Ist in Berlin Stromausfall? Aktuelle Lage, Ursachen & Vorbereitung 2026
- Wo in Berlin tritt der Stromausfall auf?
- Ursachen: Warum kam es zu diesem Stromausfall?
- Auswirkungen des Stromausfalls
- Wie lange dauert ein Stromausfall in Berlin?
- Was tun bei Stromausfall? Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick
- Vorbereitung auf zukünftige Stromausfälle
- Fazit: Was der Stromausfall in Berlin 2026 zeigt
- FAQ zum Stromausfall
Immer wieder fragen sich Berliner und Suchende im Web: „Ist in Berlin Stromausfall?“ Die Antwort lautet aktuell ja – in Teilen Berlins kam es Anfang Januar 2026 zu einem großen Stromausfall, der zehntausende Haushalte und Unternehmen betraf und noch Folgen zeigt.
Die Medien berichten, dass am 3. Januar 2026 ein großflächiger Stromausfall in Süd‑West‑Berlin begonnen hat. Etwa 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen blieben zeitweise ohne Strom, Heizung und teilweise ohne Telefon- oder Internetverbindung.
Nach Aussagen von Stromnetz Berlin und lokalen Behörden kann der vollständige Wiederaufbau der Stromversorgung mehrere Tage dauern, da mehrere Hochspannungskabel durch einen Brand beschädigt wurden.

Wo in Berlin tritt der Stromausfall auf?
Betroffen waren laut aktuellen Medienberichten vor allem folgende Bezirke im Südwesten:
Nikolassee
Zehlendorf
Wannsee
Lichterfelde – in der Nähe des Kraftwerks Teltowkanal.
Einige Haushalte wurden bereits wieder ans Netz angeschlossen, doch viele Bürger müssen weiterhin mit Unterbrechungen rechnen.
Ursachen: Warum kam es zu diesem Stromausfall?
Ein großflächiger Stromausfall in Berlin Anfang Januar 2026 wurde durch einen Brand an einer Kabelbrücke über dem Teltowkanal verursacht, bei dem mehrere Hochspannungs‑ und Mittelspannungskabel im Südwesten Berlins beschädigt wurden. Dieser Brand führte dazu, dass rund 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen zeitweise ohne Strom blieben. wikipedia
Die Ermittlungen der Polizei und der zuständigen Behörden laufen derzeit wegen des Verdachts auf Brandstiftung. Ein Bekennerschreiben einer Gruppierung wurde veröffentlicht, das den Brandanschlag als politisch motivierte Aktion darstellt und von Sicherheitsbehörden als glaubwürdig eingestuft wird. Die Ermittlungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen, und es gibt bisher keine endgültige gerichtliche Verurteilung der Täter. tagesspiegel.de

Auswirkungen des Stromausfalls
Durch den Stromausfall waren neben Privathaushalten auch:
Pflegeheime
Krankenhäuser
soziale Einrichtungen
Betriebe und Geschäfte betroffen
Zudem kam es in Teilen zu Unterbrechungen bei:
Mobilfunk‑ und Internetverbindungen
Heizsystemen speziell im Winter
Verkehrsleitsystemen und Ampeln
Wie lange dauert ein Stromausfall in Berlin?
Ein Stromausfall kann unterschiedliche Dauer und Folgen haben:
Kurzzeitige Unterbrechung: wenige Minuten bis Stunden
Größere Störung (wie aktuell): mehrere Tage
Schwerer Infrastruktur‑Schaden: bis zu einer Woche oder länger
Im aktuellen Fall schätzen Netzbetreiber, dass die vollständige Versorgung erst nach mehreren Tagen wiederhergestellt sein könnte, da umfangreiche Reparaturarbeiten nötig sind. AP News
Was tun bei Stromausfall? Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick
Bei einem Stromausfall ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Ob es sich um einen Notfall wie den aktuellen Stromausfall in Berlin oder einen zukünftigen Stromausfall handelt – praktische Sicherheitstipps für Ihr Zuhause können das Risiko effektiv reduzieren und die Sicherheit und Grundbedürfnisse Ihrer Familie gewährleisten.
