Wechsel des Stromanbieters: Der ultimative Guide für 2026
In Deutschland ist die Wahl des richtigen Stromanbieters ein entscheidender Faktor zur Kontrolle der Haushaltsenergiekosten. Wenn der aktuelle Strompreis deutlich über dem Marktdurchschnitt liegt, der Tarif nicht zu den Nutzungsgewohnheiten des Haushalts passt oder ein besser geeignetes Grünstrom-Angebot verfügbar ist, ist dies ein guter Zeitpunkt, den Stromanbieter zu wechseln.
Dieser Artikel erklärt detailliert, worauf man beim Wechsel des Stromanbieters achten sollte, die Schritte des Anbieterwechsels und gibt hilfreiche Tipps zur Stromersparnis im Haushalt, einschließlich der Nutzung eines Balkonkraftwerk, um die Stromkosten zu senken und die Energieeffizienz zu optimieren.
Wechsel des Stromanbieters – wann möglich?
Nicht jeder Zeitpunkt eignet sich für einen Anbieterwechsel. Es wird empfohlen, Vertragslaufzeit, Strompreisschwankungen und den eigenen Bedarf zu berücksichtigen. Die folgenden sechs Zeitpunkte bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis:
1. Standardtarif nutzen und noch nie den Anbieter gewechselt
Wenn Sie Ihren Stromanbieter noch nie gewechselt haben, nutzen Sie höchstwahrscheinlich noch den Standardgrundtarif des örtlichen Energieversorgers. Solche Tarife sind in der Regel höherpreisig, daher lohnt sich ein Wechsel ohne großen Aufwand: Ein Vergleich der Angebote anderer Anbieter reicht aus, um eine günstigere Option zu finden und bereits im ersten Abrechnungszyklus nach dem Wechsel Geld zu sparen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hier besonders hoch.
2. Mindestvertragslaufzeit des aktuellen Vertrags endet
Es wird empfohlen, jährlich zu diesem Zeitpunkt die Strompreise auf dem Markt zu vergleichen. zu einem Anbieter mit niedrigerem Tarif zu wechseln. So lassen sich in der Regel mehrere hundert Euro pro Jahr sparen, und dies ohne Kündigungsgebühr.
3. Erhöhung des Strompreises beim bestehenden Anbieter
In diesem Fall haben Sie das Sonderkündigungsrecht. Ein rechtzeitiger Wechsel zu einem preislich stabileren Anbieter verhindert, dass Sie langfristig hohe Stromkosten tragen müssen.
4. Bei Preisschwankungen auf dem Strommarkt günstige Tarife nutzen
Wenn die Strompreise kurzfristig stark schwanken und der Unterschied zwischen günstigen und teuren Tarifen deutlich wird, lohnt sich ein Wechsel während des Zeitfensters mit Niedrigpreistarifen, um langfristig die Kosten zu kontrollieren.
5. Unzufriedenheit mit dem aktuellen Anbieter oder unpassender Servic
Wenn Sie mit dem Service des aktuellen Anbieters unzufrieden sind oder der Tarif nicht mehr zu Ihren Verbrauchsgewohnheiten passt, können Sie unter Einhaltung der Kündigungsfristen zu einem anderen oder früheren, besser passenden Anbieter wechseln.
6. Wechsel zu grünem Strom
Wenn Sie nachhaltige, CO₂-arme Energie nutzen möchten, lohnt sich der Wechsel zu einem Anbieter, der Wind-, Solar- oder andere erneuerbare Energien liefert, um grünes Stromkonzept und Lebensstil optimal zu kombinieren.
Wechsel des Stromanbieters – worauf achten?
