Camping Altmühltal: Campingplätze, Aktivitäten und Stromtipps für den Naturpark

EcoFlow

Die Altmühl lässt sich Zeit. Zwischen Gunzenhausen und Kelheim windet sie sich in weiten Schleifen an hellen Kalksteinfelsen und Wacholderheiden vorbei, und Wanderweg wie Radweg folgen ihr fast auf der ganzen Strecke. Wer hier mit Zelt oder Wohnmobil Halt macht, hat Fluss und Naturpark vor der Tür. Das macht Camping im Altmühltal bei Wanderern, Radfahrern und Wassersportlern so gefragt.

Handy, Kamera und Kühlbox wollen am Flussufer trotzdem geladen und gekühlt werden, und nicht jede Angeltour oder Wanderetappe endet an einer Steckdose. Eine tragbare Powerstation hält die Geräte unabhängig davon am Laufen, was der Stellplatz hergibt, und lässt sich bei Sonne unterwegs nachladen.

Tragbare Powerstation fürs Camping

Warum sich Camping im Altmühltal lohnt

Der Naturpark Altmühltal umfasst rund 3.000 Quadratkilometer und zählt damit zu den größten Naturparken Deutschlands. Geprägt wird er von der langsam fließenden Altmühl, von Jurafelsen und von Fossilienfundstätten, die den Urvogel Archaeopteryx weltberühmt gemacht haben. Camping- und Wohnmobilstellplätze liegen vielerorts unmittelbar am Fluss oder am Altmühltal-Radweg.

Lage und Landschaft des Naturparks Altmühltal

Der Naturpark gehört zur Südlichen Frankenalb und erstreckt sich von Gunzenhausen im Norden bis nach Bad Abbach im Südosten, im Westen reicht er von Thalmässing bis Neuburg an der Donau. Wacholderheiden und Trockenrasen wechseln sich mit Buchen- und Mischwäldern ab, dazu kommen Feuchtwiesen, Felsformationen und Steinbrüche. Bei Kelheim mündet die Altmühl in die Donau.

Für wen sich das Altmühltal besonders eignet

Naturliebhaber finden Wacholderheiden und Felswände, Wanderer den Altmühltal-Panoramaweg und Radfahrer einen Radweg, den der Naturpark selbst zu den beliebtesten Deutschlands zählt. Angler haben Flussabschnitte und Seen vor der Haustür, und Familien profitieren vom ruhigen Wasser, das nach Angaben des Platzbetreibers in Beilngries nur mit 5 bis 7 Kilometern pro Stunde fließt.

Bei Regen lohnen die Fossilienmuseen. Das Jura-Museum in Eichstätt zeigt Funde aus den Solnhofener Plattenkalken, in Denkendorf steht das Dinosaurier Museum Altmühltal, und das Museum Solnhofen, auch als Bürgermeister-Müller-Museum bekannt, widmet sich unter anderem dem Archaeopteryx.

Die beste Reisezeit für einen Campingplatz im Altmühltal

Der Naturpark bezeichnet sich als ganzjähriges Reiseziel, hebt für Wanderer und Radfahrer aber Frühling und Herbst hervor, während im Sommer Baden und Bootwandern im Vordergrund stehen. Bei der Wahl des Campingplatzes im Altmühltal setzt der Kalender engere Grenzen als das Wetter, denn die vier vorgestellten Plätze öffnen zwischen Ende März und Anfang April und schließen spätestens am 31. Oktober.

Herbst im Altmühltal: ruhige Tage und kühlere Nächte

Nach den Sommerferien wird es auf den Plätzen in der Regel ruhiger, und die Nebensaison beginnt, wie bei Naturama in Beilngries, schon am 1. September. Tagsüber bleiben Wandern und Radfahren angenehm, und wer zwischendurch Wärme sucht, findet sie in den Thermen der Region. Die Altmühltherme in Treuchtlingen speist ihre Becken aus zwei zertifizierten Heilquellen mit Jura-Heilwasser, die Limes-Therme in Bad Gögging gilt als Kompetenzstandort für Mooranwendungen und ist laut Naturpark ganzjährig geöffnet.

