Thermostat Heizung einstellen: Tipps für weniger Stromkosten & optimalen Komfort

EcoFlow

In deutschen Haushalten sorgen die Heizkosten besonders in den Herbst- und Wintermonaten regelmäßig für Kopfschmerzen – vor allem angesichts der weiterhin steigenden Energiepreise. Eine gut eingestellte Thermostat-Heizung spart nicht nur Kosten und Energie, sondern unterstützt den Klimaschutz und erhöht gleichzeitig den Wohnkomfort.

Dieser Leitfaden erläutert die Funktionsweise von Thermostat-Heizungen, die gängigen Typen und zeigt optimale Einstellungen für Heizungsthermostate, um langfristig Energie zu sparen und Verbrauch zu senken.

Funktionsweise und Typen von Thermostat Heizung

Der Kernarbeitsmechanismus einer Thermostat-Heizung besteht darin, die Raumtemperatur über einen eingebauten Sensor zu überwachen und Heizkörper oder Fußbodenheizung automatisch ein- und auszuschalten, um die eingestellte Raumtemperatur präzise zu halten und unnötiges Heizen zu vermeiden.

In deutschen Haushalten sind folgende vier Typen von Heizungsthermostaten besonders verbreitet:

  1. Das traditionelle Thermostat: Direkt am Heizkörper montiert, die Temperatur wird über einen Drehknopf eingestellt. Einfach zu bedienen und kostengünstig. Nachteil: Muss manuell angepasst werden, keine automatische zeitgesteuerte Temperaturregelung möglich.

  2. Programmierbare Thermostate: elektronisch aufgerüstete Version mit eingebautem Sensor und Mikrosteuerungseinheit. Die Temperatur kann per Knopfdruck präzise eingestellt werden, zudem lassen sich unterschiedliche Parameter für verschiedene Tageszeiten programmieren, passend zum täglichen Ablauf.

  3. Intelligente Heizungsthermostate:Unterstützen die Fernsteuerung über Smartphone-Apps, können auf bestehende Heizkörper nachgerüstet werden und ermöglichen die Vernetzung mehrerer Geräte für eine zonenspezifische Temperaturregelung. Besonders geeignet für Menschen mit unregelmäßigem Tagesablauf, da sich der Heizstatus auch von unterwegs flexibel anpassen lässt.

  4. Raumthermostate: Vor allem für Fußbodenheizungen geeignet. B. in Böden, Wänden oder Decken. Übertragen die Raumtemperatur drahtlos an die Heizungszentrale, die den Heizfluss entsprechend reguliert. In energieeffizienten Neubauten und modernen Heizsystemen bieten sie deutliche Energieeinsparungen.

Warum sagt man, dass das Thermostat Heizungsenergie spart?

Der energieeinsparende Kern eines Thermostats liegt in „präziser Temperaturregelung + Vermeidung von unnötigem Verbrauch“: Es verhindert, dass Räume überhitzen, hält bei längerer Abwesenheit automatisch eine niedrige Temperatur oder passt die Heizung präzise an unterschiedliche Tageszeiten an, wodurch Energieverschwendung vermieden wird.

Eine wichtige Voraussetzung ist: Das Thermostat darf nicht durch Vorhänge oder Möbel verdeckt werden – sonst kann sich Wärme stauen, das Thermostat misst eine falsche Raumtemperatur und schließt das Ventil zu früh, was zu Unterheizung oder anschließendem Überheizen führen kann.

Die relevanten Energieeinsparungsdaten deutscher Fachinstitutionen lauten wie folgt:

Institution

Energieeinsparpotenzial

Jährliche Einsparung 70 m² Wohnung

Jährliche Einsparung 110 m² Einfamilienhaus

Verbraucherzentrale Deutschland

9% - 14%

135 - 205  €

240 - 370  €

Stiftung Warentest

10%

150  €

265  €

Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie

15%

220  €

400  €

Quelle/Daten: Heizkosten laut Heizspiegel 2023; durchschnittliche Gebäude mit Erdgas-Zentralheizung