Ein Anbieterwechsel sollte nicht nur nach dem Jahrespreis beurteilt werden. Es ist wichtig, Vertragsbedingungen, Preisangemessenheit und weitere Faktoren zu berücksichtigen, um Fehler zu vermeiden. Die konkreten Punkte, auf die Sie achten sollten, sind wie folgt:
1. Wichtige Gesichtspunkte
Kernkosten und Preisgarantie: Die Jahresstromkosten sind die Basis, jedoch sollte ein Tarif mit Preisgarantie während der Vertragslaufzeit bevorzugt werden, um unangemessene Preiserhöhungen durch den Anbieter zu vermeiden. Vorsicht bei zu niedrigen Sondertarifen, da diese oft nicht langfristig haltbar sind und zu Preissteigerungen oder Leistungskürzungen führen können.
Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist: Die Vertragslaufzeit sollte nicht länger als ein Jahr sein, kurze Laufzeiten ermöglichen bei Strompreisschwankungen einen schnellen Anbieterwechsel. Die Kündigungsfrist sollte unter einem Monat liegen, da längere Fristen den Wechsel erschweren und die Chance auf günstige Tarife verpassen lassen.
Zahlungsweise und Sicherheit der Gelder: Keine Vorauszahlungstarife wählen, um finanzielle Risiken bei einer möglichen Insolvenz des Anbieters zu vermeiden.
Bestehenden Tarif prüfen: Vor einem Wechsel sollten die aktuellen Tarifbedingungen genau analysiert werden (wichtige Informationen finden sich im Vertrag und in der Stromrechnung). Wenn Sie mit dem aktuellen Anbieter zufrieden sind, kann es sich lohnen, zunächst nach einem günstigeren Tarif beim gleichen Anbieter zu fragen, ohne sofort zu wechseln.
Preisvergleich über mehrere Kanäle und Erfahrungswerte berücksichtigen: Nutzen Sie Vergleichsportale (z. B. Stromvergleich.de), um passende Tarife zu finden, und passen Sie die Filtereinstellungen an, um mehr Anbieter abzudecken. Vergleichsportale listen nicht alle Anbieter; zusätzlich können Erfahrungen von Freunden und Bekannten hilfreich sein.
Regionale Präsenz und Servicefreundlichkeit des Anbieters: Bevorzugen Sie lokale Anbieter mit stabilen Servicenetzwerken und achten Sie auf die Kommunikation mit dem Kundenservice, damit auftretende Probleme schnell gelöst werden können.
2. Fünf Punkte, die unbedingt zu vermeiden sind
Vertragslaufzeit nicht länger als ein Jahr, um langfristige Bindungen zu vermeiden.
Kündigungsfrist nicht länger als ein Monat, um die Wechselmöglichkeit zu erleichtern.
Vorsicht bei ungewöhnlich günstigen Tarifen, um spätere Preiserhöhungen zu vermeiden.
Fixpreis-Tarife mit Bedacht wählen, unter Berücksichtigung von Strompreisschwankungen.
Keine Vorauszahlung, um die finanzielle Sicherheit zu gewährleisten.
Lohnt sich ein Wechsel des Stromanbieters?
Im Hinblick auf den aktuellen Strommarkt in Deutschland ist ein Wechsel des Anbieters oft besonders kosteneffizient. Im Folgenden finden Sie die Rangliste der günstigsten Stromanbieter in Deutschland bis zum 24. Februar 2026 als Referenz zum Vergleich:
Stromanbieter Preisvergleich Deutschland
Platz | Günstigster | Strompreis kWh | Stromtarif | Stadt |
Stromanbieter | ||||
1. | immergrün! Energie | 18,38 Cent | Spar Smart FairMax | 85570 Ottenhofen (Oberbayern) |
2. | Tchibo | 20,65 Cent | Tchibo Energy ÖkoStrom12 | 94160 Ringelai |
3. | Vattenfall | 21,54 Cent | ÖkoStrom12 | 21509 Glinde |
4. | LichtBlick | 21,59 Cent | ÖkoStrom 12 | 24568 Kaltenkirchen |
5. | 1·2·3energie | 22,24 Cent | 123strom | 83101 Rohrdorf (Kreis Rosenheim (Oberbayern) |
6. | Pfalzwerke | 22,63 Cent | PFALZWERKE öko direkt | 67166 Otterstadt |
7. | EnBW | 22,77 Cent | EnBW Grün Und Sicher Privatstrom | 23970 Benz bei Wismar |
8. | Yello | 22,86 Cent | Mein Yello Strom Basic | 86510 Ried bei Mering |
9. | SWM | 22,98 Cent | M-Strom Fix 12 | 68159 Mannheim |
10. | Octopus Energy | 23,63 Cent | Select+ Secure 12 Strom | 29493 Schnackenburg |
Datenquelle: StromAuskunft.de. Die angegebenen Preise basieren auf einem Jahresstromverbrauch von 3 500 kWh. Die Preise inklusive Grundgebühren und Rabatten (Neukunden- und Sofortrabatte) gelten jeweils für einen Tarif pro Anbieter.