Dafür werden die Nächte kühl. Im Oktober fallen die Temperaturen im Tal oft auf wenige Grad, und die Akkus von Kamera, Handy und Stirnlampe verlieren bei Kälte schneller an Ladung. Beim abendlichen Sichten der Fotos oder beim Laden der Karte für den nächsten Tag macht sich das früher bemerkbar als im Sommer.

Öffnungszeiten der Campingplätze im Jahresverlauf

Die Saison unterscheidet sich von Platz zu Platz, wie die Einträge des Naturparks, der Gemeinde Dollnstein und des Fränkischen Seenlands zeigen.

Campingplatz

Geöffnet 2026

Stromangabe im Eintrag

Naturama Beilngries

27. März bis 31. Oktober

Strom, obligatorische Pauschale

Campingplatz Dollnstein

1. April bis 31. Oktober

Strom

7-Täler-Campingplatz

1. April bis 15. Oktober

Strom, Gebühr laut Preisliste

Campingplatz Fischer-Michl

24. März bis 31. Oktober

Strom, Pauschale mit 6 kWh

Laut den Einträgen des Naturparks endet die Saison bei allen vier Plätzen spätestens am 31. Oktober. Lediglich die Tinyhäuser von Naturama sind nach Angaben des Betreibers ganzjährig buchbar, die Stellplätze dagegen nicht. Die Quellen weichen teils voneinander ab, so führt die Preisliste von Naturama die Nebensaison 2026 noch bis zum 8. November. Außerhalb der Hauptmonate sollte man das Datum direkt auf der Website des Platzes prüfen. Alle Angaben gelten für die Saison 2026 und können sich ändern.

Die besten Campingplätze im Altmühltal im Überblick

Die Auswahl stützt sich auf die Lage am Wasser, die Ausstattung und die Öffnungszeiten laut den Einträgen des Naturparks und der Betreiber. Die Campingplätze im Altmühltal unterscheiden sich im Charakter deutlich. Beilngries bietet viel Platz und eine große Auswahl an Unterkunftsarten, Dollnstein ein überschaubares Format direkt am Fluss, Ottmaring Ruhe am Kanal und der Altmühlsee Badespaß. Den besten Campingplatz im Altmühltal gibt es deshalb nicht pauschal, sondern nur für ein bestimmtes Reiseziel.

Naturama-Camping Beilngries direkt an der Altmühl

Der Platz liegt am Altwasser und am Fluss der Altmühl in Beilngries, nach Angabe des Betreibers ruhig und trotzdem zentral im Ort. Auf 2,4 Hektar verteilen sich 160 Stellplätze mit bis zu 100 Quadratmetern, dazu kommen Stellplätze mit eigenem Privatbad und eine Familienzeltwiese, die sich nicht online buchen lässt und nur spontan vor Ort nutzbar ist. Der Eintrag im Naturpark Altmühltal führt Strom, Wasser, Abwasser, Dusche und WC, WLAN, eine Bootsanlegestelle sowie Ver- und Entsorgungsstationen für Wohnmobile auf, die Öffnungszeit reicht vom 27. März bis zum 31. Oktober. Für den Strom erhebt der Platz laut Preisliste eine obligatorische Pauschale.

Campingplatz Dollnstein bietet eine ruhige Lage am Fluss

In Dollnstein liegt der Platz unmittelbar am Altmühlufer und hat eine eigene Bootsanlegestelle. Laut Markt Dollnstein stehen 80 Stell- und 100 Zeltplätze zur Verfügung, dazu Waschräume mit Duschen und Toiletten, eine Spülküche, eine Waschküche mit Waschmaschine und Trockner sowie ein Aufenthaltsraum. Die Ausstattungsliste nennt Strom, Wasser, Abwasser und einen Ausguss für Chemietoiletten, bei den Freizeitmöglichkeiten stehen Angeln sowie Wander- und Radweg direkt am Platz. Eine Badestelle am Platz führt der Eintrag nicht auf. Geöffnet ist der Platz vom 1. April bis zum 31. Oktober.

