Solarpaket 1 & 2: Änderungen, aktueller Stand und Auswirkungen auf Photovoltaik 2026

EcoFlow

Kaum ein Thema beschäftigt Solaranlagenbesitzer in Deutschland derzeit so sehr wie Solarpaket 2. Vielleicht sein Vorgänger, Solarpaket 1. Das sollte nicht verwundern, liegt doch die Zukunft der Energieversorgung in der Solarenergie – eine nachhaltigere Art der Stromerzeugung als die mit Hilfe von Sonnenlicht gibt es schlicht nicht. Entsprechend fördert die Politik private Investitionen in Solarenergie immer stärker, allerdings mit so vielen Gesetzen und ständigen Neuerungen, dass schnell der Überblick verloren geht.

Dieser Artikel klärt, was genau dahintersteckt, wie weit die Gesetzgebung im September 2026 fortgeschritten ist und wie ein Balkonkraftwerk mit Speicher davon profitieren kann.

Was sind Solarpaket 1 und Solarpaket 2?

Was ist das Solarpaket 1 und welche Maßnahmen wurden beschlossen?

Seit 2024 ist das Solarpaket 1 in Kraft. Es bündelt Maßnahmen, die den Ausbau der Solarenergie deutlich voranbringen sollen, damit die Stromerzeugung in Deutschland künftig weitestgehend über erneuerbare Energien läuft.

Diese Maßnahmen wurden im Solarpaket 1 beschlossen und gelten mittlerweile bereits:

  • Die Leistungsgrenze bei Balkonkraftwerken wird von 600 auf 800 Watt angehoben. Somit dürfen Sie mit Ihrer Balkonanlage jetzt deutlich mehr Leistung erzielen.

  • Rückwärtsdrehende Zähler bei Balkonkraftwerken dürfen weiter verwendet werden, bis ein neuer Zähler eingebaut ist. Bisher durften Balkonkraftwerke vorher nicht in Betrieb genommen werden.

  • Vermieter müssen Balkonkraftwerke nicht mehr genehmigen bzw. dürfen sie nicht einfach so verbieten.

  • Die Anmeldung von Balkonkraftwerken beim Netzbetreiber entfällt, diese müssen nur noch im Marktstammdatenregister gemeldet werden.

  • Die technischen Anforderungen für die Direktvermarktung von Strom für Anlagen bis 25 kWh werden gesenkt. Es wird einfacher, den eigenen Strom direkt zu vermarkten und somit höhere Gewinne zu erzielen.

  • Ab jetzt gibt es mehr Flexibilität bei zwei Solaranlagen. Hier gilt die höhere Einspeisevergütung nicht mehr automatisch für die ältere Anlage, sondern Sie können sich aussuchen, für welche Anlage sie greift.

  • Solaranlagen im Garten sind ab jetzt einfacher förderungsfähig, es muss nicht mehr nachgewiesen werden, dass das Dach nicht für eine Solaranlage geeignet ist.

Das Solarpaket 1 soll ab dem Frühling 2024 gelten und mit dazu beitragen, dass der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtverbrauch in Deutschland bis 2023 bei 80 % liegt bzw. dass das Land möglichst im Laufe der kommenden Jahrzehnte vollkommen klimaneutral wirtschaftet. Die Hälfte der Energie soll auf Freiflächen, die andere von Dachanlagen erzeugt werden.

Was ist das Solarpaket 2 und welche Ziele verfolgt es?

Das Solarpaket 1 ist zwar bereits vollständig umgesetzt, doch Solarpaket 2 steckt im September 2026 weiterhin mitten im Gesetzgebungsprozess.

Maßnahmen im Solarpaket 2:

  • Es soll einfacher möglich werden, mehr PV-Anlagen auch an denkmalgeschützten Häusern zu montieren.

  • Die baulichen Anforderungen werden vereinfacht, die Abstandsregeln für die Solarmodule werden weniger streng.

  • Die Anschaffung eines Balkonkraftwerks soll noch einfacher werden und noch stärker entbürokratisiert werden, wobei bisher nicht klar ist, wie.

  • Bei allen Netzbetreibern sollen in Zukunft einheitliche Anschlussbedingungen gelten.

Am übergeordneten Ziel ändert sich nichts: den Ausbau der Solarenergie auch für Privathaushalte weiter zu erleichtern.

Wie hängen Solarpaket 1 und Solarpaket 2 zusammen?

