CO2-Steuer 2027: Kosten, Berechnung und Handlungsempfehlungen

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Mit der fortschreitenden Entwicklung der globalen Klimapolitik befindet sich die Kostenstruktur für Energie in Deutschland in einem tiefgreifenden Wandel. Als zentrales Instrument zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen wirkt sich die CO₂-Steuer unmittelbar auf die Ausgaben jedes Haushalts für Heizung, Strom und Mobilität aus. Mit dem Eintritt ins Jahr 2026 nähert sich die Phase der Festpreise ihrem Ende, während das darauffolgende Jahr 2027 zu einem möglichen Wendepunkt für die Energiepreise werden könnte. Dieser Artikel analysiert die Veränderungslogik der CO₂-Steuer 2027 eingehend. Mithilfe detaillierter Berechnungsmodelle und realer Messdaten werden die finanziellen Auswirkungen dieses Übergangs auf private Verbraucher aufgezeigt. Darüber hinaus werden praxisnahe und umsetzbare Handlungsstrategien vorgestellt – etwa Investitionen in ein Balkonkraftwerk mit Speicher –, die dabei helfen, die wirtschaftliche Belastung im Zuge der Energiewende gezielt zu reduzieren.

CO₂-Steuer: Vom politischen Rahmen zum Preissprung

Was ist die CO₂-Steuer?

Die deutsche CO₂-Steuer ist ein umweltpolitisches Instrument, das auf dem Prinzip des „Verursacherprinzips“ basiert. Auf Grundlage des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) werden die CO₂-Emissionen fossiler Brennstoffe, die für Heizung und Verkehr genutzt werden (z. B. Erdgas, Benzin), bepreist.

Kern dieses Mechanismus ist eine sogenannte Upstream-Bepreisung bei den Brennstofflieferanten. Es handelt sich dabei nicht um eine klassische Steuer, sondern um ein wirtschaftliches Lenkungsinstrument, das darauf abzielt, Umweltkosten zu internalisieren und dadurch Konsum- und Produktionsentscheidungen in Richtung einer CO₂-armen Wirtschaft zu steuern. Die entstehenden Kosten werden an die Endverbraucher weitergegeben, während die Einnahmen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) fließen. Dieser dient gezielt der Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen, erneuerbaren Energieprojekten sowie einer sozial ausgewogenen Transformation.

Ziele der Erhebung der CO₂-Steuer

Die zentralen Zielsetzungen orientieren sich an der Doppelstrategie „Klimaschutz und Energiewende“ und umfassen insbesondere:

  • Emissionsminderung durch Kostendruck: Durch steigende Kosten für fossile Energieträger werden Unternehmen und private Haushalte dazu angehalten, ihren CO₂-Ausstoß zu reduzieren. Dies unterstützt Deutschlands gesetzlich verankerte Klimaziele – eine Emissionsminderung um 65% bis 2030 sowie Klimaneutralität bis 2045.

  • Optimierung der Energiestruktur: Die CO₂-Bepreisung schafft Investitionsanreize für erneuerbare Energien und beschleunigt den Wandel in energieintensiven Bereichen wie Heizung und Verkehr, etwa durch den Einsatz von Wärmepumpen anstelle von Gasheizungen oder Elektrofahrzeugen statt Verbrennern.

  • Fiskalische Unterstützung und sozialer Ausgleich: Die Einnahmen werden genutzt, um Haushalte mit niedrigen Einkommen bei Energiekosten zu entlasten, Forschung und Entwicklung im Bereich erneuerbarer Energien zu fördern sowie energetische Sanierungen im Gebäudebestand zu finanzieren und damit soziale Härten der Transformation abzufedern.

Der große Wendepunkt im Jahr 2027: Vom Festpreis zur marktbasierten Bepreisung

Nach dem derzeit geltenden Rechtsrahmen befindet sich der deutsche Mechanismus zur CO₂-Bepreisung an einem entscheidenden Punkt. Das konkrete Tempo dieses Übergangs wird von mehreren Faktoren bestimmt:

  • Planmäßige Systemintegration: Nach aktueller Planung soll das nationale Emissionshandelssystem Deutschlands (nEHS) mit dem europäischen Emissionshandelssystem der zweiten Stufe (EU-ETS 2) zusammengeführt werden. Dies würde bedeuten, dass sich der CO₂-Preis 2027 von einem staatlich festgelegten Modell hin zu einer marktbasierten Preisbildung auf Grundlage von Zertifikatehandel entwickelt.

