Schönster Campingplatz an der Nordsee: 8 Plätze zwischen Deich und Wattenmeer

EcoFlow

Oben auf dem Deich nimmt der Wind den Kaffeeduft vom Wohnmobil mit, vor einem liegt das Watt bis zum Horizont. Dieses Bild haben viele im Kopf, wenn sie einen Platz suchen. Zwischen Borkum und Büsum fallen die Angebote dann aber sehr unterschiedlich aus. Manche Plätze liegen unmittelbar hinter dem Deich, andere ein Stück im Binnenland, und Hunderegeln oder Strom sehen bei jedem Platz anders aus.

Damit Licht, Kühlbox und Smartphones auch ohne Steckdose laufen, kann man eine tragbare Powerstation einplanen. Sie springt dort ein, wo der Platzstrom endet, etwa beim Tagesausflug an den Strand oder am freien Stellplatz.

Dünen an der Nordsee

Warum schöne Campingplätze an der Nordsee so begehrt sind

Die Küste bietet auf kurzer Strecke Dinge, die sich sonst selten verbinden lassen. Man steht hinter dem Deich, hat das Meer in Hörweite und erreicht mit dem Rad in wenigen Minuten Hafenorte, Strand und Salzwiesen. Dazu kommt das Wattenmeer, das seit 2009 als UNESCO -Weltnaturerbe gilt und die größte zusammenhängende Fläche von Schlick- und Sandwatt der Welt ist.

Viele Camper schätzen die Radwege entlang der Küste und die Strandtage bei Ebbe, an denen das Wasser kilometerweit zurückweicht. Hinzu kommt die Ruhe nach den Sommerferien. In der Hauptsaison sind gefragte Plätze schnell ausgebucht, früh buchen lohnt sich also.

Camping an der Nordsee mit Hund: Regeln an Strand und Platz

Hunde sind an der Küste oft willkommen, die Regeln hängen aber vom Platz, vom Strand und vom Nationalpark ab. Mit Vierbeiner im Gepäck prüft man alle drei Ebenen vor der Buchung.

Die Nationalparkverwaltung nennt für das Schleswig-Holsteinische Wattenmeer eine klare Vorgabe. Im gesamten Nationalpark und auf den Deichen besteht immer Leinenzwang. In Niedersachsen müssen Hunde in der Ruhe- und Zwischenzone ganzjährig an die Leine, und in der Brut- und Aufzuchtzeit vom 1. April bis 15. Juli gilt das überall in der freien Landschaft. Die Landesschutzdeiche zählen dort nicht zum Nationalpark. Dort gilt das Deichrecht, und zum Schutz der Deichschafe darf man Hunde in der Regel gar nicht auf den Deich mitnehmen.

Die Plätze gehen unterschiedlich mit dem Thema um. Manche richten Hundebereiche oder Freilaufflächen ein, andere begrenzen die Zahl der Hunde oder nehmen keine auf. Eine Nachfrage vor der Buchung gehört dazu. Am Strand sind Hunde meist nur in ausgewiesenen Bereichen erlaubt, und in manchen Orten wird dafür eine Strandgebühr fällig. Die Gemeinden legen das selbst fest.

So findet man den schönsten Campingplatz an der Nordsee

Der schönste Campingplatz an der Nordsee ist der, der zu den eigenen Ansprüchen passt. Vier Kriterien sortieren die Auswahl am schnellsten, nämlich Natur und Lage, Ausstattung, Aktivitäten samt Service und die Bewertungen anderer Camper. Eine Familie mit zwei Kindern gewichtet sie anders als ein Paar mit Hund oder Radfahrer, die jeden Morgen ein anderes Ziel ansteuern.

Die Tabelle zeigt, worauf man bei jedem Kriterium achtet und wo sich die Angaben prüfen lassen.