Einsparpotenzial beim Anbieterwechsel in verschiedenen Städten
Die Strompreise in Deutschland hängen nicht nur vom Tarif und Verbrauch, sondern auch von der Region des Wohnorts ab.
Stadt | Strompreis beim lokalen Anbieter | Günstigster Anbieter | Einsparung beim Wechsel |
Berlin | 0,4252 €/kWh | 0,2501 €/kWh | 613,06 € ≙ 41 % |
Dortmund | 0,4116 €/kWh | 0,2498 €/kWh | 566,48 € ≙ 39 % |
Dresden | 0,3922 €/kWh | 0,2617 €/kWh | 456,97 € ≙ 33 % |
Düsseldorf | 0,3941 €/kWh | 0,2485 €/kWh | 509,44 € ≙ 37 % |
Duisburg | 0,4441 €/kWh | 0,2774 €/kWh | 583,36 € ≙ 38 % |
Essen | 0,4353 €/kWh | 0,2878 €/kWh | 515,99 € ≙ 34 % |
Frankfurt | 0,4140 €/kWh | 0,2730 €/kWh | 493,21 € ≙ 34 % |
Hannover | 0,4499 €/kWh | 0,2700 €/kWh | 629,54 € ≙ 40 % |
Köln | 0,3940 €/kWh | 0,2459 €/kWh | 518,51 € ≙ 38 % |
Leipzig | 0,3689 €/kWh | 0,2356 €/kWh | 466,48 € ≙ 36 % |
München | 0,3672 €/kWh | 0,2485 €/kWh | 415,39 € ≙ 32 % |
Stuttgart | 0,4116 €/kWh | 0,2899 €/kWh | 425,98 € ≙ 30 % |
Daraus wird deutlich, dass ein vernünftiger Wechsel des Stromanbieters die Stromkosten effektiv senken kann und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.
Wie läuft der Wechsel des Stromanbieters ab?
Der Wechsel des Stromanbieters ist nicht kompliziert. Mit korrekter Vorgehensweise kann der Anbieterwechsel problemlos durchgeführt werden. Der Ablauf gestaltet sich wie folgt:
1.Daten vorbereiten und Vertragsbedingungen klären
Zunächst sollten die aktuelle Stromrechnung und das früheste Kündigungsdatum des bestehenden Vertrags bereitgehalten werden.
Vertrag läuft noch länger als 3 Monate: Es wird empfohlen, den Wechsel vorerst zu verschieben und auf marktbedingte Sonderangebote zu warten.
Standardtarif des Grundversorgers: Hier kann der Vertrag in der Regel mit einer Frist von 14 Tagen vorzeitig gekündigt werden.
Unklarer Stromverbrauch: Nutzen Sie Standardwerte auf Vergleichsportalen (nach Haushaltsgröße und Wohnfläche) oder die kostenlosen Energieberatungen der Verbraucherzentrale. Gleichzeitig sollten vertragsrelevante Punkte zugunsten des Verbrauchers geklärt werden, um die Tarifauswahl vorzubereiten.