  • Bedingte Einschränkungen beim Startzeitpunkt: Gemäß den jüngsten EU-Beschlüssen kann sich der Start von ETS 2 auf das Jahr 2028 verschieben, falls die Energiepreise – insbesondere für Erdgas und Erdöl – Anfang 2027 ein außergewöhnlich hohes Niveau aufweisen. Ziel ist es, private Haushalte in einer möglichen Energiekrise nicht zusätzlich übermäßig zu belasten.

  • Unsicherheit der Preisentwicklung: Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) weist darauf hin, dass die von der EU vorgesehenen Preisstabilisierungsmechanismen – etwa die Freigabe zusätzlicher Zertifikate bei einem Preisniveau über 45 Euro – keinen absoluten Preisdeckel darstellen. Fachanalysen gehen daher davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit für steigende CO₂-Preise ab 2027 und damit höhere Energiekosten relativ hoch ist. In bestimmten Angebots- und Nachfrageszenarien könnte der CO₂-Preis langfristig sogar schrittweise auf bis zu 200 Euro pro Tonne ansteigen.

Um die erwarteten Auswirkungen dieses politischen Übergangs auf die Endverbraucherkosten anschaulich darzustellen, fasst die folgende Tabelle die Entwicklung der deutschen CO₂-Steuer seit ihrer Einführung zusammen und markiert das Jahr 2027 als zentralen Wendepunkt vom „planbasierten“ hin zum „marktbasierten“ System:

Jahr

Steuersatz / Preisspanne (Euro pro Tonne CO₂)

Preisbildungsmechanismus

Zentrale Merkmale

2021

25 €

Fester Preis

Start des nationalen Emissionshandelssystems (BEHG); der Preis wird staatlich festgelegt, Ziel ist die Begrenzung des Einsatzes fossiler Brennstoffe und die Reduktion der Emissionen

2022

30 €

Fester Preis

Fortsetzung der Phase mit festen Preisen; Anhebung zur Verstärkung des Minderungssignals

2023

30 €

Fester Preis

Geplante weitere Erhöhung ausgesetzt; Verbleib bei 30 € aufgrund politischer Anpassungen

2024

45 €

Fester Preis

Weitere Anhebung des festen Preises durch die Regierung zur Stärkung des Preissignals

2025

55 €

Fester Preis

Fortgesetzte Preisanhebung zur Erreichung der Etappenziele der Emissionsminderung

2026

55–65 €

Preiskorridor (nationales Emissionshandelssystem)

Erstmalige Einführung eines Preiskorridors zur Förderung eines stärker marktorientierten Übergangs

2027

65 €

Preiskorridor / Übergang

Fortführung des Preises gemäß bestehender Regelungen; der vollständige Übergang zur Marktbepreisung beginnt noch nicht offiziell

2028

Marktpreis (ETS II)

Marktbepreisung (EU-Emissionshandelssystem II)

Erwarteter Übergang zu einer echten Angebots- und Nachfragepreisbildung; marktbasiert mit langfristigem Aufwärtsdruck auf die Preise

bis 2030

ca. 100–150 € (Erwartung)

Marktbepreisung

Weiterer Anstieg der Marktpreise möglich; konkrete Höhe abhängig von Marktentwicklung und Reduktionsambitionen

*Quelle: NIBE

Die oben dargestellten Veränderungen zeigen, dass das Jahr 2027 zu einer klaren Zäsur wird: Die Energieausgaben privater Haushalte gehen von einem planbar steigenden Kostenpfad zu einer Entwicklung über, die zunehmend von Marktschwankungen geprägt ist. Dieser Wandel wirkt sich auf die finanziellen Erwartungen der Haushalte in drei zentralen Bereichen aus:

  1. Potenzielle Mehrbelastung der Energierechnungen: Haushalte mit Gasheizung sind unmittelbar von Schwankungen des CO₂-Preises betroffen. Laut einer Analyse des ZEW kann es in einem Hochpreisszenario – etwa bei einem CO₂-Preis von 200 Euro pro Tonne – bei einem typischen Vier-Personen-Haushalt zu erheblichen Ausschlägen der jährlichen Heizkosten kommen. Die zusätzlichen Ausgaben könnten sich dabei auf rund 1 000 Euro pro Jahr belaufen.