Notfallvorräte anlegen
Ein gut vorbereitetes Notfallset hilft Ihnen, in den ersten 72 Stunden eines Stromausfalls sicher und selbstständig zu bleiben. Ihre Vorräte sollten folgende Bereiche abdecken:
Beleuchtung
Bewahren Sie 3–5 batteriebetriebene LED-Taschenlampen mit doppelter Batteriekapazität auf. Zusätzlich sollten 1–2 wiederaufladbare Campinglaternen stets vollgeladen bereitliegen. Vermeiden Sie den übermäßigen Einsatz von Kerzen. Falls Kerzen notwendig sind, halten Sie diese fern von Vorhängen oder Bettlaken und lassen Sie sie niemals unbeaufsichtigt brennen.
Lebensmittel und Wasser
Lagern Sie pro Person mindestens 2 Liter Wasser pro Tag. Ideal sind haltbare Lebensmittel wie Konserven, Energieriegel und Kekse. Die Kalorienmenge sollte den Tagesbedarf aller Haushaltsmitglieder decken. Ein manueller Dosenöffner und Einweggeschirr helfen, den Wasserverbrauch zu minimieren.
Wärme und Schutz
Sorgen Sie auch im Sommer für eine warme Decke, im Winter für Schlafsäcke oder dicke Decken. Ergänzen Sie Ihr Set um ein Erste-Hilfe-Set, Masken, Handschuhe und ein Multifunktionsmesser. Personen mit chronischen Erkrankungen sollten zusätzlich regelmäßig benötigte Medikamente vorrätig haben.
Notstromversorgung
Stellen Sie sicher, dass Sie auf eine zuverlässige Notstromversorgung zurückgreifen können. Halten Sie mindestens zwei Powerbanks mit insgesamt 20.000 mAh bereit – am besten stets zu mindestens 50 % geladen. Für umfassendere Ausfälle sind tragbare Powerstations (z. B. von EcoFlow) mit Solaraufladung eine sinnvolle Investition. Sie versorgen nicht nur Smartphones und Router, sondern auch Kühlschränke, medizinische Geräte oder Heizkörper über mehrere Stunden hinweg mit Strom.
Kommunikation
Ein batteriebetriebenes Radio (idealerweise mit Zugriff auf Notfallfrequenzen in Deutschland) ist essenziell, um Warnmeldungen und Wetterupdates zu empfangen. Halten Sie Smartphones mit Powerbanks stets einsatzbereit.
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Abgestufte Notstromlösungen: Von der Notstromversorgung bis zum Schutz des gesamten Hauses
Ob Stromausfall in Berlin oder anderen Regionen – ein plötzlicher Blackout kann jederzeit eintreten. Besonders Haushalte mit älteren Menschen, Kindern oder medizinischen Geräten sind auf eine sofortige Notstromversorgung angewiesen. EcoFlow bietet abgestufte Lösungen – vom tragbaren Notstromgerät bis hin zur umfassenden Ganzhaus-Versorgung.
EcoFlow DELTA Pro 3: Powerstation für Stromausfälle zu Hause
Die EcoFlow DELTA Pro 3 Tragbare Powerstation ist Ihre erste Verteidigungslinie bei einem plötzlichen Stromausfall. Mit 4.096 Wh Akkukapazität, 4.000 W Dauerleistung und einer blitzschnellen USV-Umschaltung in 10 Millisekunden sorgt sie dafür, dass wichtige Geräte wie Kühlschränke, Router, medizinische Geräte oder Heizkörper sofort weiterlaufen – ganz ohne Datenverlust oder Schäden.