2.Tarif auswählen und festlegen
Nutzen Sie Vergleichsportale oder Plattformen, um geeignete Stromtarife zu finden. Nachdem Sie einen Wunschtarif identifiziert haben, sollten Sie unbedingt die Informationen auf der Website des Anbieters überprüfen, um sicherzustellen, dass diese mit den Angaben des Vergleichstools übereinstimmen. Bei Abweichungen direkt beim Anbieter nachfragen. Nach der Auswahl empfiehlt es sich, Screenshots der wichtigen Tarifdetails und Rabattbedingungen zu speichern. Diese können später mit der Auftragsbestätigung verglichen werden, um Streitigkeiten zu vermeiden.
3.Neuen Vertrag abschließen und alten Vertrag kündigen
Sie können den Vertrag direkt mit dem neuen Anbieter abschließen oder über ein Vergleichsportal. Beim Vertragsabschluss müssen Sie dem neuen Anbieter folgende Angaben machen:
Name und Adresse
Zählernummer
Marktlokations-ID (MaLo-ID) – die 11-stellige Nummer auf Ihrer Stromrechnung
Name und Kundennummer des bisherigen Anbieters
Hinweis: Wenn Sie den neuen Anbieter autorisieren, kann dieser die Kündigung des alten Vertrags unterstützen. In zeitkritischen Fällen – z. B. kurz vor der automatischen Vertragsverlängerung oder bei Sonderkündigungsrecht aufgrund Preiserhöhung – wird empfohlen, die Kündigung selbst einzureichen und im Bestellformular des neuen Anbieters „Alter Vertrag selbst gekündigt“ anzukreuzen. Der neue Vertrag tritt nach Erhalt der Auftragsbestätigung mit voraussichtlichem Lieferbeginn in Kraft. Prüfen Sie Preis und Vertragsbedingungen erneut und klären Sie eventuelle Abweichungen umgehend. Der alte Anbieter stellt innerhalb von sechs Wochen nach Lieferende die Endabrechnung aus.
4.Zählerstand übermitteln
Am Tag des Anbieterwechsels sollten Sie den aktuellen Zählerstand ablesen und diesen dem Netzbetreiber, dem bisherigen und dem neuen Anbieter mitteilen, um Fehler bei der Stromabrechnung zu vermeiden.
5.Persönliche Daten löschen
Wenn Sie häufig den Anbieter wechseln, kann es sinnvoll sein, beim vorherigen Anbieter die Löschung persönlicher Daten zu beantragen, um nicht auf einer unerwünschten Kundenliste zu landen. Fordern Sie in diesem Fall eine Bestätigung über die Löschung an.
Wie lange dauert der Wechsel des Stromanbieters?
Die Dauer des Anbieterwechsels hängt vor allem von der Kündigungsfrist des aktuellen Vertrags ab. Seit dem 6. Juni 2025 hat die Bundesnetzagentur jedoch klargestellt, dass der technische Wechselprozess innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen sein muss und an jedem Werktag durchgeführt werden kann. Dadurch wird der praktische Ablauf des Anbieterwechsels deutlich verkürzt.
Neben dem Stromanbieterwechsel: Diese Alltagstipps senken ebenfalls die Stromkosten
1. Richtigen Anbieter wählen und Photovoltaikanlage nutzen, um maximale Einsparungen zu erzielen
Für Haushalte mit einem Balkonkraftwerk mit Speicher ist das Hauptziel des Stromanbieterwechsels, einen Anbieter zu wählen, der die Einspeisung von Überschussstrom zu hohen Tarifen unterstützt. In Kombination mit Speichersystemen kann so der Zukauf von Netzstrom reduziert werden, wodurch das Prinzip „Eigenverbrauch und Vergütung des Überschussstroms“ erreicht wird. Dies verstärkt den Effekt der Stromkostensenkung erheblich.