  2. Zunehmende Bedeutung des Risikomanagements: Angesichts der Unsicherheit, dass der CO₂-Preis ab 2027 steigt und zu höheren Energiekosten führt, ist es besonders dringlich, bereits im Jahr 2026 Maßnahmen wie energetische Gebäudesanierungen oder den Umstieg auf CO₂-arme Wärmeerzeuger (z. B. Wärmepumpen) umzusetzen. Auf diese Weise lassen sich langfristige Einsparpotenziale sichern, bevor die Marktpreisvolatilität voll greift.

  3. Flankierende politische Ausgleichsmechanismen: Parallel dazu ist davon auszugehen, dass der Staat gezielte Förder- und Ausgleichsmaßnahmen einführt, um die finanziellen Belastungen der privaten Haushalte infolge der CO₂-Bepreisung 2027 abzufedern.

Wie wird die CO₂-Steuer berechnet?

Schritt 1: Ermittlung der CO₂-Emissionsfaktoren verschiedener Brennstoffe

Jeder Brennstoff setzt bei der Verbrennung unterschiedliche Mengen an Kohlendioxid frei. Auf Basis offizieller deutscher Statistikdaten gelten folgende Emissionsfaktoren als Referenz:

Brennstoff

Emissionsfaktor

Anwendungsbereich

Erdgas

ca. 0,201 kg CO₂/kWh

Gebäudebeheizung, Gasthermen sowie Berechnung des industriellen Brennstoffverbrauchs

Heizöl

ca. 0,266 kg CO₂/kWh ≈ 2,66 kg CO₂/L

Emissionsberechnung für Öl-Heizkessel in privaten und industriellen Anwendungen

Benzin

ca. 0,264 kg CO₂/kWh ≈ 2,64 kg CO₂/L

Berechnung von Verkehrsemissionen, vor allem bei Pkw

Diesel

ca. 0,266 kg CO₂/kWh ≈ 2,65 kg CO₂/L

Emissionsberechnung für schwere und leichte Nutzfahrzeuge sowie dieselbetriebene Geräte

Schritt 2: Umrechnung der Emissionen in Kosten anhand des jährlichen CO₂-Preises

Die Berechnung erfolgt nach folgender Formel:

Jährliche zusätzliche CO₂-Kosten = Energieverbrauch × Emissionsfaktor × (jährlicher Preis pro Tonne / 1 000) × (1 + Mehrwertsteuersatz)

In der Praxis wird die CO₂-Bepreisung 2027 direkt in den von den Energieversorgern ausgewiesenen Arbeitspreisen berücksichtigt.

Ausgabenmodell eines typischen deutschen Vier-Personen-Haushalts im Vergleich

Als Beispiel dient ein Vier-Personen-Haushalt mit einem jährlichen Erdgasverbrauch von 20 000 kWh für Heizung und Warmwasser:

Jahr

CO₂-Preis (€/t)

Jährliche CO₂-Menge (t)

Jahresbetrag netto (€)

inkl. 19 % MwSt. (€)

2025

55

4,02

221,10

263,11

2026

60

4,02

241,20

286,63

2027

65

4,02

261,30

310,95

Die Zahlen verdeutlichen, dass die CO₂-Erhöhung 2027 die Heizkosten privater Haushalte in Deutschland weiter steigen lassen kann und damit eine nicht zu unterschätzende finanzielle Belastung darstellt.

Wer trägt die Kosten? Aufteilung der CO₂-Steuer im Mietverhältnis

Nach dem CO₂-Kostenaufteilungsgesetz (CO₂KostAufG) erfolgt die Aufteilung der Kosten zwischen Vermietern und Mietern nach einem stufenweisen Modell, das sich an den spezifischen Emissionen eines Gebäudes pro Quadratmeter und Jahr (kg CO₂/m²/a) orientiert:

  • Gebäude mit hoher Energieeffizienz: Liegen die spezifischen Emissionen unter 12 kg CO₂/m²/a, tragen die Mieter 100 % der CO₂-Kosten.