So nah beieinander Solarpaket 1 und Solarpaket 2 inhaltlich auch liegen, im Umsetzungsstand trennt sie einiges: Solarpaket 1 ist längst geltendes Recht, Solarpaket 2 dagegen die logische Fortsetzung, die weitere Erleichterungen bringen soll, sobald sie den Gesetzgebungsprozess durchlaufen hat. Wer sich mit den Regelungen für Balkonkraftwerke und private PV-Anlagen beschäftigt, behält deshalb am besten im Blick, welche Maßnahmen bereits gelten und welche noch geplant sind.

Wie ist der aktuelle Stand des Solarpakets 2 im September 2026?

Ist das Solarpaket 2 bereits beschlossen?

Nein, noch nicht vollständig. Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf am 29. Juli 2026 beschlossen, am 14. August 2026 wurde er als Bundesrats-Drucksache 470/26 eingereicht. Bundesrat und Bundestag haben sich mit dem Entwurf bis September 2026 noch nicht abschließend befasst, sodass sich im weiteren parlamentarischen Verfahren durchaus noch Änderungen ergeben können.

Welche Maßnahmen gelten bereits und welche sind noch geplant?

Zu den bereits geltenden Maßnahmen aus dem Solarpaket 1 zählen etwa die 800-Watt-Grenze für Balkonkraftwerke und die vereinfachte Anmeldung im Marktstammdatenregister. Noch nicht final beschlossen sind dagegen die spezifischen Solarpaket-2-Maßnahmen, darunter die Erleichterungen für denkmalgeschützte Häuser und die im Rahmen der EEG-Novelle diskutierten Änderungen bei der Einspeisevergütung.

Welche Rolle spielt die EEG-Novelle 2027 für das Solarpaket 2?

Eng verknüpft mit dem Solarpaket 2 ist die EEG-Novelle 2027, die weitreichendere Änderungen bei der Förderung von Solarstrom vorsieht. Kernpunkt ist die geplante Abschaffung der festen Einspeisevergütung für alle Neuanlagen zum 1. Januar 2027, ergänzt um eine zeitlich begrenzte Übergangszahlung von 5,2 Cent pro Kilowattstunde für neue kleine Anlagen, die maximal 36 Monate lang gilt und danach halbjährlich sinkt.

Bestandsanlagen sind davon nicht betroffen: Sie behalten ihre zugesagte Vergütung für die gesetzliche Förderdauer von rund 20 Jahren zuzüglich des Inbetriebnahmejahres.

Wann könnten die geplanten Änderungen in Kraft treten?

Nach aktuellem Stand ist das Inkrafttreten der EEG-Novelle und der damit verbundenen Solarpaket-2-Regelungen zum 1. Januar 2027 vorgesehen. Die Bundestagsberatungen laufen seit September 2026, zusätzlich müssen die förderrelevanten Regelungen noch beihilferechtlich von der EU-Kommission genehmigt werden. Bis zur endgültigen Verabschiedung können sich einzelne Details im parlamentarischen Verfahren noch verschieben.

Was bedeutet das Solarpaket 1 für private Photovoltaikanlagen?

Was ändert sich bei der Installation einer privaten PV-Anlage?

Ein Balkonkraftwerk, das bisher nur 600 Watt Leistung erzielen durfte, darf seit dem Solarpaket 1 bis zu 800 Watt Leistung aufweisen. Das ist eine deutliche Steigerung: Sie können mehr Solarstrom für Ihre Haushaltsgeräte nutzen und dabei stärker am Netzstrom sparen. Die Anmeldung ist mittlerweile unkompliziert und mit wenigen Mausklicks im Marktstammdatenregister erledigt.

Welche Erleichterungen gelten für Betreiber von PV-Anlagen?

Auch wenn für Sie weder Balkonkraftwerk noch klassische Dachsolaranlage infrage kommen, stehen Sie inzwischen besser da, denn mittlerweile sind auch andere Anlagenformen förderungswürdig. Hinzu kommt die weiterhin geltende Mehrwertsteuerbefreiung, die Ihre Anfangsinvestition spürbar niedriger ausfallen lässt.

Was sollten private Haushalte bei einer neuen PV-Anlage beachten?