EcoFlow DELTA Pro Ultra: Die skalierbare Ganzhauslösung gegen Blackouts
Wenn Sie sich mehr Sorgen über die Möglichkeit eines längeren Stromausfalls machen oder eine kontinuierliche Stromversorgung im ganzen Haus wünschen, sollten Sie eine skalierbare Backup-Lösung für das ganze Haus in Betracht ziehen. Beispielsweise lässt sich die Batteriekapazität der EcoFlow DELTA Pro Ultra Powerstation flexibel zwischen 6 und 30 kWh einstellen. Basierend auf der Stromlast eines durchschnittlichen Haushalts reicht eine ordnungsgemäße Konfiguration aus, um mehrere Tage oder sogar länger kontinuierlich Strom zu liefern und so Unterbrechungen bei einem längeren Stromausfall zu vermeiden. Darüber hinaus können mit der 6.900 Watt Leistung nahezu alle Geräte, einschließlich Beleuchtung, Kühlschränke und Warmwassersysteme, mit Strom versorgt werden. So müssen Sie sich bei einem Stromausfall keine Gedanken mehr darüber machen, welche Geräte Sie zurücklassen. Auch das Aufladen ist dank fünf Schnelllademethoden problemlos möglich. Ob an Solarmodule angeschlossen, per Autoladefunktion oder über das Stromnetz – die EcoFlow DELTA Pro Ultra Powerstation kann in verschiedenen Szenarien schnell aufgeladen werden, um unterschiedlich lange Stromausfälle und Nutzungsanforderungen zu bewältigen.
Ob für den kurzfristigen Blackout oder als dauerhafte Absicherung: EcoFlow bietet Ihnen tragbare und skalierbare Notstromlösungen, die Sie nicht im Dunkeln stehen lassen. Die DELTA-Serie ist speziell für reale Ausfälle wie aktuell in Berlin entwickelt – und schützt, was zählt: Ihre Familie, Ihre Daten, Ihr Zuhause.
Für eine reibungslose Kommunikation sorgen
Bei einem Stromausfall hilft Ihnen eine reibungslose Kommunikation nicht nur, rechtzeitig offizielle Informationen zu erhalten, sondern auch, in Notfällen Hilfe zu suchen.
Herkömmliches Radio: Ein batteriebetriebenes Radio ist auch bei einem Stromausfall eine der zuverlässigsten Informationsquellen. Es wird empfohlen, ein tragbares Radio mit MW/UKW- oder Digitalradio (DAB+)-Empfang mitzunehmen und auf einen großen lokalen öffentlichen Radiosender (z. B. RBB) einzustellen. Überprüfen Sie den Batteriestand, bevor Sie das Haus verlassen oder während eines Stromausfalls. Wenn es die Bedingungen erlauben, ist ein Notfallradio mit Solar- oder Kurbelaufladung noch sicherer. Bei einer Überlastung des Mobilfunksignals oder längeren Stromausfällen kann ein Radio oft die neuesten offiziellen Ankündigungen von lokalen Behörden und öffentlich-rechtlichen Sendern empfangen.
Handy optimieren: Schalten Sie Ihr Handy während des ersten Ausfalls in den Energiesparmodus, deaktivieren Sie die automatische Synchronisierung und Push-Benachrichtigungen und lassen Sie nur wichtige Apps laufen. Bei schwachem Signal versuchen Sie, Ihr Handy von einem höheren Aussichtspunkt oder in der Nähe eines Fensters zu benutzen. Priorisieren Sie Textnachrichten gegenüber Sprachanrufen, da Textnachrichten bei schwachem Signal wahrscheinlicher erfolgreich gesendet werden.
Notfallkontaktnetzwerk: Richten Sie im Voraus ein einfaches Kontaktsystem mit Nachbarn, Verwandten und Freunden ein und vereinbaren Sie einen Treffpunkt für den Informationsaustausch im Falle eines Kommunikationsausfalls (z. B. im Eingangsbereich der Wohnung oder an einem schwarzen Brett in der Gemeinde). Informieren Sie sich über Notfalltreffpunkte in Ihrer Nähe, die sich oft in einer nahegelegenen Schule oder einem Gemeindezentrum befinden.