Kriterium

Worauf man achtet

Wo man es prüft

Natur und Lage

Abstand zu Deich und Strand, Zugang zum Watt, Windlage, Ruhe

Webseite des Platzes, offizielle Tourismusseiten des Ortes

Ausstattung

Sanitär, Gastronomie, Spielplätze, Wellnessbereich, Hundedusche

Webseite des Platzes

Aktivitäten und Service

Radwege, Wattwanderungen, Wassersport, Fährverbindungen, Verleihangebote

Offizielle Tourismusseiten, Webseite des Platzes

Nutzerbewertungen

Sauberkeit, Lautstärke, Größe der Stellplätze, Stimmung am Platz

Bewertungsportale, am besten Einträge aus mehreren Jahren

Öffnungszeiten und Ausstattung ändern sich von Saison zu Saison. Maßgeblich ist immer die Webseite des jeweiligen Platzes

Die besten Campingplätze an der Nordsee im Überblick

Bei der Auswahl zählten Lage, Ausstattung, Aktivitäten und die Frage, für welchen Campertyp ein Platz taugt. Die acht Plätze verteilen sich auf Ostfriesland, Cuxhaven, das Wangerland, die Insel Borkum und die schleswig-holsteinische Westküste.

Platz

Ort und Bundesland

Lage

Passend für

Hunde laut Platz

Nordsee-Camp Norddeich

Norddeich, Niedersachsen

Am Deich, Blick aufs Wattenmeer

Familien, Radfahrer

In bestimmten Bereichen, vorher prüfen

Strand- und Familiencampingplatz Bensersiel

Bensersiel, Niedersachsen

Direkt am Wasser hinter dem Deich

Familien mit Kindern

Angaben uneinheitlich, erfragen

Nordsee-Camping Neuharlingersiel

Neuharlingersiel, Niedersachsen

Zwischen Strand und Kutterhafen

Familien, Inselausflügler

Quellen widersprechen sich, klären

Campingplatz Wattenlöper

Duhnen (Cuxhaven), Niedersachsen

Nahe am Strand

Paare, Aktive

Vorab klären

Campingplatz Zur Perle

Büsum, Schleswig-Holstein

Nahe Sandstrand und Lagune

Sportliche Camper, Familien

Auf Anfrage, mit Einschränkungen

Campingplatz Biehl

St. Peter-Ording, Schleswig-Holstein

Hinter dem Deich, bei den Salzwiesen

Strandurlauber, Aktive

Erlaubt, mit Hundedusche

Insel-Camping Borkum

Borkum, Niedersachsen

Auf der Insel, Strand ca. 1 km entfernt

Familien

Auf Anfrage, mit Einschränkungen

Campingplatz Hooksiel

Hooksiel (Wangerland), Niedersachsen

Küstennah

Aktive, Camper mit Hund

Hundebereiche und Freilauf laut Platz

Nordsee-Camp Norddeich: Deichlage am Wattenmeer

Der Platz liegt am Deich bei Norddeich, das Wattenmeer direkt vor der Tür. Von hier aus starten Wattwanderungen und Radtouren, und ein Restaurant sowie ein Supermarkt befinden sich laut Platz auf dem Gelände. Für den Alltag muss man also nicht ins Auto steigen. Hunde sind in bestimmten Bereichen möglich, welche das sind, klärt man besser vor der Anreise. Am besten passt der Platz zu Familien und Radfahrern.

Strand- und Familiencampingplatz Bensersiel für Familien

Dieser Platz liegt hinter dem Deich direkt am Wasser, mit Blick auf die vorgelagerten Inseln. Der Sandstrand ist nach Angaben des Platzes rund 600 Meter lang. Kinder haben viel zu tun, etwa im zweistöckigen Indoor-Spielplatz mit Rutsche, und ein Restaurant gibt es auf dem Gelände ebenfalls. Ungewöhnlich übernachten lässt es sich in einem der drei Schlafstrandkörbe. Bei Hunden sind die Angaben uneinheitlich, hier fragt man vorher nach.

Nordsee-Camping Neuharlingersiel: Hafen und Strand

Zwischen Strand und Kutterhafen liegt ein großer Platz hinter dem Deich, direkt an einer Küstenradroute. Bei Regen helfen Hallenbad und Sauna, die laut Angaben im benachbarten BadeWerk liegen. Vom Hafen fährt die Fähre nach Spiekeroog, ein Tagesausflug auf die Insel klappt also ohne Auto. Ob Hunde mitdürfen, beantworten die Quellen unterschiedlich. Eine direkte Rückfrage beim Platz schafft Klarheit.

Campingplatz Wattenlöper in Cuxhaven: Strandnähe

In Duhnen liegt das Meer nach Angaben nur rund 200 Meter entfernt, Strand und Promenade erreicht man zu Fuß. Sauna und Biergarten gehören laut Platz zum Angebot, und die Promenade bietet den Einstieg für Radtouren und lange Spaziergänge. Der Platz passt zu Paaren und Aktiven. Mit Hund lässt man sich die Aufnahme vorab bestätigen.

