Waschmaschine reinigen: Anleitung, Hausmittel und Intervalle

EcoFlow

Die meisten merken erst, dass die Waschmaschine gereinigt werden muss, wenn sie unangenehm riecht. Tatsächlich sammeln sich Rückstände aber schon deutlich früher an, selbst dann, wenn die Wäsche sauber aus der Trommel kommt. Mit ein paar einfachen Handgriffen lässt sich das verhindern.

Wie oft die Reinigung ansteht, welche Hausmittel wirklich helfen und was man dabei besser lassen sollte, klärt dieser Artikel. Wer danach noch etwas für die Stromrechnung tun will, findet am Ende einen Abschnitt zum Balkonkraftwerk mit Speicher.

Balkonkraftwerk mit Speicher

Warum die Waschmaschine regelmäßig gereinigt werden sollte

Lebensdauer und Funktion der Maschine

Kalk- und Waschmittelrückstände machen der Technik auf Dauer zu schaffen. Vor allem Pumpe und Kompressor müssen stärker arbeiten, was den Verschleiß erhöht. Irgendwann können auch verstopfte Düsen oder ein zugesetztes Flusensieb dafür sorgen, dass Programme nicht mehr richtig durchlaufen.

Hygiene und Geruchsbildung

Bleibt nach dem Waschen Feuchtigkeit in der Dichtung oder im Waschmittelfach zurück, fühlen sich dort Bakterien und Schimmel besonders wohl. Moderne Eco-Programme bei 30 °C machen die Sache nicht einfacher. Keime sterben bei so niedrigen Temperaturen kaum ab, während frühere 60-Grad-Wäschen genau das nebenbei miterledigt haben.

Wie oft sollte man die Waschmaschine reinigen?

Eine feste Zahl gibt es hier nicht wirklich. Manche Ratgeber empfehlen alle vier Wochen, andere reichen einmal im Halbjahr. Wer viel wäscht und dabei fast nur niedrige Temperaturen nutzt, sollte eher zur häufigeren Variante greifen.

Gummidichtung und Flusensieb bilden dabei eine Ausnahme. Die verdienen alle zwei bis drei Monate einen eigenen Blick, unabhängig davon, wie es um den Rest der Maschine steht. Und manchmal braucht es gar keinen Kalender: Ein unangenehmer Geruch, sichtbare Kalkflecken oder Rückstände auf frischer Wäsche sind Grund genug, sofort ranzugehen.

Waschmaschine reinigen: Schritt für Schritt

Waschmittelschublade reinigen

Die Waschmittelschublade gehört zu den Stellen, an denen sich Reste besonders schnell festsetzen. Meist lässt sie sich komplett herausziehen. Ein paar Minuten in Wasser mit etwas Hausmittel einweichen, dann mit einer alten Zahnbürste nachhelfen, das reicht in der Regel aus. Vor dem Wiedereinsetzen sollte sie trocken sein, sonst fängt das Spiel von vorn an.

Trommel und Dichtung reinigen

Ein Leerlauf bei 60 bis 90 °C mit Hausmitteln oder einem speziellen Reiniger löst die meisten Rückstände direkt in der Trommel. Die Gummidichtung braucht danach trotzdem noch etwas Aufmerksamkeit. Gerade im unteren Bereich des Bullauges sammeln sich Haare und Feuchtigkeit oft mehr, als man denkt. Ein feuchtes Tuch reicht meistens.

Flusensieb und Ablaufschlauch prüfen

Das Flusensieb sollte alle zwei bis drei Monate gereinigt werden. Dabei läuft etwas Restwasser aus. Ein flaches Gefäß reicht meistens aus.

Waschmaschine reinigen mit Hausmitteln

Natron, Zitronensäure und Waschsoda im Vergleich

Natron, Zitronensäure und Waschsoda haben jeweils unterschiedliche Stärken. Welches Mittel sinnvoll ist, hängt davon ab, ob Kalk, Gerüche oder Waschmittelreste das eigentliche Problem sind.

Hausmittel

Wirkt gegen

Übliche Menge

Natron

Gerüche und leichte Verschmutzung, gegen Kalk gibt es bessere Mittel

ca. 30-50 g

Zitronensäure

Kalkablagerungen gezielt

ca. 3-10 EL

Waschsoda

Fettige Rückstände, lässt sich auch der Wäsche beigeben

ca. 1-2 EL

Warum Essig nur bedingt geeignet istreinigung

Essig gilt vielen als Standardlösung gegen Kalk. Bei häufiger Anwendung greift er aber Gummidichtungen und Schläuche an. Mehrere Fachquellen raten deshalb, Essig höchstens außen am Gehäuse einzusetzen und nicht in die Trommel oder ins Waschmittelfach.

