Fische im Bodensee: Arten, Regeln und Angeltipps
- Warum der Bodensee bei Anglern so beliebt ist
- Welche Fische im Bodensee vorkommen
- Angeln am Bodensee in den verschiedenen Jahreszeiten
- Fischereischein und Angelerlaubnis am Bodensee
- Schonzeiten und Mindestmaße am Bodensee
- Nachtangeln am Bodensee
- Ausrüstung zum Angeln am Bodensee
- Stromversorgung beim Angeln am Bodensee
- Angeltipps und Technik für den Bodensee
- Sicherheit und Umweltschutz beim Angeln am Bodensee
- Passende Stromversorgung für Fische im Bodensee
- DELTA 3 + DELTA 3 EB
- Fazit
- FAQs
Fische im Bodensee bieten eine Artenvielfalt, die abwechslungsreiches Angeln ermöglicht, verlangen aber genaue Kenntnis der jeweils geltenden Regeln. Lange Angeltage am Ufer? Oder auf dem Boot? Hier lohnt sich eine Powerstation für Fischfinder, Smartphone und weitere elektronische Helfer. Dieser Artikel zeigt, warum der See bei Anglern beliebt ist, welche Fische vorkommen, welche Regeln und Schonzeiten gelten, wie Nachtangeln geregelt ist, welche Ausrüstung nötig ist und wie die Stromversorgung bei langen Angeltagen gelingt.

Warum der Bodensee bei Anglern so beliebt ist
Der See als Angelrevier
Größe, unterschiedliche Wasserzonen und Fischreichtum des Bodensees bilden die Grundlage für vielfältiges Angeln an einem einzigen Gewässer. Je nach Bereich des Sees unterscheiden sich die Angelerlebnisse spürbar, von flachen Uferzonen bis zu tiefen Bereichen des hohen Sees. Die geografische Lage zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz prägt das Angebot an Gewässerabschnitten zusätzlich.
Ufer- versus Bootsangeln
Ufernahes Angeln bietet einen einfachen Einstieg, ganz ohne eigenes Boot. Bootsangeln eröffnet dagegen Zugang zu tieferen und weiter vom Ufer entfernten Bereichen des Sees. Welche Methode sich eignet, richtet sich nach dem gewünschten Zielfisch und der Jahreszeit.
Welche Fische im Bodensee vorkommen
Häufige Fischarten im Überblick
Barsch, Hecht, Forelle, Zander und verschiedene Felchenarten zählen zu den bekannten Zielfischen für Fische im Bodensee. Felchen gelten dabei als besonders typisch für den See und seine Fischerei-Tradition. Diese Artenvielfalt macht den Bodensee für unterschiedliche Angelvorlieben interessant.

Regionale Vorschriften zu Arten und Fang
Legalität des Fangs, Mindestmaße und Schonzeiten je Art lassen sich über die aktuelle Bodenseefischereiverordnung (BodFischVO) verlässlich prüfen. Vorschriften für andere deutsche Seen lassen sich dabei nicht automatisch auf den Bodensee übertragen, da hier eine eigene Verordnung gilt.
Vor dem Angeln empfiehlt sich deshalb immer ein Blick in die aktuell gültige Fassung der Verordnung.
Angeln am Bodensee in den verschiedenen Jahreszeiten
Frühling und Sommer
Steigende Wassertemperaturen erhöhen im Frühling die Aktivität vieler Fischarten im See. Der Sommer bietet lange Tage, bringt aber teils auch deutlich wärmeres Oberflächenwasser mit sich. Angaben zur saisonalen Fischaktivität stützen sich im besten Fall auf offizielle oder fachlich fundierte Quellen statt auf reine Einzelerfahrungen.
Herbst und Winter
Sinkende Temperaturen verändern im Herbst Standorte und Aktivität vieler Fischarten im Bodensee. Winterangeln stellt dabei besondere Anforderungen an Kälteschutz und Ausrüstung. Einzelerfahrungen von einem bestimmten Tag sollten dabei nicht unkritisch als allgemeine Regel für den gesamten See dargestellt werden.
