Unwetterwarnung: Starker Schneefall und seine Auswirkungen
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat in diesem Jahr bereits mehrfach eine Unwetterwarnung vor starkem Schneefall herausgegeben. Wann wird starker Schneefall gefährlich? Wir haben ein umfassendes Paket an Sicherheits- und Notfallvorsorgemaßnahmen zusammengestellt und dieses Paket mit einer situationsbezogenen Bedienungsanleitung für die tragbaren Powerstationen verbunden, um Ihnen zu helfen, Stromengpässe bei Extremwetter problemlos zu überwinden und alle Arten von Notfällen gelassen zu meistern.

Wann wird starker Schneefall gefährlich?
Starker Schneefall kann den winterlichen Alltag erheblich beeinträchtigen und im Extremfall sogar lebensbedrohlich sein. Der Deutsche Wetterdienst nutzt ein vierstufiges Warnsystem mit Farbcodierung, um Gefahrenstufen sowie empfohlene Verhaltensmaßnahmen klar zu kommunizieren.

1. Grün (keine Warnung)
Es werden keine wetterbedingten Gefahren erwartet. Der Alltag kann normal fortgesetzt werden.
2. Gelb (Stufe 1)
Offizielle Wetterwarnung bei möglichen Risiken wie Schneefall, Frost oder Glätte.
Verkehrsteilnehmer sollten vorsichtig fahren, Outdoor-Aktivitäten nur mit rutschfestem Schuhwerk durchführen und Wetterberichte aufmerksam verfolgen.
Schneeschwellenwerte: (über 800 m Höhe, je nach aktueller Wetterlage): 6 Stunden: ≤ 5 cm, 12 Stunden: ≤ 10 cm, 24 Stunden: ≤ 15 cm, 48 / 72 Stunden: ≤ 20 cm
3. Orange (Stufe 2)
Offizielle Unwetterwarnung mit flächendeckendem Schneefall, ausgeprägter Glätte oder Schneedeckenbildung. Es besteht ein erhöhtes Gefahrenpotenzial mit möglichen Sachschäden. Vorsicht ist geboten, riskante Aktivitäten sind zu vermeiden.
Schneeschwellenwerte:
Bis 800 m Höhe: 6 Stunden: 5–10 cm, 12 Stunden: 10–15 cm, 24 Stunden: 15–30 cm, 48 / 72 Stunden: 20–40 cm
Über 800 m Höhe (je nach aktueller Wetterlage): 6 Stunden: 5–20 cm, 12 Stunden: 10–30 cm, 24 Stunden: 15–40 cm, 48 / 72 Stunden: 20–50 cm

4. Rot (Stufe 3)
Offizielle schwere Unwetterwarnung. Starker Schneefall oder Glatteis kann den Verkehr massiv beeinträchtigen und großflächige Schäden verursachen. Aufenthalte im Freien sollten auf ein Minimum reduziert werden. Bei notwendigen Fahrten empfiehlt sich die Mitnahme von Decken, Wasser und Notfallausrüstung im Fahrzeug.
Schneeschwellenwerte: (über 800 m Höhe, je nach aktueller Wetterlage): 6 Stunden: 20–30 cm, 12 Stunden: 30–50 cm, 24 Stunden: 40–60 cm, 48 / 72 Stunden: 50–70 cm
5. Violett (Stufe 4)
Offizielle Warnung vor extremem Unwetter (höchste Warnstufe). Sie steht für extremen Schneefall, der großflächige Schäden verursachen und sogar lebensbedrohlich sein kann. Aufenthalte im Freien sind strengstens untersagt. Den offiziellen Anweisungen ist unbedingt Folge zu leisten, und entsprechende Notfallvorsorge ist zu treffen.
Schneeschwellenwerte:
Bis 800 m Höhe: 6 Stunden: > 20 cm, 12 Stunden: > 25 cm, 24 Stunden: > 40 cm, 48 / 72 Stunden: > 50 cm
Über 800 m Höhe (je nach aktueller Wetterlage): 6 Stunden: > 30 cm, 12 Stunden: > 50 cm, 24 Stunden: > 60 cm, 48 / 72 Stunden: > 70 cm
Welche Auswirkungen hat eine Unwetterwarnung vor starkem Schneefall?
Die mit einer Unwetterwarnung vor starkem Schneefall einhergehenden Schneefälle haben erhebliche Auswirkungen auf Verkehr, Alltagsleben, Infrastruktur und Sicherheit im Freien, wobei sich die Folgen mit steigender Warnstufe schrittweise verschärfen:
1. Massive Einschränkungen im Verkehr
Straßenverkehr: In hügeligen und alpinen Regionen wie den Bayerischen Alpen kommt es häufig zu Schneeglätte und Vereisung. Autobahnabschnitte können temporär gesperrt oder mit Geschwindigkeitsbegrenzungen versehen werden. In bestimmten Regionen besteht Winterreifenpflicht.