Ersatzkommunikation: Familien mit besonderen Bedürfnissen können ein altes Festnetztelefon (kein Mobilfunkmodell) in Betracht ziehen. Einige Telefonleitungen funktionieren auch bei einem Stromausfall noch, da Telekommunikationsunternehmen oft über eine Notstromversorgung für grundlegende Kommunikationsdienste verfügen.
Schutz von Haushaltsgeräten
Plötzliche Stromausfälle und Spannungsschwankungen während der Wiederherstellung der Stromversorgung können Haushaltsgeräte beschädigen. Folgende Maßnahmen können diese Geräte wirksam schützen:
Verhalten bei Stromausfall: Schalten Sie nach einem Stromausfall alle Haushaltsgeräte so schnell wie möglich aus, insbesondere Hochleistungsgeräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen und Elektroheizungen. Dies verhindert nicht nur einen Stromstoß bei Wiederherstellung der Stromversorgung, sondern auch, dass unbeaufsichtigte Geräte nach der Wiederherstellung der Stromversorgung unbeaufsichtigt bleiben und so Sicherheitsrisiken entstehen.
Schutz von Kühl- und Gefrierschränken: Öffnen Sie Kühl- und Gefrierschranktüren während eines Stromausfalls so wenig wie möglich, um den Innenraum kühl zu halten. Ein voll gefüllter Kühlschrank kann Lebensmittel etwa 4 Stunden lang kühl halten, ein Gefrierschrank 1-2 Tage. Sollte der Stromausfall länger als 2 Stunden dauern, legen Sie eine Wärmedecke bereit und wickeln Sie diese um den Kühlschrank, um die Wärme länger zu halten.
Vorgehensweise nach Wiederherstellung der Stromversorgung: Schalten Sie nach Wiederherstellung der Stromversorgung nicht alle Geräte sofort ein. Starten Sie sie stattdessen schrittweise: Schalten Sie zunächst die Lichter ein, um eine stabile Stromversorgung sicherzustellen. Warten Sie 10-15 Minuten, bevor Sie große Geräte wie den Kühlschrank einschalten. Schalten Sie abschließend Hochleistungsgeräte wie Klimaanlagen und Heizungen ein, um plötzliche Spannungsspitzen zu vermeiden, die den Schutzschalter erneut auslösen könnten.
Langfristiger Schutz: Installieren Sie Überspannungsschutz für wichtige Geräte wie Computer und Fernseher, um Spannungsschwankungen effektiv abzufangen. Für kritische elektrische Geräte wie medizinische Geräte empfiehlt sich der Einsatz einer USV, um nach einem Stromausfall eine Übergangsstromversorgung zu gewährleisten.
Auf offizielle Informationen und Notfallmeldungen achten
Genaue und zeitnahe Informationen helfen Familien, fundierte Entscheidungen zu treffen und Panik zu vermeiden. Wir empfehlen, sich über die folgenden offiziellen Kanäle zu informieren:
Die offizielle Website des Berliner Stromnetzes: Stromnetz Berlin bietet rund um die Uhr Störungsmanagement-Services. Kunden können den aktuellen Status von Stromausfällen auf der Website prüfen oder das Selbsttest-Tool nutzen, um die Ursache des Ausfalls zu ermitteln. Für weitere Unterstützung rufen Sie die kostenlose Hotline 0800 211 25 25 an.
Berliner Verkehrsinformationszentrale (VIZ): Bei einem Stromausfall bietet die Berliner Verkehrsinformationszentrale Echtzeitinformationen zum öffentlichen Nahverkehr, einschließlich U-Bahn, Stadtbahn und Busverkehr. Nutzer können die offizielle Website besuchen oder den sozialen Medien folgen, um die neuesten Updates zu erhalten.
Berliner Feuerwehr und Rettungsdienste: Die Berliner Feuerwehr leistet in Notsituationen vor Ort Unterstützung. Bei einem Stromausfall wird empfohlen, die offiziellen Kanäle auf Informationen zu Notunterkünften und Rettungsdiensten zu überwachen.