Die Einstellregel für Thermostatheizung: Die richtige Raumtemperatur wählen

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) empfiehlt eindeutig: Für jede Absenkung der Raumtemperatur um 1 °C lassen sich etwa 6 % Heizenergie einsparen. In Verbindung mit den Lebensgewohnheiten deutscher Haushalte ergeben sich folgende optimalen Temperaturstandards für verschiedene Räume:

Raumtyp

Empfohlene Temperatur

Entsprechender Thermostat Heizung Wert

Wohnzimmer

19 – 20 °C

Weniger als 3

Küche

19 °C

Weniger als 3

Badezimmer

21 °C

Etwas über 3

Schlafzimmer

17 °C

Etwas über 2

Kinderzimmer

19 – 20 °C

Weniger als 3

Flur

16 °C

2

Arbeitszimmer / Lernzimmer

19 – 20 °C

Weniger als 3

Häufige Missverständnisse klären

Missverständnis 1: Auf die höchste Stufe drehen, dann wird der Raum schneller warm

Antwort: Nein! Die Heizleistung von Heizkörpern oder Fußbodenheizung ist festgelegt. Wird die Thermostat-Heizung auf die höchste Stufe (Skala 5, ca. 28 °C) gestellt, läuft die Heizanlage lediglich länger, bis die Höchsttemperatur erreicht ist. Dies kann zu Überhitzung und Energieverschwendung führen.

Richtige Vorgehensweise: Die gewünschte Zieltemperatur direkt einstellen (z. B. Wohnzimmer 20 °C). Die Aufheizgeschwindigkeit bleibt gleich, und der Energieverbrauch ist besser kontrollierbar.

Missverständnis 2: Nachts die Temperatur senken spart Energie Antwort: Ob das nächtliche Absenken der Temperatur Energie spart, hängt von zwei Faktoren ab: Wärmedämmung des Gebäudes und Temperaturdifferenz zwischen Innen- und Außenbereich. In schlecht isolierten Altbauten in Deutschland kann das Absenken um 3 – 5 °C nachts maximale Einsparungen bringen. In gut isolierten Neubauten ist die Energieeinsparung durch nächtliches Absenken begrenzt, da die Abkühlung nur langsam erfolgt.

Richtige Vorgehensweise:

Kurzzeitige Abwesenheit (z. B. 10 Stunden Arbeit): Empfehlung: auf 16 °C einstellen, um zu vermeiden, dass das komplette Abschalten der Heizung und anschließendes Aufheizen mehr Energie verbrauchen als die niedrige Temperaturhaltung.

Langzeitige Abwesenheit (z. B. Urlaub): Auf Frostschutzstufe stellen, um ein Einfrieren der Leitungen zu verhindern. Dabei darauf achten, dass die Raumtemperatur nicht dauerhaft unter 15 °C fällt, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Deutsche Staatsförderung: Mit optimierter Thermostatheizung Geld sparen

Da effizientes Heizen den CO₂-Ausstoß deutlich reduziert und zum Klimaschutz beiträgt, unterstützt die deutsche Bundesregierung über das Bundesförderprogramm für effiziente Gebäude (BEG) die Modernisierung alter Heizsysteme. Dazu gehört auch der Austausch oder die Optimierung von der Thermostat-Heizung.

Kernpunkte der Förderung (angepasst an deutsche Nutzer)

Förderumfang: Maßnahmen zur hydraulischen Optimierung sowie die dafür benötigten Komponenten der „Mess-, Steuer- und Regelungstechnik“ (einschließlich Thermostat-Heizung) sind förderfähig.

Fördersatz: 15 % der förderfähigen Kosten (Installation und Inbetriebnahme müssen von einem Fachbetrieb durchgeführt werden).

Antragsvoraussetzungen: Der Antrag muss vor Projektbeginn gestellt werden; Installationsverträge, Rechnungen und weitere Nachweise sind aufzubewahren.

Beratung und Antragstellung:

Beratungs-Telefon: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 06196 9080

Antragstellung: Antrag über die KfW-Website einreichen

Detaillierter Antragsprozess:

  1. Antragbestätigung einholen: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten oder einen Fachbetrieb, der die KfW-Antragbestätigung ausstellt. Das Dokument muss Informationen zum Heizsystem, eine Aufstellung der förderfähigen Kosten sowie die Bestätigung der technischen Standards enthalten.