7-Täler-Campingplatz Dietfurt an der Altmühl

Der Platz liegt nicht unmittelbar an der Altmühl, sondern im Ottmaringer Tal bei Dietfurt, direkt am Main-Donau-Kanal und am Fünf-Flüsse-Radweg. Auf rund 3.000 Quadratmetern bietet er 28 Stellplätze in verschiedenen Kategorien, davon 8 für Reisemobile, und zwei Mobilheime zur Miete. Der Naturpark listet Strom, Wasser, Abwasser, Dusche und WC, eine Bootsanlegestelle und einen Ausguss für Chemietoiletten, der Strom wird nach Preisliste berechnet. Angeln, Nordic Walking und ein Waldlehrpfad liegen in der Nähe. Die Saison dauert vom 1. April bis zum 15. Oktober, die Rezeption ist montags bis donnerstags von 15 bis 18 Uhr besetzt, freitags bis sonntags zusätzlich vormittags von 9 bis 12 Uhr.

Campingplatz Fischer-Michl am Altmühlsee

Am Südufer des Altmühlsees bei Gunzenhausen, am nördlichen Rand des Naturparks im Fränkischen Seenland, liegen 120 Stellplätze auf 4,5 Hektar, kreisförmig angeordnet und im Schnitt etwa 120 Quadratmeter groß. Das Fränkische Seenland listet Strom, Gas, Wasser, WLAN, Dusche, WC, Waschmaschine und Trockner sowie Ver- und Entsorgungsstationen für Wohnmobile, wobei die Strompauschale nach der Preisliste des Platzes sechs Kilowattstunden enthält. Laut Betreiber eignet sich der See zum Schwimmen, Segeln, Surfen und Angeln, jeweils nur in den dafür vorgesehenen Bereichen, und in der Nähe gibt es Fahrrad- und Bootsverleih sowie eine Segelschule. Der Platz ist vom 24. März bis zum 31. Oktober geöffnet, zwischen 12 und 15 Uhr bleibt die Schranke zur Mittagsruhe geschlossen.

Outdoor-Aktivitäten im Naturpark Altmühltal

Fluss, Radweg und Felswände liegen so nah beieinander, dass sich Camping im Altmühltal gut mit Touren am und auf dem Wasser verbinden lässt. In den Platzbeschreibungen tauchen immer wieder Wanderwege, Radwege, Angelmöglichkeiten und Bootsanlegestellen auf.

Wandern auf dem Altmühltal-Panoramaweg

Der Altmühltal-Panoramaweg führt auf 200 Kilometern von Gunzenhausen nach Kelheim. Der Naturpark hat die Strecke in 15 Etappen eingeteilt und rechnet für den gesamten Weg mit zehn Tagen. Der Deutsche Wanderverband hat ihn als Qualitätsweg zertifiziert. Für die abendliche Rückkehr zum Zelt bieten sich die 21 Rundwanderwege des Naturparks an, die als Halbtages- und Tagestouren angelegt sind.

Zu beachten ist eine aktuelle Sperrung der Arnsberger Leite zwischen Walting und Kipfenberg, für die der Naturpark eine rund fünf Kilometer lange Umleitung über den Schmetterlingsweg ausgeschildert hat. Solche Hinweise ändern sich laufend und stehen aktuell auf der Seite des Naturparks.

