Arbeitspreis und Grundpreis für Strom – was ist der Unterschied?
Wenn Sie Ihre Stromrechnung genauer ansehen, fällt Ihnen vielleicht auf: Da steht ein Preis pro Kilowattstunde und daneben eine regelmäßige Grundgebühr. Aber warum ist das so und was ist der Unterschied?
Wer verstehen will, wie Stromkosten entstehen und wie man sie senken kann, muss hier den Unterschied kennen: Der Arbeitspreis bildet die tatsächliche Nutzung ab, der Grundpreis deckt fix die Infrastrukturkosten. Wenn Sie beides kennen, können Sie besser vergleichen und den Stromlieferanten wechseln, wenn die Bedingungen für Sie ungünstig wirken.
In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie sich beide Posten zusammensetzen, warum Strom derzeit so teuer ist und wie Sie selbst mit Hilfe von Solarpanels und einer Solarbatterie Ihre Energiekosten senken können.
Was ist der Unterschied zwischen Arbeitspreis und Grundpreis?
Der Arbeitspreis beim Strom gibt an, wie viel Sie pro verbrauchter Kilowattstunde (kWh) zahlen. Er deckt die eigentlichen Energiekosten, Steuern, Umlagen und das Netz. Wenn Sie mehr Strom verbrauchen, steigt dieser Teil der Rechnung.
Der Grundpreis ist stattdessen eine monatliche Fixgebühr, die unabhängig vom Verbrauch anfällt. Er deckt Kosten für Messeinrichtungen, Verwaltung und Netzinfrastruktur.
Für Verbraucher mit niedrigem Verbrauch kann der Grundpreis relativ hoch ins Gewicht fallen. Wer hingegen viel Strom nutzt, profitiert stärker vom Arbeitspreis. Es lohnt sich also, verschiedene Anbieter zu vergleichen – insbesondere, wenn Sie den Eigenverbrauch durch Solarpanels und eine Solarbatterie erhöhen und sich deshalb über den hohen Grundpreis ärgern.
Wie hoch ist der Arbeitspreis für Strom? Was beeinflusst ihn und wie berechnet man ihn?
Der Arbeitspreis liegt derzeit in Deutschland zwischen 30 und 45 Cent pro kWh und ist abhängig von Region, Anbieter und Tarif. Er setzt sich zusammen aus den Kosten für Energieerzeugung, Netznutzung, Steuern und Umlagen wie EEG oder KWKG. Ein geringer Verbrauch hilft zwar, weniger im Arbeitspreis zu zahlen – aber auch ein energiesparender Haushalt muss mit gewissen Umlagen leben.
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Wieso ist Strom derzeit so teuer?
Der Strompreis ist immer eine Folge komplexer politischer und marktinhärenter Entwicklungen. Der CO₂‑Preis, geopolitische Unsicherheiten im Gasmarkt, gestiegene Brennstoffkosten für Kraftwerke und höhere Netzentgelte treiben den Arbeitspreis seit einiger Zeit stark nach oben. Auch die Inflation wirkt sich auf Wartung und Ausbau des Netzes aus, damit erhöht sich der Grundpreis.
Obwohl Betreiber immer effizienter arbeiten und erneuerbare Energien die Stromerzeugung günstiger machen, schlagen diese externen Faktoren stark zu Buche. Das spüren Sie als Verbraucher an der steigenden Stromrechnung, besonders, wenn Sie konventionellen Strom beziehen. Genau deshalb lohnt sich der Umstieg auf eine eigene Stromversorgung mit regenerativer Energiegewinnung – etwa durch Solarpanels und Solarbatterie –, die Ihren Verbrauch senkt und Sie unabhängiger macht.
Kann ich selbst Strom produzieren, wenn mir der Preis zu teuer ist? Lösungen von EcoFlow
Wenn Sie Ihre Stromkosten senken wollen, empfiehlt sich ein Schritt zur eigenen Energieproduktion. Dafür eignen sich EcoFlow‑Lösungen! EcoFlow bietet Ihnen Solarpanels und Powerstations, mit denen Sie eigenständig Strom erzeugen und speichern können. Sie installieren die Solarpanels auf Ihrem Balkon oder Dach, verbinden sie über eine Solarbatterie mit dem System und speichern tagsüber überschüssige Energie.
Die Powerstations liefern Strom, wenn Sie ihn brauchen – etwa abends oder bei einem Stromausfall. Sie können so gezielt Ihren eigenen Strom konsumieren und den teuren Netzstrom reduzieren. Damit nehmen Sie sowohl dem Arbeitspreis als auch dem Grundpreis ihren Schrecken und gewinnen Unabhängigkeit. Besonders gut geeignet für die Stromversorgung zuhause ist die DELTA 3-Serie, die genug Kapazität für eine weitestgehend netzunabhängige Stromversorgung liefert und gleichzeitig skalierbar ist. Dazu zählt z. B. die EcoFlow DELTA Pro 3, die auf bis zu 12 kWh skalierbar ist.
Wer wenig Platz hat, aber trotzdem nicht auf Solarenergie verzichten will, kann auf ein leistungsstarkes Balkonkraftwerk setzen. Hier überzeugt EcoFlow mit den smarten und intuitiv bedienbaren Lösungen von EcoFlow STREAM.
STREAM Balkonkraftwerk Series
FAQs
Ist der Arbeitspreis beim Strom brutto oder netto?
Er ist in der Regel im Bruttopreis angegeben – inklusive Mehrwertsteuer und allen Umlagen. Angebote mit Nettoangabe sind seltener, aber möglich. Normalerweise müssen Sie brutto rechnen, wenn Sie die tatsächliche Kostenbelastung beurteilen wollen.
Was ist ein guter Arbeitspreis für Strom?
Alles unter 35 Cent pro kWh gilt derzeit als besonders günstig für Privatkunden. Wenn Sie einen günstigeren Tarif finden, sollten Sie prüfen, ob zusätzliche Boni oder Vertragsbindung enthalten sind – oft sind kurzfristige Rabatte nicht nachhaltig.
Wie oft zahlt man die Grundgebühr für Strom?
Die Grundgebühr wird normalerweise monatlich berechnet. Auf der Rechnung finden Sie den Gesamtbetrag pro Jahr und die Aufschlüsselung pro Monat. Manche Anbieter bieten günstigere Jahreszahlungen an – aber meist bleibt die Monatsvariante übersichtlicher für Sie.
Ist der Grundpreis im Abschlag enthalten?
Ja, der monatliche Abschlag umfasst sowohl eine Abschätzung des Arbeitspreises als auch des Grundpreises. Ihr Anbieter legt den Abschlag so fest, dass er im Jahresverlauf auf die tatsächliche Verbrauchshöhe passt – Anpassungen sind möglich, wenn Sie Ihren Verbrauch ändern, etwa, weil Sie sich Solarpanels zulegen.
Was ist besser, Grundpreis oder Arbeitspreis?
Wer wenig Strom verbraucht, sollte einen niedrigen Grundpreis wählen. Wer viel Strom nutzt oder selbst produziert, gewinnt mehr durch einen niedrigen Arbeitspreis. Ihr Ziel sollte sein, die Option zu wählen, die besser zu Ihrem Verbrauchsprofil passt.