Campingplatz Zur Perle in Büsum: Aktiv am Meer

Nahe am Sandstrand liegt die Perlebucht, eine Lagune mit zwei Becken, die von den Gezeiten unabhängig sind. Dort kann man auch bei Ebbe schwimmen, und Wassersport wie Tretbootfahren ist möglich. Strandkörbe und ein Fahrradverleih runden das Angebot ab. Sportliche Camper und Familien kommen hier auf ihre Kosten. Hunde sind auf Anfrage und mit Einschränkungen erlaubt.

Campingplatz Biehl in St. Peter-Ording: Strand und Salzwiesen

Der Platz liegt auf flachem Wiesengelände hinter dem Deich, zwischen Salzwiesen und der Straße zum Strand. Das Meer ist nach Angaben etwa 300 Meter entfernt, zum langen Sandstrand geht es über Deich und Dünengürtel. Wanderungen durch die Salzwiesen und die Kite-Events des Ortes sprechen Strandurlauber und Aktive an. Hunde sind erlaubt, eine Hundedusche gibt es auch, und die Leinenpflicht im Nationalpark gilt trotzdem.

Insel-Camping Borkum: Inselurlaub mit Kindern

Der moderne Platz auf der Insel richtet sich an Familien. Der Abenteuerspielplatz hält Kinder lange beschäftigt, die Sauna ist für die Eltern gedacht, und der Sandstrand liegt etwa einen Kilometer entfernt. Die Anreise erfolgt per Fähre, und da der Kraftfahrzeugverkehr auf der Insel beschränkt ist, klärt man Fahrzeug und Abfahrtszeiten vorher mit Platz und Tourist-Information. Hunde sind auf Anfrage erlaubt.

Campingplatz Hooksiel im Wangerland: Aktiv und hundefreundlich

Im Wangerland geht es sportlich zu, denn Wassersport und Wattwanderungen liegen in Reichweite. Laut Platz stehen Hundebereiche und Freilaufflächen bereit, außerhalb davon gelten die Leinenpflicht und die Regeln der Gemeinde. Ein FKK-Bereich ist nach Angaben des Platzes ebenfalls vorhanden. Der Platz eignet sich für Aktive und für Camper mit Hund.

Strom beim Camping an der Nordsee: Tipps für unterwegs

Wie gut die Stromversorgung am Stellplatz ist, hängt vom Platz ab. Anschlüsse, Ampere-Angaben und Regeln stehen auf dessen Webseite und gehören vor der Buchung geprüft. Es gibt aber Momente ohne Steckdose in Reichweite, etwa beim Strandtag, am freien Stellplatz oder bei Ausflügen. Dafür hat EcoFlow Powerstations im Programm, die den Platzstrom ergänzen. Die Platzregeln ersetzen sie nicht.

Strombedarf am Strand und Stellplatz in Wh berechnen

Den größten Posten macht an einem normalen Tag die Kühlbox aus. Wie lange sie am Akku läuft, hängt von Kompressor und Außentemperatur ab, und für den Einzelfall gibt es auch spezielle Akkus für Kühlboxen. Die Werte sind Richtwerte und weichen je nach Gerät ab.

Gerät

Leistung

Nutzung pro Tag

Energie

Kompressor-Kühlbox

ca. 40 W

ca. 12 h Laufzeit

ca. 480 Wh

LED-Licht

ca. 10 W

5 h

ca. 50 Wh

Zwei Smartphones

ca. 10 W

je 1,5 h

ca. 30 Wh

Wasserkocher

ca. 1.000 W

6 min

ca. 100 Wh

Ventilator

ca. 20 W

1 h

ca. 20 Wh

E-Bike-Akku (500 Wh), einmal laden

ca. 100 W

ca. 4 h

ca. 400 Wh

Ein Tag ohne E-Bike kommt so auf rund 680 Wh. Kommt eine E-Bike-Ladung dazu, sind es etwa 1.080 Wh und damit mehr, als eine Station mit 1 kWh Kapazität fassen kann.