Angeln und Wassersport an der Altmühl und ihren Seen

Angeln setzt in Bayern einen gültigen Fischereischein und in der Regel einen Erlaubnisschein für das jeweilige Gewässer voraus. Gäste ohne Wohnsitz in Deutschland können einen Touristenschein beantragen, der höchstens drei Monate im Jahr gilt. Baden und Bootfahren sind ebenfalls nur an dafür ausgewiesenen oder genehmigten Stellen vorgesehen, und dort gelten die jeweiligen Vorschriften, Erlaubnisse und Sicherheitsvorgaben, Hinweise zu Strömung und Wehren eingeschlossen. Ob am Platz eine Badestelle liegt, erfährt man vor Ort oder bei der Gemeinde.

Die Altmühl gilt dem Naturpark als beliebter Wanderfluss für Einsteiger, in Beilngries verleiht Naturama Boote. Segeln und Surfen sind vor allem am Altmühlsee ein Thema.

Radfahren auf dem Altmühltal-Radweg

Der Altmühltal-Radweg folgt dem Fluss auf 161 Kilometern von Gunzenhausen bis Kelheim und ist vom Naturpark als leicht eingestuft. Das macht ihn für Familien und E-Bike-Fahrer interessant, die pro Tag nur eine Etappe planen. Dollnstein liegt laut Eintrag direkt am Radweg, Ottmaring am Fünf-Flüsse-Radweg.

Stromversorgung beim Camping im Altmühltal: Worauf man achten sollte

Beim Altmühltal-Camping lässt sich an der Lage am Fluss nicht ablesen, ob der Stellplatz Landstrom hat, das steht in der Ausstattungsliste des jeweiligen Platzes. Bei allen vier vorgestellten Plätzen ist Strom aufgeführt, die Bedingungen reichen aber von der obligatorischen Pauschale in Beilngries bis zu sechs inkludierten Kilowattstunden in Gunzenhausen. Abseits der Plätze gibt es ohnehin keine Steckdose, ob die Kühlbox mit dem frischen Fang am Ufer steht, der Kameraakku bei der Fossiliensuche schwächelt oder das Handy auf einer Etappe des Panoramawegs nachgeladen werden soll. Hier macht eine tragbare Powerstation unabhängig vom Angebot des Stellplatzes.

Wenn kein Landstrom zur Verfügung steht

Die Ausstattungslisten gelten für den gesamten Platz, ob auch eine Zeltwiese Anschlüsse hat, erfragt man deshalb am besten vorab. Fehlt der Anschluss oder reicht die Pauschale nicht, übernimmt eine Powerstation Kühlbox, Licht und Ladegeräte, und wie lange das gutgeht, zeigt eine einfache Rechnung aus Leistung mal Betriebszeit. Ein Tag am Fluss könnte unter diesen Annahmen so aussehen:

Gerät

Annahme

Verbrauch pro Tag

Kompressor-Kühlbox

45 W Nennleistung, Kompressor läuft etwa 40 % von 24 Stunden

432 Wh

LED-Campinglampe

5 W, 5 Stunden

25 Wh

2 Smartphones

je etwa 15 Wh pro Ladung

30 Wh

Kameraakku und Stirnlampe

zusammen etwa 15 Wh

15 Wh

Summe

/

502 Wh

Bei einer Powerstation mit rund 1.000 Wh Kapazität kann für eine überschlägige Planung ein konservativer Nutzungsfaktor von 85 % angesetzt werden. Dieser berücksichtigt typische Verluste bei der Umwandlung und Leistungsabgabe und stellt keinen festen Wirkungsgrad für jedes Powerstation-Modell dar. Bei einer Kapazität von 1.024 Wh ergeben sich damit rechnerisch rund 870 Wh nutzbare Energie. Geteilt durch den angenommenen Tagesbedarf von 502 Wh reicht die Kapazität für rund 1,7 Tage. Für ein Wochenende mit zwei Tagen werden 1.004 Wh benötigt, sodass rechnerisch rund 134 Wh fehlen. Diese Differenz könnte beispielsweise durch zusätzliche Energiezufuhr ausgeglichen werden. Alle Werte sind Planungsannahmen für milde Tage; insbesondere der tatsächliche Verbrauch der Kompressor-Kühlbox kann je nach Außentemperatur und Betriebsbedingungen deutlich schwanken.