Häufige Fehler beim Reinigen der Waschmaschine vermeiden

Viele Gerüche entstehen nicht durch einen einzelnen Fehler, sondern durch kleine Gewohnheiten im Alltag. Wer die Tür oder das Waschmittelfach direkt nach dem Waschen wieder schließt, statt sie zum Trocknen offen zu lassen, gehört fast immer dazu. Genauso häufig: nur bei niedrigen Temperaturen waschen, ohne zwischendurch mal einen heißen Waschgang einzuschieben. Überdosiertes Waschmittel bringt zusätzlichen Schaum und Rückstände mit sich, und Essig direkt in die Trommel oder das Waschmittelfach schadet auf Dauer mehr, als er hilft.

Betriebskosten der Waschmaschine zusätzlich senken

Regelmäßige Reinigung spart zwar etwas Energie, deutlich größer fällt der Einfluss des Strompreises aus.

Solarstrom für den Waschmaschinenbetrieb nutzen

Läuft die Maschine tagsüber, kann genau in diesem Zeitfenster eigener Solarstrom einspringen. EcoFlow bietet mit der STREAM-Serie zwei Wege dorthin.

Für alle, die Solarmodule und Speicher gemeinsam neu planen, ist der STREAM 5000 gedacht. Er nimmt bis zu 5.000 W Solarleistung auf und speichert 5,024 kWh, erweiterbar bis 90 kWh. Der Mittagsstrom lässt sich damit für den Waschgang am Abend aufheben.

STREAM 5000
Speicherkapazität: 5.024 Wh, erweiterbar bis auf 90 kWh PV-Eingangsleistung 5.000 W AC-Ausgangsleistung netzunabhängig 3.000 W AC-Ausgangsleistung netzgekoppelt 800-3.000 W Unterstützt einen breiten Betriebstemperaturbereich von -20 °C bis 55 °C Bis zu 10.000 Lade- und Entladezyklen Gewicht 45,4 kg

Wer schon eine PV-Anlage hat und nur die Speicherkapazität erweitern möchte, findet im STREAM AC 5000 die passende Ergänzung mit denselben 5,024 kWh und bis zu 3.000 W Ausgangsleistung.

STREAM AC 5000
Speicherkapazität: ca. 5024 Wh, erweiterbar bis auf 90.000 Wh AC-Ausgangsleistung netzunabhängig 3.000 W AC-Ausgangsleistung netzgekoppelt 800-3.000 W Gewicht 44,6 kg (Entspricht ungefähr dem Gewicht von zwei Standard-Mikrowellen.) Lässt sich als Erweiterungsspeicher nahtlos in bestehende PV-Systeme integrieren. Ladezyklen: 10.000

Beide Modelle lassen sich Schritt für Schritt erweitern und sind auf einfache Einrichtung ausgelegt.

Fazit: Waschmaschine reinigen als einfache Pflegeroutine

Wer regelmäßig reinigt, verlängert die Lebensdauer der Maschine und wird die schlechten Gerüche los, ganz ohne teure Spezialprodukte. Natron, Zitronensäure und Waschsoda decken die meisten Fälle ab.

Wer zusätzlich auf eigenen Solarstrom setzt, macht aus der Pflegeroutine gleich noch einen kleinen Vorteil für die Stromrechnung.

FAQ

Wie oft sollte man die Waschmaschine reinigen?

Zwischen alle vier Wochen und einmal pro Halbjahr, je nachdem, wie oft und bei welcher Temperatur gewaschen wird. Gummidichtung und Flusensieb verdienen unabhängig davon alle zwei bis drei Monate einen eigenen Blick.

Wie reinige ich die Waschmaschine mit Natron?

Rund 30 bis 50 Gramm ins Waschmittelfach geben oder direkt in die Trommel streuen, dann einen Leerlauf bei 60 bis 90 °C starten. Natron hilft vor allem gegen Gerüche, gegen Kalk gibt es wirksamere Mittel.

Kann ich Essig zum Reinigen der Waschmaschine verwenden?

Nur eingeschränkt. Bei häufiger Anwendung greift Essig Gummidichtungen und Schläuche an. Besser nur außen am Gehäuse einsetzen, nicht in die Trommel oder ins Waschmittelfach.

Warum stinkt meine Waschmaschine trotz sauberer Wäsche?

Meist wegen Restfeuchte in Dichtung und Waschmittelfach, verstärkt durch niedrige Waschtemperaturen, die Keime nicht zuverlässig abtöten. Ein heißer Leerlauf mit Hausmittel schafft meist Abhilfe.

Wie reinige ich das Flusensieb meiner Waschmaschine?

Alle zwei bis drei Monate entnehmen und unter fließendem Wasser von Fusseln befreien. Ein flaches Gefäß darunter fängt das austretende Restwasser auf.

Kann ich die Betriebskosten meiner Waschmaschine mit einem Balkonkraftwerk senken?

Ja, vor allem wenn die Maschine tagsüber läuft. Ein Speicher wie die EcoFlow STREAM-Serie hält den Mittagsstrom auch für den Waschgang am Abend bereit.