Schienenverkehr: Gebirgsstrecken der Deutschen Bahn sind besonders störanfällig. Verspätungen, Zugausfälle oder die kurzfristige Streichung von Regionalverbindungen sind möglich.
Öffentlicher Nahverkehr: Buslinien werden aufgrund rutschiger Straßen angepasst. U-Bahnen sind weniger betroffen, jedoch besteht an Ein- und Ausgängen erhöhte Sturzgefahr durch Eisbildung.
Luftverkehr: Drehkreuze wie München oder Frankfurt verzeichnen bei Schneefall und schlechter Sicht häufig großflächige Flugverspätungen oder Annullierungen.
2. Beeinträchtigung des öffentlichen Lebens
Schulen: Am 9. Januar meldeten unter anderem Bayern und Berlin witterungsbedingte Unterrichtsausfälle.
Versorgung: Frische Lebensmittel können aufgrund verzögter Logistik kurzfristig knapp werden. Tankstellen schließen teilweise temporär bei Straßensperrungen.
Besonders gefährdete Gruppen: Pflegeheime und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen müssen frühzeitig Vorräte anlegen. Die Betreuung alleinlebender Senioren wird durch eingeschränkte Mobilität von Sozialdiensten erschwert.
3. Risiken für die Infrastruktur
Strom- und Kommunikationsnetze: In waldreichen Regionen wie Hessen oder Bayern brechen schneebeladene Äste ab und beschädigen Freileitungen, was zu lokalem Stromausfall und Netzausfällen führen kann. Reparaturen dauern oft mehrere Stunden bis Tage.
Gebäudesicherheit: Ältere Ziegel- und Holzdächer haben begrenzte Traglasten. Schneelasten über 30 cm können Einstürze verursachen.
Wasser- und Wärmeversorgung: Freiliegende Wasserleitungen können einfrieren. Störungen im Fernwärmenetz bei Extremkälte führen zu zeitweisen Heizungsausfällen.
4. Erhöhte Gefahren im Freien
Lawinenrisiko: In den Bayerischen Alpen ist die Lawinengefahr hoch. Nach Warnmeldungen werden Wander-, Ski- und Bergtouren stark eingeschränkt. Das Schweizerische Lawinenforschungsinstitut (SLF) aktualisiert Gefahrenkarten in Echtzeit.
Außenarbeiten und Sport: Bau- und Reinigungsarbeiten im Freien werden ausgesetzt. Skigebiete passen den Betrieb an; bei roter oder violetter Warnstufe erfolgt eine vollständige Schließung.
Gesundheitsrisiken durch Kälte: Temperaturen bis zu –10 °C in Kombination mit starkem Wind erhöhen das Risiko von Erfrierungen und Unterkühlung. Besonders gefährdet sind Obdachlose und Personen mit Außenarbeitsplätzen. Notunterkünfte erweitern temporär ihre Kapazitäten.
Stromausfall und Kältekrise bei Unwetterwarnung starker Schneefall
Wenn die Unwetterwarnung vor Schneefall auf die rote oder violette Warnstufe hochgestuft wird, treten die strukturellen Schwachstellen der deutschen Strominfrastruktur besonders deutlich zutage:
Leitungsbrüche: Nasser Schnee besitzt eine hohe Dichte. Bereits 10 cm können bis zu 40 kg/m² wiegen und Leitungen überlasten.
Baumsturzrisiko: Schneelast und Wind führen zu umstürzenden Bäumen, die Transformatoren und Verteilerkästen beschädigen.
Erschwerte Reparaturen: Gesperrte Straßen und schlechte Sicht verzögern die Entstörung erheblich.
Lastspitzen im Netz: Stark steigender Heizbedarf erhöht die Überlastungsgefahr zusätzlich.
Bei einem Ausfall des öffentlichen Stromnetzes wird eine leistungsfähige tragbare Powerstation zur zentralen Notstromlösung für Haushalte.
Hohe Mobilität: Leicht transportierbar für Wohnung oder Notunterkunft
Netzunabhängigkeit: Versorgung von Beleuchtung, Haushaltsgeräten und Kommunikationsmitteln
EcoFlow DELTA 3 Max Plus Tragbare Powerstation (2 048 Wh). Diese tragbare Powerstation wurde speziell für extreme Wetterbedingungen in Deutschland entwickelt.
Sie ist mit vollformatigen automotive-grade LFP-Zellen sowie einem intelligenten BMS-Managementsystem ausgestattet und bewältigt damit extreme Kälte und hohe Luftfeuchtigkeit, wie sie bei einer Unwetterwarnung vor starkem Schneefall auftreten können. Die Basiskapazität beträgt 2 kWh und lässt sich auf bis zu 10 kWh erweitern. In Kombination mit einer Nennausgangsleistung von 3 000 W unterstützt X-Boost™ 3.0 Geräte mit einer Leistung von bis zu 3 900 W und deckt damit den Notstrombedarf eines Haushalts für einen halben bis zu drei Tage. Bei einem durch Unwetterwarnung Schneefall verursachten plötzlichen Stromausfall erfolgt die automatische USV-Umschaltung in < 10 Millisekunden, wodurch Computer, NAS-Systeme und andere empfindliche Geräte zuverlässig weiterbetrieben werden.