Kühlere Herbstnächte und ihr Einfluss auf die Akkulaufzeit

Lithium-Akkus geben bei Kälte weniger Energie ab, sodass sich Kamera, Handy und Stirnlampe in einer kalten Oktobernacht schneller leeren als an einem Sommerabend. Nach einer Wander- oder Angeltour, wenn die Lampe länger brennt und mehrere Geräte gleichzeitig laden, steigt der Bedarf weiter. Als Planungsaufschlag auf den berechneten Tagesbedarf bieten sich 20 bis 25 Prozent an, bei 502 Wh also rund 600 bis 630 Wh. Auch eine Powerstation hat Temperaturgrenzen, die im Datenblatt stehen, und verbringt Frostnächte besser an einem geschützten Platz.

Passende Powerstations für den Campingurlaub im Altmühltal

Zwei Tage am Fluss brauchen nach der Rechnung oben gut 1.000 Wh, sieben Tage ohne Sonne wären mit 7 × 502 Wh gut 3.500 Wh. Zwischen diesen Werten entscheidet sich, ob eine kompakte Station genügt oder ob sie erweiterbar sein sollte. Ein Solarpanel verschiebt die Grenze nach oben, weil es jeden sonnigen Tag einen Teil des Bedarfs deckt.

Wie eine tragbare Powerstation den Campingalltag erleichtert

Bei einer Powerstation fürs Camping zählt weniger die Spitzenleistung als die gespeicherte Energie, denn Kühlbox, Lampe und Ladegeräte ziehen im Beispiel zusammen selten mehr als 100 Watt. Die Station versorgt sie aus einem Akku, ohne dass der Stellplatz einen Anschluss bieten muss. Bei mehrtägigen Aufenthalten gleicht Solarladung den Verbrauch teilweise aus, denn 160 W mal zwei sonnige Stunden ergeben 320 Wh am Tag und damit knapp zwei Drittel des Beispielbedarfs. Im Oktober steht die Sonne tief und Wolken sind häufiger, das Panel taugt also als Zuschuss, nicht als alleinige Quelle.

DELTA 3 Classic und DELTA 3 + DELTA 3 EB im Detail

Von EcoFlow passen zwei Kombinationen zu diesen Rechnungen.

Die DELTA 3 Classic + 160 W leichtes tragbares Solarpanel steht für den Kurztrip. Die Station verfügt über eine Kapazität von 1.024 Wh, wiegt rund 12,1 Kilogramm und liefert 1.800 W Dauerleistung bei bis zu 3.600 W Spitzenleistung. Eine Kühlbox mit 45 W stellt für sie daher keine große Belastung dar. Kompressor-Kühlboxen mit 12-V-Anschluss lassen sich allerdings nicht direkt über einen 12-V-Ausgang versorgen, da die DELTA 3 Classic keinen entsprechenden DC-Ausgang bietet. Das 160-W-Panel wiegt etwa 3,8 Kilogramm, erreicht einen Wirkungsgrad von bis zu 25 Prozent, ist nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt und lässt sich per Ständer zwischen 30 und 60 Grad ausrichten. Bei einer Stunde tatsächlicher Volllast kann das Panel rechnerisch bis zu 160 Wh Energie liefern. Die tatsächliche Ausbeute hängt jedoch von Sonneneinstrahlung, Ausrichtung und weiteren Bedingungen ab. Die Entladetemperatur liegt bei -10 bis 45 °C, die Ladetemperatur bei 0 bis 45 °C.