Bundesamt für Katastrophenschutz (BBK): Das Bundesamt für Katastrophenschutz (BBK) stellt bundesweite Notfallwarnungen bereit. Es wird empfohlen, die NINA-App herunterzuladen und zu verwenden, um offizielle Notfallbenachrichtigungen zu erhalten.
Soziale Netzwerke: Folgen Sie offiziellen Social-Media-Konten wie der Berliner Feuerwehr, Stromnetz Berlin und VIZ auf Facebook oder Facebook, um Echtzeit-Updates und Notfallbenachrichtigungen zu erhalten.
Vorbereitung auf zukünftige Stromausfälle
Ein einzelner Stromausfall kann nur vorübergehende Unannehmlichkeiten verursachen, aber häufige Stromausfallkrisen erinnern uns daran, wie wichtig ein langfristiger Reaktionsplan ist.
Ermittlung des Strombedarfs von Haushalten
Eine wissenschaftliche Ermittlung des Strombedarfs von Haushalten ist die Grundlage für die Entwicklung eines effektiven Notstromplans. Wir empfehlen, den Strombedarf nach einem dreistufigen Ansatz zu kategorisieren: „Unverzichtbar - Wichtig - Komfort“:
Unverzichtbare Geräte: Dazu gehören medizinische Geräte (wie Beatmungsgeräte und Sauerstoffkonzentratoren), Grundbeleuchtung sowie das Aufladen von Mobiltelefonen und Notrufgeräten. Diese Geräte verbrauchen in der Regel weniger Strom, benötigen aber Dauerstrom und sollten priorisiert werden.
Wichtige Geräte: Dazu gehören Kühlschränke, Router, kleine Heizgeräte (im Winter) oder Ventilatoren (im Sommer). Diese Geräte sind für die Aufrechterhaltung des Lebensstandards unverzichtbar und verbrauchen in der Regel weniger als 5.000 W.
Komfortgeräte: Dazu gehören Geräte, die die Lebensqualität verbessern, wie Fernseher, Computer und Mikrowellenherde. Ihre Nutzung kann je nach Notstromkapazität flexibel geplant werden.
Überprüfen und warten Sie Energiespeicher regelmäßig
Energiespeicher wie Batterien und tragbare Powerstation benötigen regelmäßige Wartung, um ihre ordnungsgemäße Funktion bei Stromausfällen zu gewährleisten. Hier sind einige wichtige Schritte:
Überprüfen Sie regelmäßig den Lade- und Gesundheitszustand der Batterie (viele Geräte-Apps ermöglichen die direkte Anzeige von Ladezyklen und Gesundheitsindikatoren).
Halten Sie die Geräte-Firmware auf dem neuesten Stand, um Fehlfunktionen zu vermeiden.
Lagern Sie die Batterien im empfohlenen Temperaturbereich und vermeiden Sie längere Zeiträume mit vollständiger Ladung oder Entladung. Dies verlängert ihre Lebensdauer und gewährleistet einen zuverlässigen Betrieb im Notfall.
Regelmäßige Übungen sind ebenfalls unerlässlich: Simulieren Sie einen Stromausfall (z. B. durch Abschalten der Hauptstromquelle Ihres Hauses) und versorgen Sie wichtige Geräte mit einer Notstromquelle, um die ordnungsgemäße Verkabelung, einen reibungslosen Übergang und die voraussichtliche Betriebsdauer zu überprüfen. Wenn Sie im Notfall hauptsächlich auf eine tragbare Ladestation angewiesen sind, sollten Sie sich auch mit deren Lademethoden und Prioritäten vertraut machen. Überlegen Sie beispielsweise, welche Methode für Ihr Zuhause am bequemsten und praktikabelsten ist: netzgekoppelte Solarmodule, Autoladen oder Schnellladen über das Stromnetz.