  • Gebäude mit niedriger Energieeffizienz: Überschreiten die spezifischen Emissionen 52 kg CO₂/m²/a, müssen Vermieter 95 % der Kosten übernehmen, während für Mieter lediglich 5 % verbleiben.

Dieses abgestufte System bewirkt, dass Mieter in energetisch schlechten, älteren Gebäuden auch bei einer Erhöhung der CO₂-Abgabe 2027 vergleichsweise gut vor steigenden Kosten geschützt sind. Gleichzeitig entsteht für Vermieter ein deutlicher finanzieller Anreiz, in energetische Sanierungsmaßnahmen zu investieren.

Handlungsstrategien: Wie lässt sich die finanzielle Belastung durch die CO₂-Steuer senken?

Modernisierung des Heizsystems

  • Durchführung einer Energieanalyse: Zunächst sollten Wärmeverluste und die Effizienz der bestehenden Anlage analysiert werden, einschließlich Kesselwirkungsgrad, Regelungstechnik und Rohrleitungsdämmung.

  • Austausch alter Heizkessel gegen hocheffiziente Brennwertgeräte: Ist ein kurzfristiger vollständiger Umstieg auf Wärmepumpen nicht realisierbar, können moderne Brennwertkessel den Gasverbrauch deutlich senken und die Amortisationszeit verkürzen.

  • Einsatz hybrider Übergangslösungen: Durch die Kombination des bestehenden Kessels mit elektrischen Heizmodulen oder Wärmepumpen lässt sich je nach Saison und Preisniveau flexibel zwischen den Systemen wechseln, wodurch die Exposition gegenüber hohen CO₂-Preisen reduziert wird.

  • Vollständiger Umstieg auf Wärmepumpen: Bei ausreichender Gebäudedämmung ermöglichen Luft- oder Erdwärmepumpen den vollständigen Ersatz fossiler Heizsysteme, senken langfristig die CO₂-Kosten und leisten einen nachhaltigen Beitrag zur Dekarbonisierung.

Energetische Gebäudesanierung

  • Außenwand- und Dachdämmung: Durch den Einsatz hochwertiger Dämmmaterialien lassen sich Wärmeverluste deutlich reduzieren. Entsprechend dem Sanierungsfahrplan empfiehlt sich ein schrittweises Vorgehen, um Fördermittel optimal zu nutzen und die einmalige Investitionsbelastung zu senken. Priorität sollten Dach und Außenwände haben; zudem ist es sinnvoll, im Sanierungskonzept ein Energiemonitoring zur Wirksamkeitskontrolle zu integrieren.

Der Transformationsplan zur Förderung der CO2-Steuer 2027

Quelle: BMWE

  • Austausch von Fenstern und Türen: Der Einbau moderner Dreifachverglasung verbessert die Luftdichtheit erheblich. Gerade bei Altbauten kann diese vergleichsweise einfache Maßnahme den Wärmeverlust um etwa 15 % bis 20 % reduzieren.

  • Hydraulischer Abgleich: Durch die Optimierung der Wasserverteilung im Heizsystem wird eine gleichmäßige Wärmeversorgung aller Räume sichergestellt und Energieverschwendung vermieden.

  • Nutzung von Förderprogrammen: Hauseigentümern wird empfohlen, bereits im Jahr 2026 aktiv Fördermittel von BAFA oder KfW für energetische Sanierungen zu beantragen, um die anfängliche finanzielle Belastung deutlich zu reduzieren.

Optimierung auf der Stromverbrauchsseite

Da sich die Kosten der fossil befeuerten Stromerzeugung infolge der CO₂-Bepreisung erhöhen, nimmt auch die Unsicherheit der Strompreise zu. Die Installation eines Balkonkraftwerks mit Speicher ist eine effiziente Möglichkeit, den Eigenverbrauch zu steigern, sich gegen die Schwankungen der CO₂-Bepreisung 2027 abzusichern und die Energiekosten spürbar zu senken. Die folgenden, gezielt ausgelegten Speicherlösungen helfen deutschen Haushalten, den Risiken eines steigenden CO₂-Preises ab 2027 und damit höherer Energiekosten gelassen zu begegnen:

  1. EcoFlow STREAM Ultra X + 4 ×520 W Starres Solarpanel

Diese Konfiguration legt den Fokus auf eine hohe Energieumwandlungseffizienz und eignet sich besonders für Haushalte, die ihre Grundstromkosten senken möchten, um CO₂-bedingte Mehrkosten zu kompensieren.