Powerstation als Ergänzung bei begrenztem Platzstrom

Als Backup springt die Station ein, wenn am Platz die Sicherung fliegt oder der Strom ausfällt. Mehr Nutzen hat sie abseits des Stellplatzes, nachts im Vorzelt oder beim Ausflug an den Strand, wo keine Steckdose wartet. Soll der Camper dauerhaft anders versorgt werden, lässt sich die Stromversorgung im Camper auch über Solarmodule auf dem Dach und eine Zweitbatterie lösen. Für kurze Trips bleibt die mobile Station flexibler.

Geladen wird über Solarpanels oder das Auto. Platzstrom nutzt man nur nach den Regeln des Platzes, denn die Platzordnung kann das Laden größerer Akkus regeln. Das Küstenklima verlangt Sorgfalt. Die Station gehört wettergeschützt unter das Vorzelt oder ins Fahrzeug, und Panels sichert man gegen Windböen, zum Beispiel mit Heringen oder Gewichten.

EcoFlow DELTA 3 Classic mit zwei flexiblen 100-W-Panels

Wechselhaftes Küstenwetter braucht eine Solarlösung, die auch kurze Sonnenfenster mitnimmt. Die EcoFlow DELTA 3 Classic mit zwei flexiblen 100-W-Panels leistet das, weil die Panels mit je rund 2,3 kg schnell am Vorzelt oder auf dem Wohnmobildach liegen. Die Station speichert 1.024 Wh, liefert 1.800 W Dauerleistung und wiegt 12,1 kg. Bis zu 500 W Solarleistung nimmt sie auf. Wie viel Strom die Panels tatsächlich bringen, hängt von Wetter und Standort ab, eine feste Zahl lässt sich an der Küste nicht versprechen. Am Netz lädt die Station in etwa 45 Minuten von 0 auf 80 %, was den Wechsel zwischen zwei Plätzen mit Landstrom erleichtert. Für ein Wochenende mit Kühlbox, Licht und Smartphones reicht sie auf dem Platz mit Strom genauso wie am freien Stellplatz.

DELTA 3 Classic + 2 x 100 W Solarpanel
Speicherkapazität 1.024 Wh AC-Ausgangsleistung 1.800 W, Spitzenleistung 3.600 W Ladezeit über AC: 45 Minuten für 80% Ladung Drei Lademöglichkeiten: AC, Solar & KFZ 24/7 Schutz-BMS und EV-taugliche CTC-Struktur 5 Jahre Herstellergarantie 2 x 100 W Solarpanel

EcoFlow DELTA 3 mit Zusatzbatterie für mehrere Tage

Bewölkte Tage sind an der Nordsee keine Ausnahme, und dann zählt die Reserve. Die EcoFlow DELTA 3 speichert ebenfalls 1.024 Wh, mit der Zusatzbatterie kommen weitere 1.024 Wh dazu und es sind zusammen 2.048 Wh. Gegen den Tagesbedarf von 680 Wh gerechnet reicht das theoretisch für rund drei Tage ohne Nachladen, mit E-Bike-Ladung für knapp zwei. In der Praxis liegt der Wert wegen der Wandlungsverluste etwas darunter, und Solarstrom verlängert die Zeit. Damit lohnt sich die Zusatzbatterie für Wochenaufenthalte mit Familie oder Hund, bei denen die Kühlbox durchläuft und kein Handy leer sein soll. Bleibt man nur von Freitag bis Sonntag und hat Landstrom, kommt mit der kompakteren Variante aus.

DELTA 3 + DELTA 3 EB
Kombinierte Kapazität 2.048 Wh (DELTA 3 + DELTA 3 EB) AC-Ausgangsleistung 1.800 W, Spitzenleistung 3.600 W Ladezeit über AC: 56 Minuten für volle Ladung Fünf Lademöglichkeiten: AC, Solar, KFZ, Generator, Multi-Charge Bis zu 4.000 Ladezyklen bis 80 % Kapazität Batteriepack mit IP65-Schutz USV-Umschaltzeit unter 10 Millisekunden 5 Jahre Herstellergarantie

Praktische Camping-Tipps für die Nordseeküste

Ebbe und Flut ändern sich jeden Tag, der Gezeitenkalender des Ortes zeigt, wann das Watt trocken liegt. Wattwanderungen unternimmt man am sichersten mit ortskundiger Führung. Der Wind spielt an der Küste fast immer mit, daher sollten Vorzelt und Markise gut abgespannt sein. Beliebte Plätze bucht man früh, vor allem für die Ferien.

