bis zu 11,52 kWh Ausgangsleistung: 2 300 W Solareingangsleistung: 2 000 W Wirkungsgrad: bifaciale Module mit 24,8 % Umwandlungseffizienz, Schwachlichttechnologie für Wintersonne Intelligente Funktionen: Überwachung und Steuerung via EcoFlow-App

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Klimaanlage mit Heizung eine effiziente und flexible Heizlösung darstellt, besonders geeignet für Übergangszeiten oder gut isolierte Häuser. Um ihre Vorteile voll auszuschöpfen und Heizkosten zu sparen, sind eine gute Wärmedämmung, die sinnvolle Temperatureinstellung sowie die Nutzung von unterstützenden Photovoltaiklösungen entscheidend. Die von EcoFlow angebotenen Balkon-Solarpakete können die Klimaanlage beim Heizen mit umweltfreundlichem und kostensparendem Strom versorgen und ermöglichen so selbstgenutztes Heizen im Haushalt.

FAQs

Kann man im Winter mit einer Klimaanlage heizen?

Ja, es gibt derzeit viele Klimagerät mit Heizung auf dem Markt. Selbst bei niedrigen Außentemperaturen kann die Klimaanlage Wärme aus der Außenluft aufnehmen und in den Innenraum leiten. Sinkt die Temperatur jedoch unter –5 °C, verringert sich die Heizleistung, weshalb eine Kombination mit einem elektrischen Heizgerät empfehlenswert ist.

Kann eine Klimaanlage die Heizung ersetzen?

Mobile klimaanlage mit heizung können Heizkörper ersetzen oder als ergänzendes Heizsystem dienen, insbesondere in gut isolierten Gebäuden und mildem Klima. Sie nutzen effektiv die Wärme der Außenluft und können bei Bedarf sogar unter Null Grad heizen. Sie ersetzen jedoch keine Warmwasserheizung und verlieren bei extremen Minusgraden an Effizienz, weshalb sie vor allem als Zusatzheizung oder für Übergangszeiten geeignet sind.

Wann ist es sinnvoll, die Klimaanlage zum Heizen zu nutzen?

Die Nutzung einer mobile Klimaanlage mit Heizfunktion ist besonders sinnvoll in den Übergangszeiten Frühling und Herbst. Sie kann einzelne Räume schnell erwärmen, die Hauptheizung entlasten und Gas- oder Ölverbrauch sparen, insbesondere bei moderaten Außentemperaturen (über ca. 0 °C).