  • Wirtschaftlichkeit und Leistung: Bei einem Referenzstrompreis von 0,40 €/kWh und guten Einstrahlungsbedingungen können jährliche Stromeinsparungen von bis zu 1 993 Euro erzielt werden. Die tatsächlichen Ergebnisse variieren je nach Verbrauchsprofil und Sonneneinstrahlung; für eine individuelle Einschätzung empfiehlt sich die Nutzung eines Energie- bzw. Einsparrechners.

  • Unterstützung des Heizbetriebs: Mit einer Speicherkapazität von 3,84 kWh und einer Ausgangsleistung von 1 200 W kann das System Steuerungen, Umwälzpumpen sowie kleinere elektrische Zusatzheizgeräte klassischer Heizsysteme versorgen. Unter den Bedingungen einer CO₂-Erhöhung 2027 lässt sich durch die solare Versorgung dieser notwendigen Komponenten der strombedingte Kostenanteil des Heizbetriebs reduzieren.

  • Fortschrittliche Schwachlicht-Technologie: Die eingesetzten Solarmodule erreichen einen Wirkungsgrad von 24,8 % und zeichnen sich durch sehr gute Leistung bei schwachem Licht aus. Sie nutzen sowohl direkte Sonneneinstrahlung als auch diffuses Umgebungslicht und gewährleisten damit auch in den lichtärmeren Wintermonaten in Deutschland eine kontinuierliche Stromerzeugung – ein wertvoller Beitrag zur Versorgung des Heizsystems.

EcoFlow STREAM Ultra X + 4 × 520 W Starres Solarpanel
Jährliche Stromkosteneinsparung: bis zu ca. 1 993 € Maximale AC-Ausgangsleistung: 1 200 W Batteriekapazität: 3,84 kWh PV-Eingangsleistung: 2 000 W Wirkungsgrad der 520-W-Solarmodule: 24,8 %, Stromerzeugung bei schwachem Licht
  1. EcoFlow STREAM Ultra + 2 × STREAM AC Pro + 4 × 520 W Starres Solarpanel

Diese Kombination bietet eine höhere Ausgangsleistung und eine flexiblere Systemkonfiguration und eignet sich besonders für Wohnungsnutzer oder für Anwender, die ihren Energieverbrauch detailliert steuern möchten.

  • Leistungsstarke Speicher- und Heizungsunterstützung: Die Gesamtspeicherkapazität des Systems beträgt 5,76 kWh, bei Parallelschaltung erreicht die Ausgangsleistung bis zu 2 300 W. Damit lassen sich die meisten hocheffizienten mobilen Wärmepumpen oder leistungsstärkere elektrische Heizgeräte zuverlässig betreiben. Steigen infolge der CO₂-Erhöhung 2027 die Strompreise in Spitzenzeiten, kann das System mehrere Stunden lang Energie für leistungsintensive Heizgeräte bereitstellen und so den Strombezug aus dem öffentlichen Netz deutlich reduzieren.

  • Dezentrale und platzsparende Aufstellung: Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Heimspeichersystemen, die vertikal gestapelt werden müssen, unterstützt die STREAM-Serie eine dezentrale Platzierung. Die STREAM AC Pro-Speichereinheiten können flexibel an die Wohnsituation angepasst und direkt im Wohnzimmer, Arbeitszimmer oder Keller aufgestellt werden. So lässt sich beispielsweise ein STREAM AC Pro-Speicher in der Nähe von Waschmaschine oder zusätzlichen Heizgeräten im Keller positionieren, was Platz spart und eine effiziente, verbrauchsnahe Stromversorgung ermöglicht.

EcoFlow STREAM Ultra + 2 × STREAM AC Pro + 4 × 520 W Starres Solarpanel
Ausgangsleistung: 2 300 Watt Speicherkapazität: ca. 5,76 kWh Maximale Solar-Eingangsleistung: 2 000 Watt Wirkungsgrad der Solarmodule: 24,8 % Intelligente Steuerung: Die App optimiert den Energieverbrauch und spart dadurch zusätzlich Stromkosten.