Die EcoFlow DELTA 2 Max Tragbare Powerstation + Zusatzbatterie + Gratis STREAM Mikro-Wechselrichter ist ebenfalls eine gute Option.
Diese tragbare Powerstation mit X-Boost-Technologie erreicht eine Nennleistung von 2 400 W und eine Spitzenleistung von 3 100 W. Sie versorgt zuverlässig diverse Haushaltsgeräte mit Strom und verhindert Überlastungen und Überhitzungen. Ihre hohe Kapazität von 4 096 Wh deckt den Dauerstrombedarf von Geräten wie Kühlschränken und Routern ab. Dank ihrer Solarladefunktion vereint sie Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit.
Förderliche Rahmenbedingungen für Stromspeicher in Deutschland
Seit 2023 hat Deutschland für kleine Photovoltaikanlagen (Leistung ≤ 30 kW) eine Mehrwertsteuerregelung eingeführt:
Befreiung von 19 % Mehrwertsteuer: Beim Kauf förderfähiger Solarmodule und Stromspeicher profitieren Verbraucher direkt vom Nullsteuersatz und sparen damit nahezu ein Fünftel der Anschaffungskosten.
Vereinfachter Ablauf: Die meisten seriösen Online-Plattformen und stationären Fachhändler haben die Steuererleichterung bereits in die Endpreise integriert. Kunden müssen lediglich sicherstellen, dass sie die Installationsvoraussetzungen erfüllen, und können anschließend direkt bestellen.
Fazit
Eine Unwetterwarnung vor starkem Schneefall ist weit mehr als eine Wetterprognose. Sie stellt die Widerstandsfähigkeit von Haushalten auf die Probe. Mit einer leistungsstarken Notstromlösung lassen sich Kälte, Stromausfälle und Unsicherheit wirksam abfedern – für Sicherheit, Wärme und Licht auch bei extremen Wetterlagen.
FAQs
Was passiert, wenn ein Flug wegen Schnee ausfällt?
Wird Ihr Flug aufgrund einer Unwetterwarnung vor starkem Schneefall annulliert oder verspätet, haben Sie das Recht, von der Fluggesellschaft eine Umbuchung auf einen Ersatzflug zu verlangen oder eine vollständige Rückerstattung des Ticketpreises zu beantragen. Kommt es infolge starken Schneefalls zu längeren Verspätungen, stellt die Airline in der Regel kostenlose Mahlzeiten und Erfrischungen zur Verfügung.
Wie wird das Wetter nach der Unwetterwarnung Starker Schneefall in Deutschland weiterentwickeln?
Das Wetter in Deutschland wird sich voraussichtlich schrittweise verbessern. Nach Schauern und lokalem Nebel klart es in Nord- und Mitteldeutschland auf, während der Südwesten sonnige Abschnitte verzeichnet. In Ostdeutschland setzt sich mildere Luft nur langsam durch. Am Wochenende wird es kühler und windiger; in den Mittel- und Hochlagen sind Sturmböen möglich. Über weite Landesteile bleibt es überwiegend bewölkt mit vereinzeltem Regen, während der Süden häufiger sonnig ist. Ein schwacher West- bis Südwestwind sorgt dafür, dass die Temperaturen im Westen auf ≥ 10 °C steigen, im Osten auf 5–10 °C anziehen. Die Nächte werden milder, die Kälte lässt deutlich nach.
Was ist der stärkste jemals gemessene Schneefall?
Globale Extremwerte (Neuschneemenge + Gesamtschneehöhe):
Mount Rainier (USA): Von Februar 1971 bis Februar 1972 betrug die jährliche Neuschneemenge insgesamt 31,1 m, der weltweit höchste jemals gemessene Jahreswert.
Hoher Sonnblick (Österreich): Am 9. Mai 1944 wurde eine Gesamtschneehöhe von 11,9 m registriert, eine der höchsten weltweit.
Ibuki-yama (Japan): Im Februar 1927 erreichte die maximale Schneehöhe 11,8 m, ein repräsentativer Extremwert für Asien.
Rekorde in Europa und Deutschland:
Österreich (Hoher Sonnblick): Europäischer Rekord mit 11,9 m Gesamtschneehöhe.
Zugspitze (Deutschland): Im April 1944 wurde mit einer Gesamtschneehöhe von 8,3 m der nationale Rekord aufgestellt; im März 2004 wurde mit 1,5 m Neuschnee innerhalb von 24 Stunden der deutsche Rekord für die höchste Tagesneuschneemenge verzeichnet.