DELTA 3 Classic + 160 W Solarpanel
Speicherkapazität 1.024 Wh AC-Ausgangsleistung 1.800 W, Spitzenleistung 3.600 W Ladezeit über AC: 45 Minuten für 80% Ladung Drei Lademöglichkeiten: AC, Solar & KFZ 24/7 Schutz-BMS und EV-taugliche CTC-Struktur Batteriepack mit IP65-Schutz 5 Jahre Herstellergarantie

Für längere Aufenthalte am Fluss bietet die DELTA 3 + DELTA 3 EB eine größere Energiereserve. Die Kombination aus der DELTA 3 mit 1.024 Wh und einer DELTA 3 Zusatzbatterie erreicht eine Gesamtkapazität von 2.048 Wh. Für eine überschlägige Planung kann konservativ mit einem Nutzungsfaktor von 85 % gerechnet werden, der typische Verluste bei der Energieumwandlung berücksichtigt. Damit stehen rechnerisch rund 1.740 Wh nutzbare Energie zur Verfügung. Bei einem angenommenen Tagesbedarf von 502 Wh reicht diese Kapazität rechnerisch für mehr als drei Tage und bietet damit ausreichend Energie für Campingausflüge von zwei bis drei Tagen. Mit 1.800 W AC-Ausgangsleistung und bis zu 3.600 W Spitzenleistung bietet die DELTA 3 zudem ausreichend Leistungsreserven für verschiedene Campinggeräte.

Die DELTA 3 wiegt bis zu 12,5 Kilogramm und bleibt bei einer Last von bis zu 600 W unter 30 dB. Damit verbindet sie eine hohe Energiekapazität mit einer vergleichsweise leisen Nutzung am Campingplatz. Das System lässt sich zudem mit kompatiblen Zusatzbatterien flexibel erweitern. Die hier vorgestellte Kombination mit der DELTA 3 EB bietet 2.048 Wh und schafft damit zusätzliche Energiereserven für längere Campingausflüge und einen höheren Strombedarf.

DELTA 3 + DELTA 3 EB
Speicherkapazität 2.048 Wh (1.024 Wh + 1.024 Wh Zusatzbatterie) AC-Ausgangsleistung 1.800 W, Spitzenleistung 3.600 W Ladezeit über AC: 56 Minuten für volle Ladung Fünf Lademöglichkeiten: AC, Solar, KFZ, Generator, Multi-Charge Bis zu 4.000 Ladezyklen bis 80 % Kapazität Batteriepack mit IP65-Schutz USV-Umschaltzeit unter 10 Millisekunden 5 Jahre Herstellergarantie

Camping-Ausrüstung fürs Altmühltal: Was ins Gepäck gehört

Wer morgens wandert, packt anders als jemand, der den Tag mit der Angel am Wasser verbringt. Die Grundausstattung für Zelt und Wohnmobil bleibt bei beiden gleich und muss im Oktober Nächte mit wenigen Grad aushalten. Alles Weitere kommt je nach Programm obendrauf.

Grundausstattung für Zelt- und Wohnmobilcamping

Ein wetterfestes Zelt oder, beim Wohnmobil, Camping-Möbel für draußen bilden die Basis. Dazu gehören eine Isomatte mit gutem Dämmwert und ein Schlafsack, dessen Komforttemperatur unter der erwarteten Nachttemperatur liegt, außerdem eine Kochgelegenheit mit ausreichend Gas. Powerstation und Solarpanel ergänzen die Infrastruktur des Platzes, ersetzen aber weder Sanitäranlagen noch Wasserstelle.

Zusatzausrüstung für Wandern, Angeln und Radfahren

Zur Angelausrüstung gehören neben der Rute auch Fischereischein und Erlaubnisschein, die Kühlbox nimmt den erlaubten Fang auf. Fürs Wandern genügen eine Wanderkarte oder ein GPS-Gerät, auf das man die GPX-Datei des Panoramawegs vom Naturpark lädt. Radfahrer brauchen Beleuchtung, weil die Dämmerung im Oktober früher einsetzt. Die Fossiliensuche gelingt in den Besuchersteinbrüchen mit Hammer, Meißel und Schutzbrille.