Wer aktuell über eine neue PV-Anlage nachdenkt, sollte die geplante EEG-Novelle im Blick behalten: Anlagen, die noch bis Ende 2026 in Betrieb genommen werden, erhalten die gesetzliche Vergütung für die volle Förderdauer, während für spätere Neuanlagen unter Umständen bereits die neuen Übergangsregelungen gelten. Eine frühzeitige Planung lohnt sich deshalb gerade jetzt besonders.

Was soll sich mit dem Solarpaket 2 für private PV-Anlagen ändern?

Welche Änderungen sind für neue Photovoltaikanlagen vorgesehen?

Auch für denkmalgeschützte Häuser soll die Montage von PV-Anlagen künftig einfacher werden, zusätzlich sollen sich die baulichen Anforderungen vereinfachen und die Abstandsregeln für Solarmodule lockern. Von diesen Erleichterungen profitieren vor allem Eigentümer, die bislang aus baurechtlichen Gründen auf eine Anlage verzichtet haben.

Was könnte sich beim Netzanschluss von PV-Anlagen ändern?

Geplant sind einheitliche Anschlussbedingungen bei allen Netzbetreibern, damit Betreiber nicht mehr mit je nach Region unterschiedlichen Anforderungen konfrontiert sind. Das soll den Netzanschluss künftig planbarer und schneller machen, unabhängig davon, wo die Anlage steht.

Was könnte sich bei Eigenverbrauch und Einspeisung ändern?

Mit der EEG-Novelle steht vor allem der Wegfall der festen Einspeisevergütung für Neuanlagen ab 2027 im Raum, ergänzt durch eine zeitlich begrenzte Übergangszahlung. Für den Eigenverbrauch selbst ändert sich dagegen wenig, er bleibt weiterhin die wirtschaftlich attraktivste Option, unabhängig davon, wie sich die Einspeisevergütung entwickelt.

Was müssen Betreiber bestehender PV-Anlagen beachten?

Wer bereits eine PV-Anlage betreibt, muss sich um die geplanten Änderungen kaum Sorgen machen: Der gesetzliche Bestandsschutz sichert die einmal zugesagte Vergütung für die volle Förderdauer von rund 20 Jahren zuzüglich des Inbetriebnahmejahres, unabhängig von künftigen Gesetzesänderungen.

Wie kann ich von den neuen Maßnahmen und Förderungen profitieren?

Einige Maßnahmen und Förderungen greifen automatisch, etwa die durch die Mehrwertsteuerbefreiung vergünstigten Preise. Um die meisten Optionen müssen Sie sich jedoch aktiv kümmern: Informieren Sie sich bereits vor der Anschaffung Ihrer Solaranlage, welche Förderungen für Sie infrage kommen, denn oft bieten Städte und Bundesländer noch einmal besondere Programme an, sodass sich auch die Recherche nach kommunalen Projekten lohnt.

Da sich die Gesetzgebung im Bereich der Solarenergie stetig ändert, kann diese Eigenleistung leider nicht wegfallen. Allerdings können Sie gerade als Laie in einer Energieberatung viele wichtige Informationen bekommen, auch die Hersteller Ihrer Solaranlage geben in der Regel wertvolle Tipps.

Damit Sie von den Förderungen profitieren können, ist es absolut notwendig, dass Sie auf eine Anlage setzen, die in der EU zugelassen ist. Wenn Sie auf eine nicht zugelassene Anlage setzen, bekommen Sie bei der Anmeldung Probleme, da Sie unter Umständen die Netzsicherheit gefährden. Außerdem sollten Sie unbedingt auf qualitativ hochwertige Produkte setzen. Wie in jeder Branche gibt es auch in der Solarbranche fragwürdige Unternehmen, die mit sehr günstigen Angeboten locken. Oft ist der Kauf hier zwar billig, Sie müssen anschließend aber für Reparaturen tief in die Tasche greifen, da Sie minderwertige Qualität geliefert bekommen und sich auf die Herstellergarantie nicht verlassen können. Vermeiden Sie diese Situation am besten, indem Sie nach Bewertungen der Hersteller suchen und sich ausführlich mit den Garantie- und Qualitätsversprechen beschäftigen.

In diesem Blogartikel haben wir uns bereits ausführlich damit beschäftigt, mit welchen Förderungen sich Solaranlagenbesitzer (oder solche, die es werden wollen) im Jahr 2024 Ihre Anschaffung vereinfachen können.