Informieren Sie sich über Versicherungs- und Schutzmaßnahmen
Einige durch Stromausfälle verursachte Schäden können durch eine Versicherung abgedeckt werden. Das frühzeitige Verständnis der entsprechenden Schutzmaßnahmen kann dazu beitragen, finanzielle Verluste im Notfall zu minimieren.
Gebäudeversicherung: Diese gängige Versicherungsart schützt in erster Linie Haushaltsgegenstände vor Unfällen wie Feuer, Diebstahl und Überschwemmung. Wenn ein Stromausfall Schäden an Geräten oder Eigentum verursacht, kann diese Versicherung Entschädigung leisten. Beachten Sie jedoch, dass der Ausfall in der Regel länger als 24 Stunden dauert und eine Ausfallbescheinigung des Energieversorgers erforderlich ist.
Zusätzliche Versicherungsoptionen: Einige Versicherungsunternehmen bieten Optionen wie „Notunterkunft“, „Elektrogeräteversicherung“ und „Rechtsschutzversicherung“ an, um spezielle Versicherungsbedürfnisse zu erfüllen.
Haftpflichtversicherung: Diese schützt in erster Linie vor Schäden, die anderen durch Fahrlässigkeit oder versehentliches Verhalten entstehen. Wenn beispielsweise ein Stromausfall aufgrund von Fahrlässigkeit Sachschäden oder Personenschäden bei einem Nachbarn verursacht, kann die Haftpflichtversicherung Entschädigung leisten. Die genauen Deckungssummen und Bedingungen variieren jedoch je nach Versicherungsunternehmen und Police. Es wird empfohlen, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor dem Abschluss sorgfältig zu lesen oder sich für weitere Informationen an die Versicherungsgesellschaft zu wenden.
Staatliche Unterstützung und Absicherung: Sollten Einwohner aufgrund von Stromausfällen in Not geraten, können sie bei ihrem örtlichen Sozialamt Sozialhilfe beantragen, um vorübergehend finanzielle Unterstützung zu erhalten. In Ausnahmefällen können Katastrophenschutz-Leuchttürme eingerichtet werden, die zu bestimmten Zeiten Informationen und Hilfe bereitstellen. Denken Sie daran, sich in Notfällen umgehend an die örtlichen Behörden oder sozialen Einrichtungen zu wenden, um sich über die verfügbaren Hilfsangebote zu informieren.
Stärkung der Notfallreaktionsfähigkeiten der Gemeinde
Während die individuelle Vorbereitung entscheidend ist, kann die Unterstützung auf Gemeindeebene die Auswirkungen von Stromausfällen weiter abmildern. Konkrete Maßnahmen sind:
Erstellen Sie eine Kontaktliste in der Nachbarschaft und notieren Sie darin ältere Bewohner oder Bewohner, die für medizinische Geräte auf Strom angewiesen sind, um die gegenseitige Unterstützung im Notfall zu erleichtern.
Identifizieren Sie im Voraus Notunterkünfte oder provisorische Stromanschlüsse in der Nähe (viele Bezirksverwaltungen richten bei größeren Stromausfällen Treffpunkte ein).
Beteiligen Sie sich an Nachbarschaftshilfen oder fördern Sie deren Gründung, um einen regelmäßigen Mechanismus der gegenseitigen Hilfe zu etablieren.
Erstellen Sie Gruppen in sozialen Medien oder Instant Messaging-Tools, um den Informationsaustausch und die Koordinierung der Versorgung bei Stromausfällen zu erleichtern.
Wenden Sie sich an Ihr Bezirksamt oder ehrenamtliche Rettungsorganisationen, um zu erfahren, wie Sie sich an Freiwilligennetzwerken oder kommunalen Notfallübungen beteiligen können.
Fazit: Was der Stromausfall in Berlin 2026 zeigt
Der Stromausfall in Berlin im Januar 2026 hat erneut die Anfälligkeit der städtischen Stromversorgung verdeutlicht. Ursachen wie Infrastrukturprobleme, Netzausbauverzögerungen und Extremwetter zeigen: Solche Vorfälle bleiben schwer vorhersehbar – gerade im Kontext der Energiewende.