Fischereischein und Angelerlaubnis am Bodensee
Benötigte Dokumente
Ein gültiger Fischereischein gilt als Grundvoraussetzung, um am Bodensee überhaupt angeln zu dürfen. Zusätzlich ist meist eine Angelerlaubnis beziehungsweise ein Erlaubnisschein für den konkreten Gewässerabschnitt nötig. Im baden-württembergischen Teil des Obersees zwischen Kressbronn und Konstanz braucht es beispielsweise beides gleichzeitig.
Grenzüberschreitende Besonderheiten
Der Bodensee liegt in Teilen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, was die rechtliche Lage zusätzlich verkompliziert. Je nach Abschnitt des Sees können dabei unterschiedliche rechtliche Regelungen gelten. Dieser Artikel bezieht sich konkret auf den jeweils genannten Bereich statt pauschal auf den gesamten See.
Schonzeiten und Mindestmaße am Bodensee
Was die Bodenseefischereiverordnung regelt
Die Bodenseefischereiverordnung (BodFischVO) des Landes Baden-Württemberg bildet die maßgebliche Rechtsgrundlage für Schonzeiten und Mindestmaße am See. Schonzeiten und Mindestmaße je Fischart sind in § 16 der Verordnung offiziell festgelegt.
Diese Regelungen können sich mit neuen Fassungen der Verordnung ändern, zuletzt wurde unter anderem § 8 im Januar 2023 neu gefasst. Der Stand der im Artikel verwendeten Quelle sollte deshalb immer transparent angegeben werden.
Übersicht für die wichtigsten Arten
Die folgende Tabelle fasst die Schonzeiten und Mindestmaße einiger bekannter Arten zusammen, Stand ist die Fassung vom 22.02.2023 des Regierungspräsidiums Tübingen als zuständiger Fischereibehörde.
Fischart | Schonzeit | Mindestmaß | Quelle und Stand |
Alle Felchenarten | 15. Oktober - 10. Januar | kein Mindestmaß | BodFischVO § 16, Fassung 22.02.2023 |
See-/Bachforelle | 1. November - 10. Januar | 50 cm | BodFischVO § 16, Fassung 22.02.2023 |
Zander | 1. April - 31. Mai | 40 cm | BodFischVO § 16, Fassung 22.02.2023 |
Barsch | 20. April - 10. Mai | kein Mindestmaß | BodFischVO § 16, Fassung 22.02.2023 |
Hecht | keine Schonzeit | kein Mindestmaß | BodFischVO § 16, Fassung 22.02.2023 |
Fische unterhalb des Mindestmaßes oder innerhalb der Schonzeit müssen unverzüglich und schonend in den Bodensee zurückgesetzt werden. Eine regelmäßige Prüfung der aktuellen Vorgaben vor jeder Angeltour ist angesichts möglicher Änderungen empfehlenswert. Angaben aus älteren Quellen sollten dabei nicht ohne erneute Prüfung einfach übernommen werden.
Nachtangeln am Bodensee
Warum Nachtangeln am Bodensee verboten bleibt
Das Nachtangelverbot am Bodensee bleibt trotz der Lockerung des allgemeinen Nachtangelverbots in Baden-Württemberg an anderen Gewässern seit 2022 unverändert bestehen. Der Grund liegt in länderübergreifenden Vereinbarungen zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz rund um den See.
Laut BodFischVO ist die Angelfischerei grundsätzlich von einer Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang erlaubt. Eine Ausnahme gilt für den Aal- und Welsfang vom Ufer aus, der bis 1.00 Uhr nachts gestattet ist.
Worauf Angler achten sollten
Pauschale Empfehlungen zu "besten Nachtangel-Spots" am Bodensee sind ohne vorherige rechtliche Prüfung nicht sinnvoll, da das allgemeine Verbot hier weiterhin greift. Die Angelzeiten am Bodensee unterscheiden sich damit deutlich vom allgemeinen baden-württembergischen Nachtangelrecht an anderen Gewässern. Bei Unklarheiten ist es sicherer, auf das Nachtangeln zu verzichten statt ein rechtliches Risiko einzugehen.