Einfamilienhaus mit PV-Anlage im Garten

Für welche Bereiche meiner Solaranlage gelten die Solarpakete 1 & 2? Bringen mir die Neuerungen etwas, wenn ich EcoFlow-Produkte nutze?

Grundsätzlich sind die Neuerungen darauf angelegt, jedem Besitzer einer Solaranlage das Leben zu erleichtern. Wichtig ist dabei vor allem die Verschlankung der bürokratischen Prozesse, die sehr viele Menschen bisher noch von der Abschaffung einer Solaranlage abgehalten hat. Gerade kleinere Anlagen für den Heimgebrauch sollen ab jetzt ohne viel Aufwand installiert und angemeldet werden können – ohne, dass wir uns mühsam in Gesetze und Vorlagen einarbeiten oder seitenlange Anträge ausfüllen müssen. Ein wichtiger Punkt sind die Neuerungen für Balkonkraftwerke – denn diese dürfen ab jetzt deutlich mehr Leistung haben. Mit 800 Watt lassen sich mehr Geräte betreiben als mit nur 600 Watt Leistung – es lohnt sich also, bestehende Balkonkraftwerke noch einmal nachzurüsten.

Ein Balkonkraftwerk mit Speicher ist absolut zukunftsfähig. So können Sie Ihren eigens produzierten Strom aus Sonnenenergie nicht nur tagsüber, sondern auch nachts nutzen. Damit erhöhen Sie die Effizienz Ihrer Anlage und können noch mehr sparen. Ein weiterer Pluspunkt: Ein Speicher erhöht die Umweltfreundlichkeit Ihres Balkonkraftwerks.

Selbst wenn es noch einmal Veränderungen bei der Leistungsgrenze gibt, sind Sie gut vorbereitet: Eine Anpassung ist jederzeit möglich. Zudem können Sie beim Kauf passender Produkte in einigen Fällen auch vom Wegfall der Mehrwertsteuer profitieren. Und nicht zuletzt ist es selbstverständlich möglich, verschiedene Förderungen – etwa für die Installation einer großen Dachsolaranlage – zu erhalten. Auch vergünstigte Kredite für die Finanzierung kommen hier in Betracht.

Wer jetzt in ein Balkonkraftwerk investiert, sollte am besten direkt auf eine verlässliche Rund-Um-Lösung setzen, die Ihnen für viele Jahre gute Dienste leistet und Ihre Energieversorgung auf ein ganz neues Level hebt. EcoFlow STREAM passt genau in diese Kategorie, denn er optimiert die Nutzung des selbst erzeugten Solarstrom und findet für Sie jederzeit die perfekte Balance zwischen Netzeinspeisung, Direktnutzung und Speicherung des erzeugten Stroms. So entfalten sich ungeahnte Sparpotentiale – ohne, dass sie einen Finger krumm machen müssen. Die praktische Steuerung per EcoFlow-App hilft Ihnen außerdem dabei, jederzeit Ihren Energieverbrauch zu überblicken und Optimierungsmöglichkeiten leicht zu erkennen. Wir setzen auf innovative KI-Technologie. Dank KI-TOU (Time-of-Use) können Sie Ihren Strom so effizient wie nie nutzen. Alle 60 Minuten werden Tarifdaten unterschiedlicher Plattformen analysiert. So können Sie Ihren Strom dann einspeisen, wenn der Strompreis hoch ist, und laden, wenn er niedrig ist.

Welche Rolle spielen EcoFlow STREAM 5000 und STREAM AC 5000?

Wenn Sie Produkte aus der EcoFlow-Palette besitzen oder erwerben wollen, greifen die Maßnahmen aus Solarpaket 1 und 2 für Sie an verschiedenen Stellen. Unsere Produkte sind unkompliziert erweiterbar, sodass Sie Ihre Anlage jederzeit skalieren können: Weitere Solarpanels lassen sich anschließen, oder der Speicherplatz wird durch zusätzliche Batterien erweitert, mehr dazu im Beitrag 5 kWh Speicher für Balkonkraftwerk. Selbst wenn es noch einmal Veränderungen bei der Leistungsgrenze gibt, sind Sie damit gut vorbereitet.