Schritt 1: Merkmale bevorzugter PV-freundlicher Anbieter
Unterstützung dynamischer Einspeisevergütung, bei der der Preis in Spitzenzeiten über dem Marktdurchschnitt liegt.
Keine Begrenzung der Einspeisemenge, keine Bindung an einen Standardtarif.
Exklusiver Kundenservice für PV-Nutzer, der Fragen zur Netzeinspeisung und Zählermessung schnell löst.
Schritt 2: Auswahl einer passenden Balkonkraftwerk-Lösung
Bei der Auswahl eines Balkonkraftwerks sollten vorrangig wirtschaftlich effiziente, erweiterbare Lösungen gewählt werden, die die Eigenverbrauchsquote maximieren. Im Folgenden sind besonders geeignete Konfigurationen als Referenz aufgeführt:
Wenn im Haushalt bereits eine Photovoltaikanlage installiert ist und die Stromkosten weiter gesenkt werden sollen, kann der EcoFlow STREAM Ultra X als Speicherlösung in Betracht gezogen werden. Bei einem Strompreis von 0,40 €/kWh und idealen Sonneneinstrahlungsbedingungen kann dieses System in Kombination mit entsprechend konfigurierten Komponenten jährlich bis zu ca. 1 993 € an Stromkosten einsparen. Der tatsächliche Einsparbetrag hängt jedoch von Strompreisen, Sonneneinstrahlung und individuellen Verbrauchsgewohnheiten ab. Eine personalisierte Bewertung empfiehlt sich über einen Energie-Rechner.
Das Gerät verfügt über eine Speicherkapazität von 3,84 kWh und eine Ausgangsleistung von 1 200 W. Später kann es flexibel durch Parallelschaltung auf bis zu 23 kWh erweitert werden. Dank des intelligenten Steuerungssystems passt das Gerät Lade- und Entladestrategien in Echtzeit anhand von Wettervorhersagen an, um teure Stromzeiten gezielt zu vermeiden, den Haushaltsverbrauch zu optimieren und somit die Gesamtkosten weiter zu senken. So unterstützt das System Haushalte bei der maximalen Eigenversorgung und gleichzeitigen Reduzierung der Stromkosten.
Wer ein komplettes Balkonkraftwerk aus einer Hand aufbauen möchte, kann das Set EcoFlow STREAM Ultra X + 2 x EcoFlow STREAM AC Pro + 4 x 520 W Starres wählen. Das System bildet einen vollständigen Kreislauf von „Erzeugung“ über „Speicherung“ bis zum Eigenverbrauch ab. In Zeiten schwankender Strompreise ermöglicht die Kombination aus 7,68 kWh Speicherkapazität und 2 300 W Hochleistungs-Photovoltaik-Eingang, den Netzbezug deutlich zu reduzieren und das langfristige Einsparpotenzial weiter zu steigern.
Im Unterschied zu marktüblichen Produkten, die oft gestapelt und platzintensiv sind, lässt sich dieses Set flexibel platzieren und bietet dadurch höhere Praktikabilität. Zudem handelt es sich um Photovoltaik ohne Meister, wodurch Kosten, Aufwand und Platzbedarf reduziert werden.
Alltägliche Stromspargewohnheiten entwickeln
Geräte mit hoher Energieeffizienz wählen, Haushaltsgeräte wie Kühlschrank, Klimaanlage, Waschmaschine mit hoher Energieeffizienz verbrauchen weniger Strom und sparen auf langfristige Sicht erheblich Kosten.
Nutzungszeiten von Haushaltsgeräten gezielt steuern, Hochleistungsgeräte wie Waschmaschine oder Geschirrspüler sollten möglichst in Stromtarife in Stromzeiten betrieben werden (z. B. nachts in einigen Regionen), um von günstigeren Zeitstromtarifen zu profitieren.