  2. Vertrag abschließen: Schließen Sie einen Liefer- oder Dienstleistungsvertrag für das Heizsystem ab. Der Vertrag muss das geplante Umsetzungsdatum enthalten und tritt erst nach der KfW-Förderzusage in Kraft.

  3. Online-Antrag einreichen: Registrieren Sie sich im KfW-Kundenportal, wählen Sie das Produkt „BEG Heizungsförderung Privathaus (458)“ und laden Sie die Antragbestätigung sowie den Vertrag hoch.

  4. Projekt umsetzen: Nach Erhalt der Förderzusage das Projekt starten. Alle Maßnahmen müssen innerhalb von 36 Monaten abgeschlossen sein; die Fertigstellung ist durch eine Fachkraft zu bestätigen.

  5. Nachweise einreichen und Förderung erhalten: Rechnungen und Fertigstellungsbestätigung im Kundenportal hochladen. Nach erfolgreicher Prüfung werden die Fördermittel ausgezahlt.

Fortgeschrittene Energieeinsparung: Thermostat Heizung + Eigenversorgungslösungen

Der kontinuierliche Anstieg der Energiepreise veranlasst Haushalte, über die reine Thermostat-Heizung hinaus umfassende Sparmaßnahmen zu suchen, insbesondere durch Strom-Eigenversorgung zur Erhöhung der Unabhängigkeit.

Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise tendieren deutsche Haushalte zunehmend zu einer Kombination aus „optimierter Temperaturregelung + Eigenversorgung“, um die Stromabhängigkeit der Thermostat-Heizung zu reduzieren.

Ein 800-Watt-Balkonkraftwerk eignet sich für die Installation auf dem Balkon, im Garten oder auf dem Dach und liefert Strom für den Eigenverbrauch. Nach den neuesten deutschen Vorschriften wurde die maximale Einspeiseleistung auf 800 W erhöht, und die Spitzenleistung der Photovoltaik-Module kann auf 2 000 Wp erweitert werden. Dadurch wird auch bei bewölktem Himmel oder schwachem Licht eine stabile Stromversorgung gewährleistet, um die Energiebedarfe von Geräten wie Heizung und Thermostat zu decken.

Das von EcoFlow angebotene Balkonkraftwerk mit Speicher löst das Problem der zeitlichen Diskrepanz bei der Solarstromerzeugung („tagsüber viel, nachts wenig“), indem überschüssige Sonnenenergie tagsüber gespeichert und nachts für die Thermostat-Heizung genutzt wird. Dies erhöht die Eigenversorgungsquote deutlich.

Empfohlene Lösungen – Zwei Optionen:

Lösung 1 – Alles-in-einem-Variante

Konfiguration: EcoFlow STREAM Ultra X+4 x 520 W Starres Solarpanel

Geeignet für Haushalte: Deutsche Haushalte ohne bestehendes Photovoltaik-System, Mieter oder Nutzer, die eine besonders einfache Handhabung wünschen

Kernvorteile: Die Kernkapazität der Lösung beträgt 3,84 kWh und deckt den Grundbedarf an Strom. Tagsüber wird der Solarstrom vorrangig für den Eigenverbrauch genutzt. Überschüssige Energie wird bei bewölktem Himmel oder kurzfristigen Stromausfällen als Notstrom gespeichert, um den Grundbedarf zu sichern. Für Mieter oder Nutzer, die das System unkompliziert nutzen möchten und gleichzeitig eine temporäre Notstromversorgung benötigen, bietet diese hochintegrierte Plug-and-Play-Lösung ein intuitives Nutzungserlebnis.