STREAM 5000 + 4*500 W Starre Solarpanels

Wer sich angesichts der aktuellen Gesetzeslage für eine komplett neue PV-Anlage mit integriertem Speicher entscheidet, profitiert am meisten von einer von Anfang an aufeinander abgestimmten Lösung. Dafür empfehlen sich zuverlässige Marken wie EcoFlow, allen voran das Bundle STREAM 5000 + 4*500 W Starre Solarpanels. Die acht starren 500-W-Module liefern zusammen mit dem Speicher einen hohen Ertrag und finden per App jederzeit die passende Balance zwischen Netzeinspeisung, Direktnutzung und Speicherung des erzeugten Stroms.

Die integrierte Batterie-Selbstheizung hält die Zellen auch an kalten Tagen leistungsfähig, während sich die Kapazität modular erweiterbar zeigt, sodass die Anlage mit wachsendem Strombedarf mitwachsen kann. Dank KI-gestützter Steuerung analysiert das System regelmäßig aktuelle Tarifdaten, sodass Strom bevorzugt dann eingespeist wird, wenn der Preis hoch ist, und geladen wird, wenn er niedrig ist.

STREAM 5000 + 4*500 W Starre Solarpanels
Kapazität modular erweiterbar Kombinierbar mit 4 × 500 W starren Solarmodulen Batterie-Selbstheizung für zuverlässigen Betrieb bei Kälte KI-gestützte Steuerung und Monitoring per App App-basierte Verbrauchsübersicht in Echtzeit Witterungsbeständiges Gehäuse für die Außenmontage Automatische Balance zwischen Speicherung und Sofortnutzung Kompatibel mit dem EcoFlow Ökosystem

STREAM AC 5000

Auch ganz ohne Neubau der kompletten Anlage und ohne größere bauliche Eingriffe lässt sich für viele Bestandsanlagen spürbar mehr Flexibilität bei Speicherung und Eigenverbrauch gewinnen: Der STREAM AC 5000 lässt sich einfach direkt an die AC-Seite anschließen. So profitieren auch Bestandsanlagen mit gesetzlichem Bestandsschutz von den Vorteilen einer modernen Speicherlösung, ganz unabhängig davon, wie sich Solarpaket 2 im weiteren Gesetzgebungsverfahren noch entwickelt.

Die erweiterbare Speicherkapazität erlaubt es, das System bei wachsendem Bedarf schrittweise auszubauen, während der breite Betriebstemperaturbereich auch bei winterlichen Minusgraden zuverlässig funktioniert. Die Fernüberwachung per App zeigt jederzeit, wie viel Reserve zur Verfügung steht und wann sich eine Erweiterung lohnt.

STREAM AC 5000
AC-seitige Nachrüstung Erweiterbare Speicherkapazität Breiter Betriebstemperaturbereich App-Steuerung und Fernüberwachung Kompatibel mit bestehenden PV-Anlagen unterschiedlicher Hersteller Witterungsbeständiges Gehäuse Modularer Ausbau je nach Strombedarf Automatische Umschaltung bei Netzausfall

Warum gibt es die Solarpakete?

Die Solarpakete sind ein Bestandteil des Vorhabens der Bundesrepublik, klimaneutral und zukunftsorientiert Energie zu erzeugen und zu nutzen. Nicht nur die globalen Auswirkungen des Klimawandels, die sich auch in Deutschland bereits zeigen, und das gestiegene internationale Bewusstsein für den Klimaschutz sind dabei ausschlaggebend. Es geht auch ganz konkret darum, das Land gut für die Zukunft zu rüsten. Nachdem Krisen der letzten Jahre gezeigt haben, dass Energiesicherheit ein hohes Gut ist und Abhängigkeit von Importen gefährlich sein und massive Preiserhöhungen mit sich bringen kann, ist der Umstieg auf Solarenergie mehr denn je der richtige Weg.

Solarenergie erlaubt es, dezentral Strom zu erzeugen, was bedeutet, dass das Stromnetz langfristig stabilisiert wird und die Stromversorgung insgesamt sicherer wird. Außerdem läuft die Solarstromerzeugung ganz ohne schädliche Emissionen und Luftverschmutzung ab. Das sorgt für eine Einsparung von CO2-Emissionen und schützt langfristig das Klima. Aber auch die Luftqualität, die in vielen Städten leider zu wünschen übrig lässt, wird durch den großflächigen Einsatz von Solarenergie anstelle von fossilen Brennstoffen deutlich verbessert. Mit der Investition in eine Solaranlage schützen wir also nicht nur das Klima, sondern auch unsere Gesundheit.