Ausrüstung zum Angeln am Bodensee
Grundausstattung für Ufer und Boot
Angelrute, Schnur, Haken und passender Köder bilden die Basis für das Angeln am Bodensee. Kescher, Rutentasche und wasserdichte Ausrüstung helfen gegen das wechselhafte Wetter am See. Die Ausstattung unterscheidet sich dabei leicht zwischen Ufer- und Bootsangeln.
Methodenspezifisches Zubehör
Spinnfischen, Posenangeln und Grundangeln erfordern jeweils eigenes, spezifisches Zubehör. Köder- und Montagewahl richten sich dabei vor allem nach Zielfisch und gewählter Methode, bei Anreise mit dem Wohnmobil liefert auch der Beitrag Leiser Wohnmobil-Generator weitere Hintergründe zur mobilen Stromversorgung. Die Ausrüstung sollte vorab auf die geplante Methode und die angepeilte Zielfischart abgestimmt werden.
Stromversorgung beim Angeln am Bodensee
Wer sich intensiver mit Fische im Bodensee und ihren jeweiligen Lieblingsplätzen beschäftigt, verbringt oft deutlich längere Zeit am Wasser als ursprünglich geplant.
Strombedarf bei langen Angeltagen
Smartphone, GPS-Gerät, Stirnlampe, Kamera und Fischfinder zählen zu den typischen elektronischen Verbrauchern beim Angeln am Bodensee.
Die Frage wie viele Ladungen eine 20.000-mAh-Powerbank liefert hilft dabei, die eigene Zusatzreserve realistisch einzuschätzen. Eine Powerstation sichert diese Geräte auch über mehrere Stunden zuverlässig ab. Wasser-/Staubschutz und Betriebstemperatur sollten dabei anhand aktueller deutscher Herstellerangaben geprüft werden.
Stromverbrauch realistisch berechnen
Mit der Formel Geräteleistung (W) × Nutzungsdauer (h) = Energieverbrauch (Wh) lässt sich der Bedarf eines Angeltags grob abschätzen, mehr zum Begriff selbst erklärt der Grundlagenbeitrag Was ist Strom?. Smartphone, Stirnlampe, GPS und Fischfinder sollten dabei einzeln nach ihrer tatsächlichen Nutzung berechnet werden.
Rechenbeispiel: Fischfinder mit 10 Watt über 8 Stunden kommt auf rund 80 Wh, GPS und Smartphone zusammen auf weitere 50 Wh, insgesamt also deutlich unter 150 Wh für einen typischen Angeltag. Von der reinen Akkukapazität der Powerstation allein lässt sich dabei nicht direkt auf die mögliche Einsatzdauer schließen.

Angeltipps und Technik für den Bodensee
Angelstelle und Methode wählen
Jahreszeit, Wassertemperatur, -tiefe und aktuelle Wetterlage sollten bei der Standortwahl am Bodensee berücksichtigt werden. Uferstrukturen, Pflanzenzonen und Kanten gelten dabei als mögliche Fangstellen, die einen genaueren Blick lohnen. Ufer- und Bootsangeltechniken sollten dabei klar unterschieden werden, statt sie zu vermischen.
Erfahrungswerte richtig einordnen
Erfahrungen von einer einzelnen Angelstelle sollten nicht als allgemeine Regel für den gesamten See dargestellt werden. Der Austausch mit lokalen Anglern oder Vereinen kann hier zusätzliche Orientierung bieten, auch über offizielle Quellen hinaus. Geduld und Anpassungsbereitschaft gehören letztlich zum erfolgreichen Angeln am Bodensee.
Sicherheit und Umweltschutz beim Angeln am Bodensee
Wetter, Wellen und Bootssicherheit
Wechselhafte Wetterlagen, Wind und Wellen sollten besonders beim Bootsangeln ernst genommen werden. Der Schiffsverkehr auf dem See muss beim Bootsangeln zusätzlich im Blick bleiben. Rettungsweste und grundlegende Sicherheitsausrüstung gehören bei jeder Bootstour mit an Bord.
Naturschutz und verantwortungsvolles Angeln
Naturschutzgebiete wie der Markelfinger Winkel unterliegen saisonalen Einschränkungen, die vor dem Angeln beachtet werden sollten. Fische unterhalb des Mindestmaßes oder innerhalb der Schonzeit müssen konsequent zurückgesetzt werden. Uferbereich und Lebensräume der Fische sollten dabei grundsätzlich schonend behandelt werden.