EcoFlow STREAM Ultra X+4 x 520 W Starres Solarpanel
Kapazität: 3,84 kWh Solareingang: 2 000 W, 4 MPPT + Zellen für schwaches Licht Installation: Einfach anschließen und loslegen, kein Elektriker erforderlich Stromersparnis: Bis zu 1 993 €/Jahr

Lösung 2 – flexibel erweiterbare Variante

Konfiguration: EcoFlow STREAM Ultra+2 x STREAM AC Pro + 4x520 W Starres Solarpanel

Geeignet für Haushalte: deutsche Haushalte mit hohem Energiebedarf und vielen smarten Geräten

Kernvorteile: Das System verfügt über eine Gesamtspeicherkapazität von 5,76 kWh. Die STREAM-Batterien nutzen zudem fortschrittliche Low-Light-Technologie, wodurch auch bei dämmrigem oder bewölktem Licht effizient Strom erzeugt wird und die effektive tägliche Solarerzeugungszeit verlängert wird. In Kombination mit den 4 x 520 W Solarpanelen verbessert das System nicht nur die Stromversorgung in der Nacht, sondern kann kurzfristig auch leistungsstarke Geräte unterstützen, was die Energieunabhängigkeit des Haushalts deutlich erhöht.

EcoFlow STREAM Ultra+2 x STREAM AC Pro + 4x520 W Starres Solarpanel
Kapazität: ca. 5,76 kWh Leistung: Erreicht eine volle 2 300 W AC-Ausgangsleistung, maximale Solareingangsleistung 2 000 Watt Solarertrag: Doppelseitiges Solarmodul-Design, Moduleffizienz 24,8% Smart: Intelligente Überwachung und Steuerung über die EcoFlow App, die sicherstellt, dass jedes Gerät ausreichend Solarstrom erhält

Fazit

Die Thermostat-Heizung ist das zentrale Gerät für „komfortables Heizen + Energieeinsparung“ in deutschen Haushalten. Verschiedene Typen passen zu unterschiedlichen Wohnungsgrößen und Heizsystemen. In Kombination mit der staatlichen Förderung für den Austausch alter Geräte, der Einhaltung wissenschaftlich fundierter Einstellregeln sowie der Nutzung von Balkon-Photovoltaik- und Speichersystemen lässt sich nicht nur dem Druck steigender Energiepreise begegnen, sondern auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

FAQs

Wie viel Grad ist 3 auf der Heizung?

Die Stufe 3 eines Heizungs-Thermostats entspricht in der Regel einer Raumtemperatur von etwa 20 °C und ist eine gängige Komforttemperatur für Wohnzimmer, Arbeitszimmer und andere Aufenthaltsräume. Die genauen Werte können je nach Thermostatmodell und Installationsort (z. B. durch Vorhänge verdeckt) leicht variieren. Die Thermostat-Skala reicht üblicherweise von 1 bis 5, wobei die Temperatur etwa 12 °C (Stufe 1) bis 28 °C (Stufe 5) abdeckt, mit einer Differenz von ungefähr 1 °C pro Stufe.

Wie viele Grad sollte ein Raum im Winter haben?

Die ideale Raumtemperatur im Winter variiert je nach Funktion: im Wohnzimmer 20–22 °C, im Schlafzimmer 16–18 °C, in der Küche 18–20 °C und im Badezimmer 21–24 °C. Im Alltag wird empfohlen, tagsüber 19–20 °C zu halten und nachts auf 18 °C oder niedriger abzusenken (nicht unter 16 °C), um Schimmelbildung vorzubeugen, das Erkältungsrisiko zu reduzieren und gleichzeitig Energie effektiv zu sparen. In Kombination mit kurzzeitigem Lüften und geschlossenen Rollläden zur Wärmedämmung wird der Energieeinsparungseffekt noch verstärkt.

Können intelligente Heizungsthermostate wirklich Energie sparen?

Ja. Intelligente Thermostate können durch präzises, bedarfsgerechtes Heizen und programmierbare Temperaturprofile unnötige Heizvorgänge vermeiden. Im Durchschnitt lassen sich etwa 10 % der Heizkosten einsparen, in bestimmten Szenarien sogar noch mehr. Der Energieeinsparungseffekt resultiert hauptsächlich aus der genauen Steuerung der Heizzeiten. B. automatische Absenkung beim Verlassen des Hauses oder Vorheizen vor der Rückkehr.