Wildcampen am Strand ist an der Nordsee in der Regel nicht erlaubt. Das Nationalparkgesetz für das Schleswig-Holsteinische Wattenmeer untersagt, Zelte oder sonstige bewegliche Unterkünfte aufzustellen und Wohnmobile zu Übernachtungszwecken abzustellen (§ 5). Übernachten sollte man nur auf ausgewiesenen Plätzen.

Im Nationalpark gilt es, auf den Wegen zu bleiben und Schilder zu besonders geschützten Gebieten zu beachten. Brutgebiete sind mit Mobilzäunen abgesteckt, die man nicht überschreitet, und für Hunde gelten die oben genannten Leinenregeln. Licht- und Ruhezeiten des jeweiligen Platzes sind ebenfalls einzuhalten.

Beim Wetter lohnt sich ein Schichtensystem mit windfester Jacke. Auch bei bedecktem Himmel kann die Sonne am Wasser spürbar sein, Sonnenschutz gehört ins Gepäck, und für Regentage helfen Spiele oder ein Ausflug in ein Hallenbad.

Fazit: Schöne Campingplätze an der Nordsee mit gutem Plan

Wer mit Kindern kommt, ist in Bensersiel oder auf Borkum gut aufgehoben. Für Strand und Wind sprechen St. Peter-Ording und Büsum, Radfahrer und Wattwanderer fühlen sich in Norddeich wohl. Mit Hund schrumpft die Auswahl auf Plätze wie Biehl, Zur Perle oder Hooksiel, und jede Hundeaufnahme lässt man sich vorab bestätigen.

Beim Strom lohnt es sich, den Tagesbedarf einmal auszurechnen. Für ein Wochenende reicht eine kompakte Station mit rund 1.000 Wh. Kommen mehrere bewölkte Tage ohne Landstrom dazu, schafft eine Zusatzbatterie mit zusammen gut 2.000 Wh die nötige Reserve.

FAQ


Welcher ist der schönste Campingplatz an der Nordsee?

Das hängt vom Reisetyp ab. Familien sind in Bensersiel oder auf Borkum gut aufgehoben, Strandurlauber in St. Peter-Ording, Radfahrer in Norddeich. Für die Auswahl gleicht man zuerst Lage, Hunderegeln und Ausstattung ab.


Welche Campingplätze an der Nordsee erlauben Hunde?

Laut den Angaben der Plätze nehmen unter anderem Biehl in St. Peter-Ording, Zur Perle in Büsum und Hooksiel Hunde auf, teils mit Einschränkungen oder auf Anfrage. Bei anderen Plätzen widersprechen sich die Quellen, daher bestätigt man die Aufnahme immer direkt beim Platz. Im Nationalpark gilt zudem Leinenpflicht.


Wann ist die beste Reisezeit zum Camping an der Nordsee?

Die Sommermonate sind am wärmsten und beliebtesten, dann sind die Plätze aber auch am vollsten. Ruhiger wird es im Frühjahr und Herbst. Dabei sollte man die Brut- und Aufzuchtzeit vom 1. April bis 15. Juli bedenken, in der in Niedersachsen überall in der freien Landschaft Leinenpflicht gilt.

Darf man an der Nordsee am Strand campen?

In der Regel nicht. Im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer ist es verboten, Zelte aufzustellen oder Wohnmobile zum Übernachten abzustellen. Auch anderswo übernachtet man besser nur auf ausgewiesenen Campingplätzen.

Wie viel Strom braucht man beim Camping?

Für Kühlbox, Licht, zwei Smartphones, Wasserkocher und Ventilator kommt ein Tag auf rund 680 Wh. Eine tragbare Powerstation von EcoFlow mit 1.024 Wh deckt das für einen Tag, mit E-Bike-Ladung braucht man mehr Kapazität oder eine Zusatzbatterie.

Darf man auf dem Campingplatz eine Powerstation nutzen?

Grundsätzlich ja, solange die Platzordnung nichts anderes vorschreibt. Beim Laden über den Platzstrom sollte man die Regeln des Platzes beachten. Für mehr Unabhängigkeit lädt man die Station von EcoFlow über Solarpanels oder das Auto.

Tragbare Powerstationen