Passende Stromversorgung für Fische im Bodensee
DELTA 3 Classic + 100W Flexibles Solarpanel *2
Wer am Bodensee vom Ufer aus angelt und Geräte wie Fischfinder, Smartphone oder Kamera mit Strom versorgen möchte, findet im Bundle von EcoFlow, allen voran das Bundle DELTA 3 Classic + 100W Flexibles Solarpanel *2, eine praktische Lösung. Die Powerstation bietet 1.024 Wh Kapazität, 1.800 W AC-Ausgangsleistung und eine Spitzenleistung von 3.600 W. Tagsüber lässt sich die Kapazität bei Sonne über die beiden flexiblen Solarpanels zusätzlich ergänzen, mehr dazu auch im Beitrag Wie viel Strom erzeugt ein Solarpanel. Dank App-Steuerung lässt sich der Energieverbrauch bequem überwachen.
DELTA 3 + DELTA 3 EB
Bei mehrtägigen Angeltouren oder Fahrten mit dem Boot, bei denen gleich mehrere Geräte parallel Strom brauchen, zahlt sich von Beginn an eine größere Energiereserve aus. Die Kombination aus DELTA 3 und DELTA 3 EB bietet mit zusammen 2.048 Wh deutlich mehr Spielraum für Fischfinder, Kamera, Navigationsgerät und Ladegeräte über mehrere Tage.
Die DELTA 3 liefert 1.800 W AC-Ausgangsleistung und unterstützt über X-Boost geeignete Geräte mit bis zu 2.400 W. Kompatible Solarpanels mit bis zu 500 W können zusätzlich angeschlossen werden, um bei geeigneter Sonneneinstrahlung nachzuladen. Die Kombination eignet sich besonders für Angler, die Fischfinder, Kamera, Navigationsgeräte und weitere elektronische Ausrüstung über längere Zeit nutzen möchten.
Für Angelgruppen, die mehrere Tage am selben Abschnitt verbringen, bietet diese Kombination deutlich mehr Planungssicherheit als eine einzelne, kleinere Powerstation, zumal sich die Kapazität tagsüber per Solarpanel wieder auffüllen lässt.
Fazit
Fische im Bodensee bieten eine Artenvielfalt, die abwechslungsreiches Angeln ermöglicht, verlangen aber genaue Kenntnis der jeweils geltenden Regeln zu Schonzeiten, Mindestmaßen und Nachtangelverbot. Wer die aktuellen Vorschriften zum jeweiligen Gewässerabschnitt prüft und mit einer zuverlässigen Stromversorgung für lange Angeltage vorsorgt, ist am Bodensee gut gerüstet.
FAQs
Welche Fische kann ich im Bodensee fangen?
Unter anderem Barsch, Hecht, Forelle, Zander und verschiedene Felchenarten, konkrete Vorkommen variieren je nach Seeabschnitt.
Brauche ich am Bodensee einen Fischereischein und eine zusätzliche Angelerlaubnis?
Ja, in der Regel beides, die genauen Anforderungen unterscheiden sich je nach Gewässerabschnitt und Bundesland.
Gelten am Bodensee Schonzeiten und Mindestmaße?
Ja, geregelt in der Bodenseefischereiverordnung (BodFischVO), zum Beispiel 40 cm Mindestmaß und Schonzeit für Zander von April bis Mai.
Ist Nachtangeln am Bodensee erlaubt?
Nein, das Nachtangelverbot gilt trotz Lockerung an anderen baden-württembergischen Gewässern aufgrund länderübergreifender Vereinbarungen weiterhin.
Welche Ausrüstung brauche ich zum Angeln am Bodensee?
Angelrute, Schnur, Köder, Kescher sowie wetterfeste Kleidung, ergänzt durch eine Powerstation von Marken wie EcoFlow für elektronische Geräte.
Wie versorge ich Fischfinder und Smartphone bei langen Angeltagen mit Strom?
Am zuverlässigsten mit einer Powerstation von Marken wie EcoFlow, bei Bedarf ergänzt durch ein Solarpanel für mehrtägige Touren.