Nicht zu unterschätzen ist auch die Bedeutung von Solaranlagen für private Haushalte. Wenn Sie eine eigene Solaranlage besitzen und diese mit einem zuverlässigen Speicher ausgestattet ist, haben Sie jederzeit ein Notstromaggregat im Haus. Das ist insbesondere dann praktisch, wenn Ihre Gegend häufig von Stromausfällen betroffen ist. Aufgrund zunehmender Extremwetterereignisse ist in Zukunft außerdem leider öfter mit Zwischenfällen wie Stromausfällen und Blackouts zu rechnen. Sie können Ihren Eigenverbrauch an Solarstrom optimieren und damit erheblich bei den Stromkosten sparen – gerade jetzt, wo die Strompreise so hoch sind wie noch nie.

Ist in Zukunft mit weiteren Solarpaketen und Förderungen zu rechnen?

Aktuell ist politisch erst einmal kein weiteres Solarpaket geplant, da die Arbeit an Solarpaket 2 aktuell noch läuft. Allerdings ist eines nicht von der Hand zu weisen: Solarenergie wird auch in Zukunft kontinuierlich wichtiger werden. Um die Klimaziele des Landes zu erreichen, ist es unabdingbar, dass auch der Ausbau privater Solarenergie stetig weiter gefördert wird. Wie das genau aussehen wird, ist allerdings noch unklar. Da es auf dem Solarmarkt ständig neue Innovationen gibt, ist auch nicht abzusehen, welche Arten von Solaranlagen in Zukunft unter Umständen zusätzlich gefördert werden. Fest steht aber, dass es in Zukunft immer einfacher werden soll, eine Solaranlage zu installieren. Bei Neubauten wird es außerdem mehr und mehr zum Standard, direkt auf erneuerbare Energien zu setzen, sodass Umrüstungen nach und nach an Bedeutung verlieren werden. Es lohnt sich also, direkt in die Produktion von Solarstrom einzusteigen.

Fazit

Solarpaket 1 ist längst geltendes Recht und hat unter anderem die Leistungsgrenze für Balkonkraftwerke auf 800 Watt angehoben sowie die Anmeldung deutlich vereinfacht. Solarpaket 2 befindet sich im September 2026 dagegen noch im Gesetzgebungsprozess und ist eng mit der EEG-Novelle 2027 verknüpft, die vor allem beim Wegfall der festen Einspeisevergütung für Neuanlagen ansetzt. Für Bestandsanlagen ändert sich dank Bestandsschutz nichts, wer eine neue Anlage plant, sollte die weitere Entwicklung jedoch im Blick behalten.

FAQs

  1. Welche Regeln gelten aktuell für neue PV-Anlagen?

Balkonkraftwerke dürfen seit dem Solarpaket 1 mit bis zu 800 Watt einspeisen und werden unkompliziert im Marktstammdatenregister angemeldet, größere Anlagen unterliegen je nach Leistung zusätzlichen technischen Anforderungen.

  1. Wie viel Abstand müssen Solarmodule zum Nachbargrundstück haben?

Die genauen Abstandsregeln richten sich nach Landesbauordnung und Anlagentyp, das Solarpaket 2 sieht hier tendenziell Lockerungen vor, endgültig beschlossen ist das aber noch nicht.

  1. Lohnt sich eine Solaranlage auf dem eigenen Dach im Jahr 2026 noch?

Ja, gerade weil Bestandsanlagen ihre zugesagte Vergütung für rund 20 Jahre behalten und der Eigenverbrauch unabhängig von künftigen Förderänderungen wirtschaftlich attraktiv bleibt.

  1. Sind Photovoltaikanlagen 2026 noch steuerfrei?

Die Mehrwertsteuerbefreiung für die Anschaffung kleinerer PV-Anlagen gilt weiterhin, auch beim Kauf von EcoFlow-Produkten profitieren Sie in vielen Fällen von diesem Vorteil, an der Regelung selbst ändert die geplante EEG-Novelle nichts.

  1. Welche Änderungen gibt es 2026 bei Photovoltaikanlagen?

Vor allem die fortschreitende Gesetzgebung zum Solarpaket 2 und zur EEG-Novelle 2027, deren Inkrafttreten für Anfang 2027 geplant ist, mit EcoFlow-Speicherlösungen wie dem STREAM 5000 sind Sie für beide Szenarien gut vorbereitet.

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