Nicht benötigte Geräte immer ausschalten, um Standby-Verbrauch zu vermeiden. Geräte wie Fernseher, Computer oder Router verbrauchen auch im Standby-Modus Strom, was sich über die Zeit zu erheblichen Kosten summieren kann.
Haushaltsumgebung optimieren, um Energieverluste zu reduzieren
Dichtungen an Türen und Fenstern anbringen, um die Wärme- und Kälteisolierung zu verbessern und die Laufzeiten von Klimaanlage oder Heizung zu reduzieren.
Im Sommer Hitze draußen halten, im Winter Wärme speichern, um den Stromverbrauch von Haushaltsgeräten indirekt zu senken.
LED-Energiesparlampen ersetzen: Im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen verbrauchen LED-Lampen nur etwa 1/10 der Energie und haben eine längere Lebensdauer, wodurch die Häufigkeit des Lampenwechsels und Stromkosten reduziert werden.
Fazit
In Deutschland muss die Kontrolle der Haushaltsenergiekosten nicht kompliziert sein. Ein Wechsel des Stromanbieters ist ein sehr kosteneffizienter Einstieg, insbesondere für Haushalte, die noch den standardmäßigen, teuren Tarif nutzen – ein Stromanbieter-Vergleich und Wechsel kann bereits ab der ersten Abrechnungsperiode Stromkosten sparen. Für Haushalte mit Photovoltaikanlagen lässt sich durch die Kombination mit einem PV-freundlichen Anbieter und Speichersystemen der Kostenkontroll-Effekt weiter maximieren. Wer den richtigen Zeitpunkt für den Wechsel nutzt, den vorgeschriebenen Ablauf einhält und wissenschaftliche Stromspargewohnheiten berücksichtigt, kann komfortabel Stromkosten reduzieren und die Haushaltsenergiekosten besser kontrollieren und wirtschaftlicher gestalten.
FAQs
Kann man jederzeit den Stromanbieter wechseln?
In der Regel hängt die Möglichkeit eines Stromanbieterwechsels von der Laufzeit und Kündigungsfrist Ihres aktuellen Stromvertrags ab:
Wenn Sie noch nie den Stromanbieter gewechselt haben und sich weiterhin im Standardversorgungsvertrag befinden, können Sie jederzeit mit einer Kündigungsfrist von zwei Wochen kündigen und zu einem neuen, günstigeren Anbieter wechseln.
Wenn Sie einen Stromvertrag mit fester Laufzeit abgeschlossen haben, dann müssen Sie die im Vertrag vereinbarten Bedingungen einhalten. In der Regel müssen Sie sechs Wochen vor Vertragsende kündigen, um problemlos zu einem neuen Stromanbieter wechseln zu können.
Was muss ich beachten, wenn ich den Stromanbieter wechsele?
Beim Wechsel des Stromanbieters in Deutschland unbedingt beachten:
Vorbereitung: Alte Vertragsbedingungen prüfen (Laufzeit, Kündigungsfrist) und alle relevanten Daten wie aktuellen Zählerstand bereithalten.
Anbieterauswahl: Neue Anbieter hinsichtlich Preis, Tariftyps (z. B. Umweltfreundlichkeit) vergleichen.
Vertragsabschluss: Neuen Vertrag abschließen und gleichzeitig die Kündigung beim alten Anbieter fristgerecht einreichen, um Doppeltabrechnungen zu vermeiden.
Widerrufsrecht: Auf die Widerrufsfrist des neuen Vertrags (meist 14 Tage) achten – innerhalb dieser Zeit kann der Vertrag ohne Kosten widerrufen werden.
Zählerstand: Beim Wechsel den aktuellen Zählerstand sowohl an den alten als auch an den neuen Anbieter übermitteln, damit die Abrechnung korrekt erfolgt.
Datenlöschung: Bei häufigem Anbieterwechsel alte Anbieter zur Löschung der persönlichen Daten auffordern.
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