Fazit: Camping im Altmühltal gut vorbereitet genießen

Beim Altmühltal-Camping legen Platz und Reisezeit fest, wie ruhig die Tage am Fluss werden und welche Tour direkt vor dem Zelt beginnt. Wer Wasser und Boot sucht, ist in Beilngries oder Dollnstein richtig, wer einen Badestrand bevorzugt, am Altmühlsee, und wer Ruhe am Kanal mag, in Ottmaring.

Planbar ist dagegen die Stromversorgung. Mit einem Tagesbedarf von rund 500 Wh als Ausgangswert reichen 1.024 Wh für ein Wochenende, sobald ein Solarpanel eine Stunde Volllast beisteuert, ab drei Tagen ohne Nachladen sollte es die doppelte Kapazität sein. Bei einer Anreise Mitte Oktober ist zudem zu beachten, dass der 7-Täler-Campingplatz in Ottmaring schon am 15. Oktober schließt.

FAQ


Wann ist die beste Zeit zum
Camping im Altmühltal?

Der Naturpark nennt das Altmühltal ein ganzjähriges Reiseziel und empfiehlt Frühling und Herbst besonders zum Wandern und Radfahren, im Sommer stehen Baden und Bootwandern im Vordergrund. Camping im Altmühltal folgt jedoch der Saison der Plätze, die zwischen Ende März oder Anfang April und spätestens Ende Oktober geöffnet sind.


Welcher Campingplatz im Altmühltal eignet sich am besten für Wohnmobile?

Naturama in Beilngries und der Campingplatz Fischer-Michl am Altmühlsee führen laut ihren Einträgen Ver- und Entsorgungsstationen für Wohnmobile auf und bieten Stellplätze mit 100 bis 120 Quadratmetern. Der 7-Täler-Campingplatz in Ottmaring hat acht Reisemobilstellplätze und liegt am Kanal. Welcher Platz der beste ist, hängt vom Ziel ab, am Fluss in Beilngries, am See bei Gunzenhausen oder in Ruhelage bei Dietfurt.


Gibt es im Altmühltal Campingplätze mit Stromanschluss?

Ja, alle vier vorgestellten Plätze führen Strom in ihrer Ausstattung auf, Kosten und Mengen unterscheiden sich aber. In Gunzenhausen sind sechs Kilowattstunden in der Pauschale enthalten. Wird mehr Strom gebraucht oder steht man abseits der Steckdose, bietet eine Powerstation wie die DELTA 3 Classic von EcoFlow zusätzliche Reserve.


Was kann man beim Camping im Altmühltal unternehmen?

Der Naturpark bietet den Altmühltal-Panoramaweg und 21 Rundwanderwege, den Altmühltal-Radweg, Bootfahren auf der Altmühl, Fossiliensuche in Besuchersteinbrüchen sowie Thermen, Museen und Burgen. Angeln, Baden und Bootfahren sind nur an ausgewiesenen oder genehmigten Stellen und mit den nötigen Erlaubnissen möglich.


Wie lang ist der Altmühltal-Panoramaweg?

Der Altmühltal-Panoramaweg ist 200 Kilometer lang und verläuft von Gunzenhausen nach Kelheim. Der Naturpark teilt ihn in 15 Etappen ein und rechnet für die gesamte Strecke mit etwa zehn Tagen.


Ist Camping im Altmühltal auch ohne Landstrom möglich?

Ja, denn Kühlbox, Licht und Ladegeräte lassen sich über eine Powerstation versorgen. Mit einem Beispielbedarf von 502 Wh pro Tag reicht eine EcoFlow DELTA 3 mit DELTA 3 EB und zusammen 2.048 Wh rechnerisch für knapp dreieinhalb Tage, mit einem Solarpanel entsprechend länger.

Tragbare Powerstationen