Was hilft?
Notstromlösungen wie tragbare Powerstations oder ganze Backup-Systeme sichern kritische Geräte.
Notvorräte für 72 Stunden sollten Standard in jedem Haushalt sein.
Gemeinschaftliche Netzwerke stärken die Krisenresilienz.
Vorbereitung ist keine Panikmache, sondern ein sinnvoller Beitrag zur eigenen Sicherheit – besonders in Zeiten wachsender Stromnetzbelastung. Denn: Stromausfälle sind temporär. Gute Vorbereitung wirkt langfristig.
FAQ zum Stromausfall
Wie lange dauert der Berlin Stromausfall normalerweise?
In den meisten Fällen sind Stromausfälle kurz und dauern von wenigen Minuten bis zu wenigen Stunden. Einfache Leitungsunterbrechungen oder kleinere Störungen können in der Regel schnell von Technikern behoben werden. Schwerwiegendere Fälle, wie Schäden an Hauptleitungen oder Umspannwerken, die umfangreiche Reparaturen vor Ort erfordern, können die Wiederherstellungszeit jedoch auf Dutzende von Stunden oder sogar Tagen verlängern.
Kurz gesagt: Wenn Sie einen Stromausfall feststellen, prüfen Sie zunächst die offizielle Ankündigung: Bei einem „lokalen, kurzfristigen Ausfall“ wird die Wiederherstellungszeit in Stunden gemessen; bei „Hauptleitungsschäden oder Reparaturen vor Ort“ sollten täglich Vorbereitungen getroffen werden. Es wird empfohlen, zunächst das Störungsbulletin von Stromnetz Berlin zu prüfen, da es in der Regel die genaueste Schätzung der Wiederherstellung enthält.
Warum treten Stromausfälle nachts häufiger auf?
Es liegt nicht daran, dass das Stromnetz nachts anfälliger ist, sondern daran, dass die Auswirkungen nächtlicher Ausfälle aufgrund mehrerer Faktoren stärker ausgeprägt sind:
Versorgungsunternehmen planen geplante Wartungsarbeiten oder notwendige Ausfälle häufig in Zeiten geringer Nachfrage (normalerweise nachts oder am frühen Morgen), um die Auswirkungen auf den Verkehr und die Unternehmen tagsüber zu minimieren und nächtliche Ausfälle vorhersehbar zu machen.
Menschen sind nachts stärker auf Beleuchtung, Heizung und Kühlung angewiesen. Darüber hinaus erschwert die schlechte Sicht externe Hilfe. Daher sind die Unannehmlichkeiten und das wahrgenommene Risiko nachts größer, selbst wenn die Ausfalldauer gleich bleibt.
Bei nächtlichen Reparaturen können Faktoren wie Einsatzeffizienz, Beleuchtung vor Ort und Verkehrsbedingungen die Wiederherstellung ebenfalls verlangsamen.
Wo in Deutschland kommt es am längsten zu Stromausfällen?
Generell gibt es in Deutschland keine Stadt mit den längsten Stromausfällen. Die Überwachung durch die Bundesnetzagentur (BNetzA), die Indikatoren wie die SAIDI verwendet, zeigt erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern und Jahren. Einige östliche Regionen oder abgelegene Bundesländer verzeichnen in bestimmten Jahren eine höhere durchschnittliche jährliche Ausfalldauer, aber keine einzelne Stadt führt die Liste durchgehend an. Die durchschnittliche jährliche Ausfalldauer in Berlin ist im Allgemeinen kürzer als in diesen Bundesländern mit den höchsten Werten, aber längere Ausfälle durch einzelne Extremereignisse können nicht ausgeschlossen werden. So führten beispielsweise der Vorfall in Köpenick und der massive Stromausfall in Treptow-Köpenick im Jahr 2025 dazu, dass Zehntausende Haushalte über einen Tag lang ohne Strom waren.