Fazit

Insgesamt steht die CO₂-Steuer 2027 sinnbildlich für den Übergang der deutschen Energiepolitik von einer vergleichsweise stabilen, staatlich gesteuerten Preisphase hin zu einem neuen Abschnitt, der stärker von Angebot und Nachfrage am Markt geprägt ist. Zwar lassen die EU-Notfallklauseln einen gewissen zeitlichen Spielraum für den Start im Jahr 2027, doch der langfristige Trend steigender Kosten gilt bereits heute als weitgehend gesichert. Durch fundierte Wirtschaftlichkeitsberechnungen und den Einsatz grüner Energiesysteme – etwa eines EcoFlow-Balkonkraftwerks mit Speicher – können private Haushalte ihre Energiekosten in dieser Übergangsphase gezielt senken und sich besser gegen künftige Preisschwankungen absichern.

*Haftungsausschluss: Bitte beachten Sie vor dem Lesen dieser Anleitung, dass die Strompreise, staatlichen Zuschüsse und Steuererleichterungen je nach individueller Situation, Standort und Anspruchskriterien variieren können. EcoFlow übernimmt keine Verantwortung oder Garantie für die Genauigkeit der in diesem Leitfaden enthaltenen Informationen zu Strompreismodellen, Subventionen oder steuerlichen Erleichterungen. Alle Angaben in dieser Anleitung dienen ausschließlich zu Bildungszwecken und stellen keine rechtliche oder finanzielle Beratung dar. Wir empfehlen Ihnen, die offiziellen Richtlinien der jeweiligen Programme zu konsultieren oder professionelle Beratung für genaue und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Informationen in Anspruch zu nehmen.

FAQs

Wie teuer wird Sprit 2027?

Nach der Medianprognose aktueller Marktanalysen wird der EU-CO₂-Preis im Jahr 2027 bei rund 107 Euro pro Tonne liegen. Wird dieser Kostenanstieg vollständig an die Verbraucher weitergegeben, ergibt sich – auf Basis der Emissionsfaktoren – folgende zusätzliche CO₂-Kostenbelastung pro Liter Kraftstoff:

  • Benzin: 107 €/t × 2,31 kg CO₂/L ÷ 1 000 ≈ 0,25 Euro pro Liter (rund 25 Cent)

  • Diesel: 107 €/t × 2,68 kg CO₂/L ÷ 1 000 ≈ 0,29 Euro pro Liter (rund 29 Cent)

Was kommt 2027 auf Hausbesitzer zu?

Im Jahr 2027 könnte das nationale Brennstoffemissionshandelssystem Deutschlands (nEHS) vollständig in das europäische EU-ETS 2 integriert werden. Damit würden die CO₂-Kosten für Heizbrennstoffe überwiegend durch den Markt bestimmt und über die Energieversorger an die Endpreise weitergegeben werden. Für Hauseigentümer bedeutet dies ein erhöhtes Risiko steigender und zugleich stärker schwankender Heizkosten. Flankierend sind weiterhin Förderinstrumente und Anreize – etwa über BAFA- und KfW-Programme – vorgesehen, um Maßnahmen wie Gebäudedämmung, Kesseltausch oder den Einbau von Wärmepumpen zu unterstützen. Hauseigentümern wird empfohlen, den energetischen Zustand ihrer Immobilie frühzeitig zu bewerten und relevante Förderfenster im Blick zu behalten.

Was ändert sich 2027 bei Heizungen?

Auf systemischer Ebene ist ab 2027 eine weitgehend marktorientierte CO₂-Bepreisung für fossile Heizsysteme zu erwarten. Nutzer von Gas- oder Ölheizungen werden dadurch deutlich stärker auf CO₂-Preisschwankungen reagieren müssen. Technologisch erhöht dies die wirtschaftliche Attraktivität moderner Brennwertkessel, hybrider Heizsysteme sowie insbesondere von Wärmepumpen. Bei einem schnellen Anstieg des CO₂-Preises treten die langfristigen Kostenvorteile von Wärmepumpen in Kombination mit guter Gebäudedämmung noch klarer hervor. Kurzfristig stellt eine schrittweise Modernisierung unter Nutzung bestehender Förderprogramme eine praxisnahe und wirtschaftlich sinnvolle Strategie dar.